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Partizipation in der Kita „Die Arche“ * Den Weg gemeinsam gehen


Partizipation der Kinder

Partizipation im Kindergarten meint, dass eine Teilhabe der Kinder an verschiedenen Entscheidungen im Kindergartenalltag stattfindet. Ein wichtiges Erziehungsziel dabei ist, dass die Kinder lernen, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern. Die Kinder lernen dabei, ihre Meinung zu vertreten und in der Diskussion miteinander auch andere Meinungen und Standpunkte zu hören und zu akzeptieren.

Kinder im jungen Alter

in parlamentarischer Form zu beteiligen, ist eine Herausforderung. Die Auseinandersetzung und Einbeziehung der Gedanken, der Ideen, und der Ressourcen der Kinder ergänzen und bereichern unsere pädagogische Arbeit. Wenn Groß und Klein bei Planungen und Konfliktklärungen beteiligt sind, gelingt Vieles besser. Die Umsetzungen von Lösungsideen werden wesentlich erfolgreicher.

Bei uns hat jedes Kind das Recht, selbst zu entscheiden:

  • Was und wieviel es essen möchte!
  • An welchem Tisch es beim Essen sitzen möchte!
Wir gestalten gemeinsam eine angenehme Tischkultur während der
Essenszeit
  • Wo, mit wem und was es arbeiten bzw spielen möchte!
  • Ob es an den pädagogischen Angeboten teilnimmt!
Wir sorgen für eine Fülle an spannenden Anregungen und
Einladungen der besonderen Art
  • Von wem es gewickelt werden möchte
  • Ob es schlafen möchte

Kinderkonferenz

In der Kinderkonferenz und täglichen Stuhlkreisen können die Kinder ihre Wünsche, Anliegen und Bedürfnisse einbringen.
Die Kinder moderieren diese Zusammenkünfte. Vorschläge werden gesammelt und es wird gemeinsam abgestimmt. Die gewählten Vertreter einer jeden Stammgruppe protokollieren diese Ergebnisse und bringen sie in den Kinderrat der „Arche“ ein.

Kinderrat

Jede Stammgruppe wählt – unter den Vorschulkindern – ca. vierteljährlich zwei Vertreter in den Kinderrat. Die Ideen, Planungen, Beschlüsse und Anregungen aus den Gruppen werden diskutiert und dokumentiert. Die Vertreter kommen mit Aufträgen und Anliegen und bringen Ideen und Ergebnisse zurück in ihre Stammgruppen. Zwei pädagogische Fachkräfte unterstützen die Kinder dabei und sorgen dafür, die Inhalte der Treffen transparent zu machen und diese auch in das Team der Mitarbeiter weiterzutragen.

Partizipation in der U3- Betreuung

Genau wie bei der Beteiligung älterer Kinder geht es auch für die Kleinen – unter 3 Jahren – darum, die Rechte der Kinder zu wahren und zu begleiten, ihre Interessen in gemeinsamen Entscheidungsprozessen zu vertreten und so angemessene Beteiligungsverfahren und respektvolle Interaktion zu gestalten.
Kinder im U3- Bereich haben (Mitentscheidungs-) Rechte und können schon früh in zahlreiche Entscheidungen miteinbezogen werden.
In der „Arche“ beginnt das bereits im Rahmen der Eingewöhnung. Eine angemessene Eingewöhnungsphase, in der die Kinder ausreichend Zeit haben, sichere Beziehungen zu einer pädagogischen Fachkraft aufzubauen und mit ihrer Hilfe den Abschied von ihnen vertrauten Bezugspersonen zu bewältigen. Dies ist Voraussetzung dafür, dass sie sich den Bildungsangeboten, die ihnen unsere Kindertageseinrichtung macht, aktiv zuwenden können. Nach der Eingewöhnungsphase steht dem Kind das Recht zu, mit zu entscheiden, ob und wann oder von wem es z.B. gewickelt wird, was es spielen oder essen möchte.

Grenzen der Partizipation

Mitbestimmung und Teilhabe an bestimmten Entscheidungen im Kindergartenalltag ist die eine Sache. Natürlich gibt es viele Themenbereiche, zu denen die Kinder unbedingt gehört werden müssen, wenn es um ihre eigenen Interessen geht.
Zu nennen sind hier Entscheidungen in Bezug auf Spielangebote, Essensangebote oder Raumgestaltung in der Kindertagesstätte.
Dennoch gibt es Themen, bei denen es mit der Partizipation im Kindergarten eher schwierig wird. Dies betrifft vor allem Entscheidungen, die zum Schutz und zur Sicherheit der Kinder getroffen werden müssen.
Beispiel: Der Kinderrat möchte beschließen, dass die Erzieherinnen im Sommer damit aufhören, die Kinder ständig mit Sonnencrème einzucremen, weil es „so lange dauert“, „nervig ist“ und „so eklig klebt“. Dies ist jedoch eine Entscheidung und Maßnahme zum Schutz der Kinder. In demokratischer Weise würde man dieses Thema in der Runde wohl diskutieren, die Kinder aber mit vernünftigen Argumenten von der Notwendigkeit dieser Maßnahme überzeugen.

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