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Herausforderung der Zukunft an die Jugendhilfe im Kreis Steinfurt

Gerd Dworok, Vortrag bei der Kreistags-Fraktion der CDU, 14.01.2009

Sehr geehrte Frau Gremplinski, Frau Thomas Klosterkamp, sehr geehrter Herr Grunendahl, meine Damen und Herren!

Ich freue mich über Ihre Einladung zu diesem Vortrag. Zu meiner Person möchte ich nur kurz anmerken, dass ich als Geschäftsführer der Ev. Jugendhilfe Münsterland gGmbH in erster Linie ein Trägervertreter bin, heute aber als Sprecher der AG 78 im Steinfurt zukünftige Herausforderungen an die Jugendhilfe beschreiben will.
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Aufmerksamkeit, also die Bereitschaft, genauer hin zu sehen, hin zu hören - wie es in Ihrer Einladung so programmatisch gefordert wird, ist in unserer Gesellschaft ein sehr knappes Gut. Und es erfordert eben Mut, weil wir dann umso mehr sehen ... natürlich auch das, was für die Menschen im Kreis schlecht läuft.
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Aufgrund meiner Erfahrung sehen wir in der Jugendhilfe dann folgende Sachverhalte umso besser:

  • Wenn Kinder, Jugendliche, Familien zu uns in die Jugendhilfe kommen, ist ihre Motivation verbraucht, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und mit ihnen häufig auch ihr gesamtes Umfeld. Sie sind dann unfähig oder sehr eingeschränkt zu lernen, sich auf ein Ziel hin anzustrengen.
  • Wir sehen aber auch, dass wir in vielen Fällen Eltern stärken können - stärker machen können, sich um ihre Kinder zu kümmern, das Leben ihrer Kinder wieder aufmerksam zu begleiten.
  • Wir erleben ferner, dass wir umgekehrt über die Kinder z. B. in der Schule, im OGS, in der Kita, im FZ und natürlich auch in der Wohngruppe oder Tagesgruppe die Eltern erreichen können.
  • Das wiederum kann Anlass für die Eltern sein - über den Spaß der Kinder am Unterricht, über die wieder gewonnene Neugier, über Tatkraft, Erfolg und Lebensfreude -, auch wieder auf ihre eigenen Stärken zu vertrauen, ihre Kraft zu nutzen, aus der Arbeitslosigkeit heraus zu kommen, etwas in ihrem Leben neu zu versuchen und Stolz auf ihr eigenes Leben zu entwickeln.

Wenn wir es also so herum betrachten, lohnt es, sich der Jugendhilfe sehr viel Aufmerksamkeit zu schenken. Hiermit meine ich nun nicht in erster Linie finanzielle Investitionen in Struktur und Ausstattung der Jugendhilfe als Reparaturbetrieb; sondern lohnenswert ist die Jugendhilfe aufgrund ihrer positiven Beeinflussungsmöglichkeit von Eltern, Kindern und Jugendlichen durch die damit einher gehende Aufmerksamkeit, die diese in unseren Angeboten erfahren. Im Kern setzen alle Hilfen an diesem Bedürfnis nach Anerkennung, Teilhabe und Dialog an.

Wir müssen und wollen dann da sein, wenn andere - warum auch immer - diese wichtigen Momente verpasst haben im Leben der Kinder, Jugendliche oder der Eltern! Genau dafür müssen alle notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden und bereit stehen. Die damit einhergehende Verpflichtung zur weiteren Professionalisierung, Konzeptentwicklung, sparsamer Mittelverwendung und auch zur Leistungsverdichtung halte ich für selbstverständlich, und dies ist ja auch in Vergangenheit und Gegenwart in vielfältiger Weise geschehen!

Vor einer solchen Betrachtungsweise ist umso klarer erkennbar, dass die Jugendhilfe nicht alle anstehenden Probleme und Schwierigkeiten lösen und alle Risiken minimieren kann, sie also nicht für alle aktuelle gesellschaftlichen Probleme zuständig ist und gemacht werden kann.
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Angebote müssen daher in besonderer Weise dort gemacht und ausgebaut werden, wo Menschen sich ohnehin aufhalten und begegnen. Also in der Kita, in der Schule usw. im Verein - Treffpunkte, die zur Begegnung, zur Auseinandersetzung einladen, die Aufmerksamkeit über Teilhabe und Dialog garantieren.
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Und zur Bedeutung des Dialoges fällt mir zuerst das wunderbare Wort von Martin Buber ein: "Alles wirkliche Leben ist Begegnung...der Mensch wird am Du zum Ich." Das ist jetzt aus dem Leitbild der Ev. Jugendhilfe Münsterland gGmbH, entspricht aber ebenso dem Leitbild des Kreises "Menschen begegnen..." im Kreisentwicklungsprozess!

Konkret bedeutet das Gesagte nun für die Entwicklung der Jugendhilfe - und das will ich nun meinerseits programmatisch etwas genauer ausführen:

Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung

Nicht nur die Ev.Jugendhilfe sieht ihren Kernauftrag darin, junge Menschen beim Aufwachsen zu fördern und zu begleiten, Eltern bei der Erziehung zu unterstützen und zu begleiten oder auch einzuspringen, wenn Familien – zeitweise oder auch dauerhaft – überfordert sind. Dabei arbeitet die Jugendhilfe partnerschaftlich zusammen mit den Jugendämtern, Bildungseinrichtungen und weiteren relevanten Partnern im Gemeinwesen.

Die öffentliche Debatte über schwierige Kinder und Jugendliche, unzureichende Erziehung von Eltern, schlechte Bildungsleistungen, mehr soziale Auffälligkeiten und psychische Erkrankungen von Jugendlichen, sowie deren zunehmende Gewaltbereitschaft und soziale Verwahrlosung machen vor allem eines deutlich: Kinder und Jugendliche brauchen reale Zukunftsperspektiven durch Förderung, Bildung, Ausbildung und Beschäftigung. Sie brauchen Unterstützung bei der Entwicklung von eigenen Lebensperspektiven. Sie brauchen Experimentierfelder und Wahlmöglichkeiten, um ihren eigenen Weg zu gehen, um ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Kinder und Jugendliche brauchen Zuversicht statt Resignation, sie brauchen Ermutigung statt Abwertung, Wertschätzung statt Ablehnung.

Erziehung vor Strafe, Prävention vor Repression

Wenn Jugendliche massive Straftaten begehen oder sich brutal gewalttätig verhalten, muss dem schnell und entschlossen begegnet werden. Das erfordert zuallererst Hinsehen und Zivilcourage von möglichst vielen. Und es erfordert eine enge Kooperation von Polizei, Justiz und Jugendhilfe, wie sie modellhaft im Projekt des Kreisentwicklungsprozesses "Begleiten von Jugendlichen, die von Ausgrenzung bedroht sind" praktiziert werden soll. Dabei müssen vor allem die je spezifischen Lebensbedingungen und Perspektiven dieser jungen Menschen in den Blick genommen, ihre positiven Potenziale geweckt und gefördert werden, um Integration oder Resozialisierung zu erreichen.

Eltern stärken durch frühe Hilfen und Ausbau von Ganztagesangeboten

In keinem vergleichbaren Industriestaat besteht ein so enger Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen. Staat und Gesellschaft haben deshalb die Verantwortung für eine frühzeitige und wirkungsvolle Förderung jedes einzelnen Kindes. Dazu gehören insbesondere die Stärkung der Erziehungskraft von Eltern und die gezielte Unterstützung von Kindern und Eltern aus bildungsfernen Milieus.

Auch hier sind die richtigen Ansatzpunkte im Rahmen des Kreisentwicklungsprozesses erkennbar. Stichworte sind hier die Projekte Ausbau der U3 -Betreuung, "Notfallkindergarten" usw.

Kinder brauchen Schutz und Recht auf Teilhabe

Kinder brauchen in besonderer Weise Schutz und Förderung. Darauf zielen der Ausbau und die Vernetzung von Konzepten der frühen Hilfen und der Gewaltprävention. Dafür ist es wichtig, die Forderung nach Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz zu unterstützen, um den elternunabhängigen Anspruch von Kindern auf Schutz, Entfaltung und Teilhabe eigenständig und unmissverständlich zum Ausdruck zu bringen.

Bildungschancen für alle durch integratives Bildungskonzept

Alle europäischen Staaten, in denen eine professionelle Ganztagesbegleitung für Schülerinnen und Schüler verwirklicht ist, sind nicht nur bei der PISA-Studie erfolgreicher. Ihnen gelingt es auch deutlich besser, Kindern aus sozial schwächeren Familien einen höheren Bildungsabschluss zu ermöglichen. Der forcierte Aufbau von Ganztagsschulen, die frühzeitige individuelle Förderung von Kindern aus bildungsfernen Milieus sind aus Trägersicht Investitionen, die sich lohnen würden. Auch hier schon einmal der Hinweis auf den Kreisentwicklungsprozess mit dem TOP-Thema "Bildungslandschaften" und Projekten wie "Übergangsmanagement Elementarbereich Kita- Schule", "Netzwerk Elternhaus- Kindergarten", "Netzwerk Jugendliche-Schule-Beruf".

Berufliche Qualifizierung und Beschäftigung für alle Jugendlichen

Die aktuelle Entspannung auf dem Lehrstellenmarkt kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich auch im Kreis Steinfurt eine Vielzahl von Jugendlichen in Warteschleifen, sowie in kurzfristig aneinander gereihten Maßnahmen zur Verbesserung der Statistiken und Leistungszahlen der Bundesagentur für Arbeit befinden. Gerade leistungsschwächere und bedrängte Jugendliche brauchen oft mehr Zeit und auch gezielte Unterstützung, um sich beruflich orientieren zu können. Sie brauchen Erfahrungsräume, um das Lernen zu lernen und etwas ausprobieren zu können. Deshalb müssen wir bei berufsunfähigen Personen, bei vorbestraften jungen Menschen sich der Arbeitswelt in Form von „Tagelöhner-Tätigkeiten“ zu nähern. Es gibt Jugendliche in der Jugendgerichtshilfe mit einer sehr starken Kriminalisierungsgefährdung, wenn diese nicht in Tagelöhnerprojekten unterkommen können. SGB II noch nicht, JGH nach SGB VIII bald nicht mehr zuständig! Das bedeutet, beide Leistungskataloge auch stärker aufeinander beziehen zu können.

Integration durch Befähigung, Vielfalt und Beteiligung

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes steht Diakonie für Integration durch Förderung von Befähigung und Teilhabe, Anerkennung von Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Kulturen. Ein besonderer Schwerpunkt bei der Weiterentwicklung der Jugendhilfe muss deshalb auf soziale und gesellschaftliche Integration von jungen Menschen aus Migranten-Familien und auf deren verbesserte Bildungschancen gerichtet sein. Neben einer gezielten Sprachförderung mittlerweile in den Kitas geht es dabei vor allem auch darum, die Vielfalt von interkulturellen Kompetenzen und Potenzialen sichtbar und nutzbar zu machen. Es gibt einige viel versprechende Ansätze in unserer Region z. B. in der Stadt Emsdetten und auch in unserer Trägerverantwortung. Darüber hinaus unterstützen und begleiten die Jugendmigrationsdienste junge Menschen bei ihrer sozialen, schulischen und beruflichen Integration.

Partnerschaft in der Jugendhilfe erhalten und ausbauen

Jugendhilfe ist nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz auf Partnerschaft zwischen öffentlichen und freien Trägern, auf Vielfalt von Trägern und Angeboten, auf direkte Beteiligung von Einrichtungen und Jugendlichen, sowie auf bundesweit vergleichbare Standards angelegt. Deshalb gibt es verpflichtend Jugendämter, bestehend aus der Verwaltung und dem Jugendhilfeausschuss. In dieser Zweigliederigkeit der Jugendämter liegen nun die Möglichkeiten zum Dialog und zur mutigen Initiative sowohl der Verwaltung wie auch der Politiker im Ausschuss! Als Freier Träger der Jugendhilfe plädieren wir nachdrücklich für den Erhalt der bewährten Partnerschaft und Aufgabenteilung in der Jugendhilfe.

Herausforderungen allerdings lassen sich in Zukunft nicht nur mit „Aufmerksamkeit“ vieler und einem gemeinsamen Verständnis für den Auftrag der Jugendhilfe meistern.

Deshalb will ich natürlich ebenso von den Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten reden. In welchem Zustand befindet sich die Jugendhilfe als System? Reichen die Angebote? Sind es überhaupt die richtigen?

Um den in den letzten Jahren sukzessive und immer verdichteteren Bedarfen der jungen Menschen zu begegnen, reagierte die Jugendhilfe zunächst mit höherer Qualifizierung der Mitarbeiter und mit einem bis an die finanziellen Grenzen gehenden Einsatz von Mitarbeiterressourcen.
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Zunehmend müssen wir aber nun erkennen, dass mit (und sogar durch) dieser Funktionsoptimierung "der Druck" weiter steigt, dem das Betreuungssystem insgesamt ausgesetzt ist. (So fragen Jugendämter junge Menschen mit einem besonderen (therapeutischen?) Betreuungsbedarf immer stärker bei uns als Heimträger an). Der Druck hat weiter zugenommen, so dass die kleinste Schwachstelle im Betreuungssystem stets die Gefahr in sich birgt, es zum Bersten zu bringen. (Beispiele sind: Teamkonflikte mit Auflösungserscheinung des Teams; Mitarbeiter kündigen - auch in der Probezeit – weil sie sich den Anforderungen nicht gewachsen fühlen; junge Menschen werden vermehrt von den Eltern und Jugendämter wieder aus der Betreuung herausgenommen u. a. m.).

Ein anderes Schlaglicht! In der aktuellen Sinus-Studie "Eltern unter Druck" kommt die Autorin zu dem Fazit: Wer das Kindeswohl fördern will, kann dies nur tun, wenn er die Situation der Eltern verbessert. Zwei ganz unterschiedliche Problemzugänge, aber immer gekennzeichnet von einem enormen Druck! Jugendhilfe dort und der Elternalltag hier.
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Warum ist der Kreisentwicklungsprozess für eine „herausgeforderte“ Jugendhilfe wichtig?

Es ist eine ganze Anzahl von Projekten beschlossen worden, die direkt und indirekt immer etwas mit den Anforderungen an die Jugendhilfe zu tun haben. Bei meinen Ausführungen zum Auftrag der Jugendhilfe habe ich diese zum Teil schon erwähnt.

Der Kreisentwicklungsprozess ist [aber auch] ein (sehr gutes) Beispiel für Einmischung, Dialog und Teilhabe. Mir ist die engagierte Diskussion der Themenfelder aufgefallen. Sie verdeutlicht das persönliche Interesse der Menschen an der Gestaltung der eigenen Lebenswelt. Die Menschen suchen nach Orientierung. Die Bestrebungen der Politik und Verwaltung nach dem Dialog mit dem einzelnen Menschen trifft die Lebenslagen und Bedürfnisse der Menschen im Kreis. Hierbei wird die Voraussetzung geschaffen für die frühzeitige aktive Teilhabe. Der Kreisentwicklungsprozess wird somit als (große) Chance für die Einmischung und Gestaltung erlebt.

Gleichzeitig werden im Kreisentwicklungsprozess auch Gestaltungsprinzipien für die Entwicklung der Jugendhilfe deutlich.

Die Ziele dieses Prozesses sind geprägt von dem Gedanken, Unterstützungsangebote in Form von Netzwerken nahe bei den Menschen, dort, wo sie sich ohnehin aufhalten, zu organisieren. Das sind eben Schulen, Vereine, Kitas usw. Die Menschen bringen dabei vor allem auch zum Ausdruck, dass Lösungen sozial gerecht sein müssen.

Es ist zugleich die gute Nachricht, dass die Bedeutung der Jugendhilfe nicht nur fachlich/instrumentell, sondern politisch gesehen wird und aktuell, aber auch zukünftig zunehmen wird. Damit wird aber Ihre Verantwortung ebenfalls zukünftig noch einmal zunehmen!

Ihre Verantwortung zur Gestaltung nimmt zu unter einer sich abzeichnenden Entwicklung, die geprägt sein dürfte von:

  • Nachfrage steigt trotz der demografischen Entwicklung
  • "Schweregrad" der Klienten wird weiter ansteigen, vor allem im stationären Bereich
  • Phase der Wirkungsorientierung mit allen Vor- und Nachteilen
  • weitere Ambulantisierung der Hilfen
  • schrittweise Auflösung der Versäulung der Hilfen (ambulant - teil-stationär - stationär - Schule) durch fallbezogene Mischformen
  • Ausbau der Kooperationsbeziehungen (Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ärzten, Frühförderstellen, Städten und Gemeinden)
  • Qualitätsdiskussion auf der Basis der Forschungsbefunde (Dauer der Hilfen, Kontinuität der Hilfeprozesse, Integration in die Vereinbarungen zwischen Kosten- und freiem Träger

Einige Entwicklungstendenzen der Kinder-und Jugendhilfe als Anforderung an die Träger dürften so aussehen:

  • Der Bedarf an Förderung und Behandlung (Therapie) in der Kinder- und Jugendhilfe wird weiter potentiell ansteigen (Ausrichtung an Frühförderung, Psychiatrie und Heilpädagogik).
  • Als Folge der auf die Akutversorgung beschränkten Kinder- und Jugendpsychiatrie kann die kinder- und jugendpsychiatrische Rehabilitation (Zielgruppe nach § 35a SGB VIII) ein neu zu erschließendes Handlungsfeld für die Erziehungshilfe werden
  • Trainingsprogramme wie Anti-Aggressionstraining, Coolness-Training, Incredible Years (Eltern stärken) werden Ergänzungsangebote der Erziehungshilfe und selbständige Leistungsangebote.

Sucht man nun Ansätze für eine Neuorientierung des Jugendhilfebereiches, so fällt besonders auf, dass Angebote der Jugendhilfe - anders als in der Vergangenheit- immer stärker an den Schnittstellen zu anderen Bereichen der Versorgung der Menschen gefordert werden oder sogar die Schnittstelle bilden:

  • Schule
  • Psychiatrie
  • Kita/Familienzentrum
  • Ausbildung/Beruf
  • Justiz
  • Gesundheit

Damit ergeben sich aber auch immer Fragen der Zuständigkeit, der Arbeitsweise, der gesetzlichen Grundlage, des Menschenbildes und der Finanzierung. Und je genauer wir auf diese Schnittstellen schauen, umso mehr sehen wir auch, dass eine ganz zentrale zukünftige Herausforderung an die Jugendhilfe darin besteht, aus diesen Schnittstellen "Nahtstellen" zu machen!