Sprechblase mit Klimaschutzinformation

Pressespiegel

2026


In Greven entsteht an der Mühlenstraße ein Begegnungsgarten der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland. Die frühere Betonfläche soll jetzt Austausch, Ruhe und Nachbarschaft fördern.

„Früher war das alles Beton“, sagt Frank Höffer. Davon ist auf der kleinen Anlage an der Mühlenstraße in Greven nicht mehr viel zu sehen. Stattdessen laden Holzverkleidung, Pflanzkästen und ein kleiner Teich zu längerem Verweilen ein. Genau das ist der Grundgedanke hinter der Umgestaltung……..


Bereitschaftspflegefamilien geben Kindern in akuten Krisen Schutz und Stabilität. Im Kreis Steinfurt stehen nur 24 Familien bereit; Einsätze kommen oft spontan. Eine Pflegemutter berichtet, warum Nähe hilft – und Abschiede schwer sind.

Bereitschaftspflegefamilien leisten großartige Arbeit – als Schutzraum und Rettungsinseln für Kinder, die aus Krisensituationen kommen.

Bereitschaftspflegefamilien leisten großartige Arbeit – als Schutzraum und Rettungsinseln für Kinder, die aus Krisensituationen kommen. | Foto: dpa/pa/Uwe Anspach

Bereitschaftspflege. Inobhutnahme. Die Begriffe klingen so technokratisch, so behördlich verfügt. Dann auch noch kombiniert mit dem eigentlich Geborgenheit signalisierenden Wort „Familie“. Und doch steckt dahinter etwas zutiefst Menschliches. Etwas, das für Kinder ein mitunter lebensrettender Anker sein kann. Die Rede ist von Bereitschaftspflege- oder auch Inobhutnahmefamilien.

Tina (*der Nachname bleibt anonym) ist eine Bereitschaftspflegemutter. Die 48-Jährige ist gelernte Kinderkrankenschwester und kommt aus dem westlichen Kreisgebiet. Sie macht das schon seit 2008 und hat bislang 34 Kinder im Alter bis zu zweieinhalb Jahren bei sich aufgenommen. „Der längste Aufenthalt eines Kindes in unserer Familie dauerte dreieinhalb Jahre“, sagt sie. Ihr Mann und ihre beiden – mittlerweile erwachsenen – Kinder stehen und standen stets dahinter, „sonst würde das gar nicht funktionieren“.

Tinas Familie ist eine von aktuell 24 Familien, die kreisweit für die Inobhutnahme von Kindern im Alter bis zu fünf Jahren bereitstehen. Eine wichtige Ansprechpartnerin ist Mareen Gerling von der Ev. Jugendhilfe Münsterland. Bei ihr und ihren vier Kolleginnen, allesamt Sozialpädagoginnen am Standort Hörstel, läuft sehr viel zusammen, wenn es um Kinder geht, die aus Krisensituationen herausgenommen werden müssen und die möglichst umgehend einen neuen Schutzraum benötigen.

Zuletzt passierte das etwa 25 mal pro Jahr. „Die Jugendämter melden sich oft sehr spontan“, sagt Mareen Gerling, bei der wie zum Beweis kurz darauf das Handy klingelt. „Das Kreis-Jugendamt!“, sagt sie, ein neuer Vermittlungsfall. Nun heißt es, die richtige Familie auf Zeit zu finden. Bei nur 24 Familien – Tendenz weiter sinkend – ist das mitunter gar nicht so einfach. „Deshalb suchen wir auch weiterhin Familien, die sich so etwas zutrauen.“

Dabei ist es selbstverständlich, dass sie von der Ev. Jugendhilfe dauerhaft eng begleitet werden. Eine spezielle Ausbildung ist nicht erforderlich, aber Supervision, Fortbildungen, Austausch, Treffen und Feste gehören zum Gesamtpaket. Eine Aufwandsentschädigung gibt es ebenfalls, derzeit sind das etwa 2000 Euro im Monat.

Tina schätzt die Begleitung durch die Ev. Jugendhilfe, gleichwohl verfügt sie mittlerweile über einen Erfahrungsschatz, der mit Gold nicht aufzuwiegen ist. Sie weiß, wie essenziell Empathie, Offenheit, unbedingte Zuverlässigkeit und verlässliche Tagesstrukturen sind, damit ein (womöglich traumatisiertes) Kind, das einen Rucksack an Problemen mit sich rumschleppt, schrittweise seine Angst verliert, wieder Vertrauen fasst und das Gefühl hat: Da kümmert sich jemand um mich!

„Man muss dazu einfach bereit sein! Und ich muss mir bewusst sein, dass wir Eltern auf Zeit sind. Das Beste ist, wenn wir wieder gemeinsam den Spaß am Leben wecken, wenn das Glänzen in die Augen der Kinder zurückkehrt“, erzählt Tina. „Das ist wirklich das allergrößte Geschenk.“

Aber: Irgendwann verlässt das Kind die Pflegefamilie auch wieder. Entweder kommt es zurück zu den leiblichen Eltern oder dauerhaft in eine zuvor sorgsam ausgesuchte neue Familie. Dieser meist emotionale Abschied ist weder für die Bereitschaftspflegefamilie noch für das Kind einfach und häufig höchst emotional.

„Ich werde oft gefragt“, wie ich das aushalte“, sagt Tina. Und dass sie sich bewusst für Inobhutnahmen entschieden habe, weil sie etwas machen wollte, bei dem sie trotzdem auch für die eigenen Kinder da sein konnte. Natürlich seien die Abschiede, auch wenn sie von langer Hand vorbereitet worden sind, aufwühlend. „Da fließen dann auch Tränen, weil das Kind einem ans Herz gewachsen ist und weil das ja so viel mehr ist als nur ein Job“, erzählt Tina. Aber alle Beteiligten würden eigentlich immer versuchen, diesen Prozess so angenehm wie möglich zu gestalten, vor allem für das Kind.

Interessant ist auch, was Mareen Gerling über Bereitschaftspflegeeltern sagt: „Es gibt da keine Altersobergrenze. Wir haben Pflegeeltern von 25 Jahren bis ins Rentenalter.“ Wichtig seien allerdings eine ausreichend große Wohnung, hinreichend Zeit fürs Kind und eine gewisse finanzielle Sicherheit. Tina verspricht: Man wächst an dieser Aufgabe garantiert.“

Kontakt:

Wer sich vorstellen kann, als Bereitschaftspflegefamilie tätig zu sein, sollte sich hier melden: Inobhutnahmefamilien Kreis Steinfurt, Westfalenstraße 6, 48477 Hörstel, Ansprechpartnerin: Senta Strunk, Tel. 05459/ 932123, oder Tel. 0151/ 65023966.

Tag des Lokaljournalismus

Am 5. Mai 2026 ist der Tag des Lokaljournalismus (#TdL). Er zeigt, warum lokale Berichterstattung für Demokratie, Vertrauen und Zusammenhalt unverzichtbar ist. Lokaljournalismus informiert über Entscheidungen, Entwicklungen und Menschen vor Ort und macht sie für die Gemeinschaft sichtbar. Die IVZ beteiligt sich in diesem Jahr mit Beiträgen rund um das Thema Familie. Weitere Informationen gibt es unter www.tag-des-lokaljournalismus.de.


Zuhören, Probleme sortieren und lösen, helfen – das macht das Team des Familienbüros zwischen Kaffee und Kinderbeschäftigung. Seit zweieinhalb Jahren sind die Räume in der Großen Straße Anlaufstelle und Treffpunkt. Wir haben vorbeigeschaut.

Fragen klären, während die Kinder spielen: Das Familienbüro in der Großen Straße ist Beratungs- und Anlaufstelle für alle Themen rund um die Familie.

Fragen klären, während die Kinder spielen: Das Familienbüro in der Großen Straße ist Beratungs- und Anlaufstelle für alle Themen rund um die Familie. | Foto: Linda Braunschweig

Um 15.30 Uhr wird es plötzlich wuselig im Familienbüro. Mehrere junge Mütter kommen mit ihren Kindern herein. Sie lassen die Kleinen spielen, trinken Kaffee und klären dabei Fragen mit Maria Jasper und Ellen Brings, die an diesem Dienstagnachmittag zur Beratung bereitstehen.

„So ist es eigentlich immer“, sagt Jasper. Seit zweieinhalb Jahren gibt es das Familienbüro der Stadt Ibbenbüren in der Großen Straße. Es soll eine Anlaufstelle in allen Fragen rund um Familie sein. Längst ist es auch zum Treffpunkt geworden. Den nutzt Medira Bedal mit ihrer kleinen Tochter gerne. „Das Personal ist nett und es ist eine gute Deutschübung“, sagt die Syrerin, die seit zwei Jahren in Ibbenbüren wohnt. „Man kann hier gut eine Pause machen, wenn man in der Stadt unterwegs ist.“

Ein Punkt, der sich für das Team so nach und nach herauskristallisiert hat: Es gebe auch viele Familien oder Mütter mit Kindern, die kommen, einfach weil sie zu Hause nicht so viel Platz haben. Zwei Kinderzimmer, aber vier Kinder und dann auch noch Schimmel in der Wohnung und keine Aussicht auf etwas anderes – so etwas hörten sie häufiger, sagt Jasper.

„Man kann hier gut eine Pause machen, wenn man in der Stadt unterwegs ist.“

Medira Bedal

Der Unterstützungsbedarf in der Beratung hingegen bestehe vor allem bei Anträgen, „auch, weil viele das digital nicht können“. In letzter Zeit sei zudem „gehäuft“ die Suche nach bezahlbarem Wohnraum hinzugekommen, berichtet Ellen Brings. Aber auch die Kinderbetreuung in Kita oder Tagespflege und das Anmeldeverfahren dafür seien immer wieder Themen.

Oft seien die Hilfesuchenden hoch belastet, zum Beispiel, weil sie sozial schwach seien oder alleinerziehend oder ihre Kinder verschiedene Diagnosen hätten, sagt Brings. Manchmal seien es gleich mehrere Problemlagen. Und es sei auch schon vorgekommen, dass eine Frau gesagt habe: „Ich kann heute Abend nicht mehr nach Hause.“

Egal, ob Beratungsbedarf oder kurze Auszeit, alle Kinder und Familien seien willkommen, unterstreicht Brings. Während die Kinder spielen, kommen die Erwachsenen ins Gespräch, zum Beispiel zu Erziehungsthemen. Alle im Team seien pädagogische Fachkräfte und hätten dieselbe Grundhaltung. Wenn sie selbst nicht weiterwüssten, könnten sie vermitteln, so Brings.

Linda Tenberg ist mit Marlon zum ersten Mal zum Elterncafé gekommen.

Linda Tenberg ist mit Marlon zum ersten Mal zum Elterncafé gekommen. | Foto: Linda Braunschweig

Doris Roloff verabschiedet derweil eine junge Frau. Sie hilft für „Famos Plus“, ein Angebot von GEBA und WertArbeit Ibbenbüren, bei Anträgen und Behördenkontakt oder mit Bewerbungsunterlagen für die Job- oder Wohnungssuche. In den Behörden sei ja keine Zeit für Beratungen, sagt Roloff. Die Menschen seien sehr froh, im Familienbüro Unterstützung zu bekommen. Und ihre Kompetenzen ergänzten sich gut.

Mit Sohn Louis kommt Sue Emky herein. „Dienstags sind wir meistens hier, um andere Mamis und Kinder zu treffen“, sagt sie. Das Familienbüro liege auf dem Weg zur Musikschule, wo der Siebenjährige Schlagzeug spiele. Immer mal wieder habe sie Fragen „rund ums Mamasein“. Sie wohne erst seit zwei Jahren in Ibbenbüren und habe anfangs wenig Kontakt zu anderen Eltern gehabt. Durch das Familienbüro habe sie sogar eine Freundin gefunden, so die 34-Jährige.

Um Kontakt mit anderen Eltern geht es auch Linda Tenberg, die heute zum ersten Mal beim Elterncafé vorbeischaut. Mit Söhnchen Marlon auf dem Schoß hat sie am Tisch Platz genommen. Ihr Mann wolle auch dabei sein, aber die übrigen Babytreffs seien ja sonst meist vormittags, erklärt sie, warum sie das Familienbüro ausgewählt hat.

Ellen Brings, Doris Roloff und Maria Jasper (v.l.) gehören zum Team.

Ellen Brings, Doris Roloff und Maria Jasper (v.l.) gehören zum Team. | Foto: Linda Braunschweig

Eine junge Mutter fragt derweil, ob sie schnell mit ihrer Tochter zur Toilette darf. „Ich hatte gehört, dass das hier möglich ist“, erklärt sie wenige Minuten später. In den Geschäften sehe das ja meist anders aus. „Und wenn das Kind gerade trocken ist…“ Schon ist sie wieder draußen. Ellen Brings spielt derweil mit einem kleinen Jungen, dessen Mutter noch mit dem Kinderwagen vor der Tür steht.

Insgesamt sieht Maria Jasper Ibbenbüren in Sachen Familie gut aufgestellt. Es gebe viele Beratungsangebote, aber die Menschen wüssten nicht immer, wo diese zu finden seien. Zuhören, Probleme sortieren, Hilfsmöglichkeiten finden – das macht das Team zwischen Kaffee und Kinderbeschäftigung.

Zehn Mitarbeitende von fünf Trägern wechseln sich im Familienbüro ab. Neben der Stadt beteiligen sich auch die Evangelische Jugendhilfe, der Caritasverband Tecklenburger Land, die Familienbildungsstätte, das Begegnungszentrum Ibbenbüren und die Jugendkunstschule Pink Pop mit Beratungsstunden und Angeboten. Mit der Agentur für Arbeit und Famos Plus sind weitere Partner in das Projekt eingestiegen. Das Büro ist dienstags bis donnerstags von 10 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Kontakt: Tel. 05451/9315139 oder E-Mail: familienbuero@ibbenbueren.de

Tag des Lokaljournalismus

Am 5. Mai 2026 ist der Tag des Lokaljournalismus (#TdL). Er zeigt, warum lokale Berichterstattung für Demokratie, Vertrauen und Zusammenhalt unverzichtbar ist. Lokaljournalismus informiert über Entscheidungen, Entwicklungen und Menschen vor Ort und macht sie für die Gemeinschaft sichtbar. Die IVZ beteiligt sich in diesem Jahr mit Beiträgen rund um das Thema Familie. Weitere Informationen gibt es unter www.tag-des-lokaljournalismus.de.


Nach Jahren des Wachstums steht das Kita-Angebot in Hörstel vor einem Wandel. Neue Entwicklungen stellen Träger und Investoren vor bis dahin unerwartete Herausforderungen.

Die Kindergarten-Träger passen sich den neuen Bedarfen an. Der St.-Marien-Kindergarten in Bevergern (Foto) zum Beispiel wird abgerissen und neu gebaut. Dann aber nicht mehr mit vier, sondern nur noch mit drei Gruppen. | Foto: Stephan Beermann

Im zurückliegenden Jahrzehnt kannten die Anmeldeergebnisse zum nächsten Kindergartenjahr nur eine Richtung: mehr Kinder, längere Verweildauer und damit immer weiter steigender Bedarf nach zusätzlichen Kindergartenplätzen. Es gab kaum ein Jahr, in dem nicht eine zusätzliche Kita eröffnet wurde. Was in größeren Städten bereits Tatsache ist, hat sich auch in der Stadt Hörstel bewahrheitet. Der Bedarfshöhepunkt scheint überschritten, der Bedarf sinkt merklich.

Dies wirkt sich auf die Planung in den Hörsteler Ortsteilen schon jetzt recht deutlich aus. Dass die Kindertageseinrichtung „Wunderwald“ mit der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland als Träger nicht umgesetzt wird, setzte Mitte März ein deutliches Zeichen. Ursprünglich war eine Vier-Gruppen-Anlage für 70 Kinder auf dem ehemaligen Gelände der Weißen Väter auf dem Huckberg geplant.

Die Pläne standen fest, eigentlich hätte es mit dem Bau der Kita im Erdgeschoss und neun Wohnungen im Obergeschoss direkt nach Ostern losgehen sollen, Fertigstellung bis Sommer 2027. Mitinvestor Günther Gebing aus Hörstel wurde von der Absage des Kreisjugendamtes kalt erwischt. Auch deshalb, weil bereits Geld und Zeit im Vorfeld investiert worden waren. An einer Bau-Alternative auf dem Grundstück werde gearbeitet, sagte der Hörsteler.

Anders sieht die Situation bei der Kirchengemeinde St. Reinhildis aus. Dass der katholische Kita-Träger in Bevergern neu bauen lassen will, ist gesetzt. Das über 60 Jahre alte Gebäude des Marien-Kindergartens gilt als überaltet und entspricht in seiner Aufteilung und im Raumangebot nicht den heutigen pädagogischen Anforderungen, erläutert Verbundleiter Alexander Tebbe. So konnten jüngere Kinder bislang nicht aufgenommen werden.

Pläne für einen Neubau des Marien-Kindergartens gab es schon länger. Zu Beginn der Überlegungen ging man noch fest von einer Fortsetzung des Vier-Gruppen-Betriebs aus. Jetzt aber steht fest: „Wir verkleinern uns auf eine Drei-Gruppen-Anlage.“ Das tue man nicht gerne. Doch die Zahl der Kinder sei insgesamt gesunken und es deute wenig auf eine baldige Wende hin. Auf die Kinder und das Personal der Einrichtung habe dies keinen Einfluss. Es werde keine Entlassungen geben.

Der Abriss des St.-Marien-Kindergartens soll noch in diesem Sommer erfolgen, teilt Tebbe mit. An derselben Stelle werde ein Investor eine neue Kita bauen. In der Zwischenzeit werde der ganze Kindergarten in ein Provisorium einziehen, das noch zu bauen sei und dessen Standort zeitnah bekannt gegeben werde. Man gehe von einer Baudauer von mindestens einem Jahr aus.

Eine größere Maßnahme steht auch dem Hörsteler Kindergarten St. Placida bevor. Wie Verbundleiterin Christel Lammers mitteilt, wird die Einrichtung ab August saniert. Zwei Gruppen werden während der Sanierungszeit in ein Provisorium umziehen. Die dritte Gruppe kann währenddessen am Standort verbleiben. Die Einrichtung werde so umgebaut, dass Kinder von eins bis sechs Jahren betreut werden können.

Sich zukunftssicher aufstellen will sich auch der Kindergarten „Feldblume“ an der Hospitalstraße in Riesenbeck. Neben der „Wildblume“ und der „Kornblume“ in Hörstel sowie der „Ringelblume“ in Bevergern ist die „Feldblume“ die vierte Hörsteler Einrichtung in der Trägerschaft des Begegnungszentrums Ibbenbüren e.V.. Das Gebäude gilt als überaltet und vor allem als viel zu klein für die Vier-Gruppen-Einrichtung mit rund 65 Jungen und Mädchen, erläutert Geschäftsleiterin Anne Lahrmannn. Während der Bauphase sollen die Kinder in einem Provisorium auf einem Nachbargrundstück weiter betreut werden. Der Zeitpunkt für den Baubeginn stehe bisher nicht fest, sagte Anne Lahrmann. Wenn es nach ihr ginge, aber „möglichst zügig“. Die Pläne des Investors lägen vor, es fehle jedoch die Baugenehmigung.

Die Kita-Zahlen im Überblick

Die Ergebnisse des Anmeldeverfahrens für das Kindergartenjahr 2026/27 in Hörstel ergaben:

Im Sozialraum Hörstel und Bevergern hat sich der prognostizierte Rückgang der Kinderzahlen in allen Altersgruppen bestätigt. Um die insgesamt 33 Gruppen im Sozialraum halten zu können, wurden an einigen Kitas Platzreduzierungen vorgenommen, teilt das Kreisjugendamt mit. Tendenziell, so die Prognose, werden in den kommenden drei, vier Jahren weniger Gruppen benötigt.

Im Sozialraum Dreierwalde ist der prognostizierte Gruppenausbau auf 8,5 Gruppen nicht erforderlich. Es wurden 16 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren weniger angemeldet, als geplant.

Im Sozialraum Riesenbeck und Birgte erweist sich der Bestand von 17 Gruppen als ausreichend.


Ab 1. Juli 2026 wird das Bürgergeld zur Grundsicherung mit härteren Sanktionen. Doch im Kreis Steinfurt gibt es Kritik: Der neue Ansatz könnte das Existenzminimum von Kindern in Bedarfsgemeinschaften gefährden. Experten warnen vor möglichen Auswirkungen auf den Kinderschutz.

Kreis-Sozialdezernentin Roswitha Reckels (l.), Jan-Niklas Hellmann (Pädagogische Leitung der Ev. Jugendhilfe Münsterland) sowie Claudia Wälz (Prokuristin der Ev. Jugendhilfe Münsterland) sorgen sich um den Kinderschutz, wenn aus dem Bürgergeld ab Juli die Grundsicherung wird – und dabei auch die finanziellen Daumenschrauben angezogen werden.

Kreis-Sozialdezernentin Roswitha Reckels (l.), Jan-Niklas Hellmann (Pädagogische Leitung der Ev. Jugendhilfe Münsterland) sowie Claudia Wälz (Prokuristin der Ev. Jugendhilfe Münsterland) sorgen sich um den Kinderschutz, wenn aus dem Bürgergeld ab Juli die Grundsicherung wird – und dabei auch die finanziellen Daumenschrauben angezogen werden. | Foto: Michael Hagel

Zum 1. Juli 2026, das haben Bundesregierung und Bundestag längst beschlossen, wird das bisherige Bürgergeld zur Grundsicherung. Zugleich wird die Leistung umgeformt und reformiert. Die Idee dahinter: Härtere Sanktionen als bisher sollen mehr Menschen in Arbeit integrieren und die Zahl der Leistungsempfänger verringern. Doch es gibt teilweise harsche Kritik an dem Vorhaben, auch im Kreis Steinfurt. Der Grund: Der so wichtige Kinderschutz falle bei dem neuen Gesetz hinten rüber.

Ortstermin im Büro der Kreis-Sozialdezernentin Roswitha Reckels. Mit am Tisch sitzen Claudia Wälz, Prokuristin der Ev. Jugendhilfe Münsterland, und Jan-Niklas Hellmann, Pädagogische Leitung der Ev. Jugendhilfe Münsterland. Sie gehören zu denen, die die künftige Grundsicherung sehr kritisch sehen. „Zahlreiche Verbände der Jugendhilfe hatten im Vorfeld versucht, wegen der Konsequenzen für Kinder Einfluss zu nehmen, aber ohne Erfolg“, sagt Claudia Wälz.

Nicht nur ihrer Auffassung nach seien die Kürzungen in Bezug auf die Kinder nicht ausreichend berücksichtigt worden. Wälz: „Das ist alles nicht zu Ende gedacht.“

Was sie damit konkret meint: Dass Leistungsbeziehern nach SGB II die Leistungen künftig massiv gestrichen werden dürften, wenn wiederholt keine Mitwirkung vorliege und den Meldeaufforderungen nicht nachgekommen werde, wirke sich unmittelbar auf in den Bedarfsgemeinschaften lebenden Kinder aus und gefährde deren Existenzminimum und Versorgung. Jan-Niklas Hellmann ergänzt: „Gleichzeitig soll das Jobcenter das Jugendamt informieren, wenn wiederholte Versäumnisse vorliegen und eine Sanktion erfolgt. Das Jugendamt soll dann prüfen, ob das Kindeswohl gefährdet ist, und gegebenenfalls tätig werden.“

Es entstehe somit der Eindruck, dass das Jugendamt über die Kinder zum verlängerten Arm und zu einem Druckmittel des Jobcenters werden solle, so die Befürchtung von Claudia Wälz und Jan-Niklas Hellmann.

Sozialdezernentin Roswitha Reckels sieht durchaus die schwierige, weil potenziell konfliktträchtige Beziehung zwischen Jobcenter und Jugendamt, sagt aber auch: „Wir arbeiten ja bei uns im Kreis in einem Dezernat eng zusammen. Es gibt also kurze Wege – und wir alle hier wissen, wie wichtig der Kinderschutz ist.“ Gesundes Augenmaß bei womöglich schwierigen Individualfällen sei hier entscheidend.

Woran sich viele Bedenken festmachen: Oft gehören sanktionierte Personen einer Bedarfsgemeinschaft an. Nach Einschätzung der Ev. Jugendhilfe Münsterland und vieler weiterer Verbände, die einen sogenannten „Zwischenruf“ unterzeichnet haben, solle der Eindruck entstehen, Kinder blieben von Sanktionen ihrer Eltern unberührt. Dieses Verständnis sei lebensfremd, „weil Familien nicht als voneinander getrennte Individuen wirtschaften, sondern als soziale Systeme mit gemeinsamen Ressourcen und Abhängigkeiten“, heißt es im „Zwischenruf“-Schreiben.

Beispiel: Wenn ein Vater sanktioniert wird, wird er das für die Kinder bestimmte Geld wohl kaum ausschließlich den Kindern zugutekommen lassen. Ergo seien das Lebensumfeld und die Grundversorgung der Kinder dadurch bedroht. Roswitha Reckels kann sich gut vorstellen, dass es künftig Fallkonferenzen von Jobcenter und Jugendamt geben könne. „Das kann ein gutes Mittel sein, um gemeinsam über etwaige Härtefallregelungen zu sprechen“.

Einig sind sich Reckels, Wälz und Hellmann, dass es natürlich darum gehen müssen, den Missbrauch von Leistungen bestmöglich zu verhindern. „Vielleicht sind dann auch mal Sachleistungen statt Geld eine Option“, so Jan-Niklas Hellmann. Und ebenso klar ist es allen Beteiligten, dass dem gerne von interessierter Seite geschürten Vorwurf, der Staat tue nichts gegen bewussten Leistungsmissbrauch, mit entsprechenden Maßnahmen entgegengetreten werden müsse. Nur über das „wie“ herrscht ein Dissens.

Jan-Niklas Hellmann sagt, dass laut Statistik im Jahr 2025 lediglich 0,9 Prozent der Leistungsberechtigten sanktioniert worden seien. Und dass die wenigsten Menschen wirklich „faul“ seien. Den Konflikt auf dem Rücken der Kinder auszutragen, das sei definitiv der falsche Weg.


wn.de, 22.03.2026 |
Die Eltern der Buterlandschule wurden nicht angehört | Leserbrief

[Zum Bericht „Politik pocht auf Lösung auf dem Schulgelände“ vom 19. März erhielt die Redaktion einen Leserbrief von Holger Nitsche.]

Seit über zwei Jahren lernen viele Klassen der Buterlandschule unter schwierigen Bedingungen in Containern. Umso wichtiger ist es, dass zumindest ein Teil der Kinder – insbesondere in der OGS und ÜMI – stabile, vertraute Räume hat.

Diese gewachsenen Strukturen sollen nun aufgegeben werden. Doch die Buterlandschule als Startchancen-Schule ist darauf angewiesen, Kindern Verlässlichkeit, Sicherheit und ein konstantes Umfeld zu bieten.

Die OGS soll nun mit angemeldeten 70 Kindern in die überlasteten Container ziehen. Durch den Rechtsanspruch auf OGS werden es perspektivisch noch mehr!

Irritierend ist, dass im Vorfeld verschiedene Lösungen für die Kita geprüft und von Eltern abgelehnt wurden – während die Eltern der Buterlandschule zu keinem Zeitpunkt gehört wurden.

Eine Stellungnahme der Schulleitung wurde zwar in der Sitzung der Ausschüsse für Jugendhilfe und Bauen verlesen und von der Ersten Beigeordneten Christiane Schrader auch unterstützt, hören wollten die Ausschussmitglieder dies aber nicht. Es ging eher darum, die Lösung Kita Janosch im Stadtosten eiligst abzulehnen.

Der Träger der OGS, die Evangelische Jugendhilfe Münsterland, kam in der Sitzung gar nicht vor und wurde vermutlich wie der Träger der Über-Mittagsbetreuung nicht mal befragt. Eine Behandlung im Schulausschuss fehlt ebenfalls. Die Ausschüsse wollten lieber schnell eine Lösung für die Eltern von vier Kita-Gruppen und möchten es sich lieber mit den Eltern von zwölf Schulklassen verscherzen.

Die aktuelle Entscheidung hat das Potenzial, Familien gegeneinander auszuspielen: Schulkinder gegen Kindergartenkinder. Dabei sollte es doch das gemeinsame Ziel sein, für alle Kinder tragfähige und kindgerechte Lösungen zu finden.

Ich frage mich daher: Warum wurde diese Entscheidung über die Köpfe der Betroffenen hinweg getroffen? Und warum wurde keine Lösung gesucht, die alle Beteiligten einbezieht? Kommunalpolitik sollte transparent, nachvollziehbar und vor allem im Dialog mit den Menschen gestaltet werden, die sie betrifft: Familien, Kinder und auch die Mitarbeiter. Davon sind wir in diesem Fall leider weit entfernt.

Holger Nitsche, Esteresch, Gronau-Epe

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ivz-aktuell.de. 19.03.2026 | von Redaktion IVZ
Kein Neubau der Kita Wunderwald | Kita-Bedarfsplanung wird angepasst

Der geplante Neubau der Kita Wunderwald in Hörstel wird nicht realisiert. Ab August 2027 können die Kinder in die Kita „Die Arche“ wechseln. Die Entscheidung folgt auf sinkende Geburtenzahlen und rückläufige Anmeldungen.

Der geplante Neubau der Kindertageseinrichtung Wunderwald in Hörstel wird nicht umgesetzt. Das haben die Evangelisch…


wn.de, 19.03.2026 | von Alex Piccin
Kita Haus Buterland: Politik pocht auf Lösung auf dem Schulgelände | Übergang während Bauphase

Die Janosch-Variante ist vom Tisch: Die Politik favorisiert die Unterbringung der Kita Haus Buterland im Erweiterungsgebäude der angrenzenden Grundschule. Trotz Bedenken der Schulleitung wünscht sie sich, dass beide Seiten nun zusammenrücken.

Mit kleinen, aber schnellen Schritten kommen die Beteiligten am Sanierungsvorhaben und dem Neubau der Kita Haus Buterland einer Übergangslösung näher. Die von der Stadtverwaltung angestrebte Lösung, die Kinder in der Bauphase in der ehemaligen Kita Janosch an der Hindenburgstraße unterzubringen, ist jedenfalls endgültig vom Tisch. Das war das einstimmige Votum der Politiker in der gemeinsamen Sitzung des Jugendhilfeausschusses (JHA) und des Ausschusses für Planen, Bauen und Denkmalschutz (PBD) am Mittwochabend. Nun sollen Schule und Kita zusammenrücken….


wm-online.de, 07.03.2026 |
27.600 Euro für gute Zwecke | Adventskalender-Aktion der Lions Clubs

Mitglieder der Lions-Clubs in Steinfurt, Emsdetten und Rheine haben sich am Dienstag mit Vertreterinnen und Vertretern von Tafeln und Kinder- und Jugendhilfeorganisationen in den Räumlichkeiten der Caritas Emsdetten-Greven-Saerbeck in Emsdetten getroffen, um ihre Spenden aus der Lions-Adventskalenderaktion 2025 zu übergeben.

Mitglieder der Lions-Clubs in Steinfurt, Emsdetten und Rheine haben sich am Dienstag mit Vertreterinnen und Vertretern von Tafeln und Kinder- und Jugendhilfeorganisationen in den Räumlichkeiten der Caritas Emsdetten-Greven-Saerbeck in Emsdetten getroffen, um ihre Spenden aus der Lions-Adventskalenderaktion 2025 zu übergeben.

Erneut konnten im vergangenen November 7.500 Adventskalender verkauft werden, bei denen sich hinter jedem Türchen die Chance auf attraktive…


wn.de, 25.02.2026 | von Paul Meyer zu Brickwedde
Der geistig beeinträchtigte Lukas möchte dazu gehören | Wo Inklusion (bislang) an ihre Grenzen stößt

Mit 14 Jahren verbringen Jugendliche in der Regel viel Zeit mit Gleichaltrigen. Bei einem Jungen aus Lengerich ist das gänzlich anders. Warum, das erklärt seine Pflegemutter Jana Witzke, die die Situation nur zu gerne ändern würde.

An diesem Morgen ist Lukas (Name von der Redaktion geändert) nicht in der Schule. Jana Witzke hat den 14-Jährigen daheim behalten, weil er krank ist. Also sitzt er nebenan, schaut Fernsehen und kuriert sich aus. Derweil erzählt seine Pflegemutter von der besonderen Situation des Teenagers, der ihren Worten so froh wäre, „wenn er endlich irgendwo dabei sein könnte“….


ivz-aktuell.de, 20.02.2026 | von Anke Beimdiek
„Jedes Kind bringt seine eigene Geschichte mit“ | Kinderschutzhaus bietet Zuflucht

Im Kinderschutzhaus der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland finden Kinder vorübergehend Schutz, wenn sie nicht zu Hause bleiben können. Die Gründe für eine Inobhutnahme sind vielfältig und oft dramatisch.

Es gibt keine Hinweisschilder, keine Adresse im Internet. Selbst am Eingang lässt nichts darauf schließen, dass sich…


ivz-aktuell.de, 16.02.2026 |
Footballabteilung sammelt für Jugendhilfe | 300 Euro und Freikarten

Mit einer Losaktion beim Super-Bowl-Event haben die Rheine Raptors Geld für die Evangelische Jugendhilfe gesammelt. Das und noch ein weiteres Geschenk haben die Footballer nun überreicht.

Im Vorfeld des diesjährigen Super-Bowl-Public-Viewings im Cinetech-Kino Rheine, das rund 150 Besucher anzog, haben…


ivz-aktuell.de, 11.02.2026 | von Linda Braunschweig
Wechsel bei Jugendarbeit in Püsselbüren | Offener Kinder- und Jugendtreff

Die offene Jugendarbeit in Püsselbüren hat sich verändert: Seit Anfang dieses Monats findet im Pfarrheim ein wöchentlicher Kinder- und Jugendtreff statt. Hintergrund ist ein Personalwechsel und der Ausbau der Streetwork in Ibbenbüren.

Die bisherige offene und aufsuchende Jugendarbeit in Püsselbüren wird vorerst durch einen offenen Kinder- und Jugend…


borkenerzeitung.de, 04.02.2026 | von Andreas Rentel
Silvesterschule in Erle ändert OGS-Angebote |

Sarah Norkowski ist seit einem halben Jahr Leiterin der Silvesterschule in Erle. Mit vielen Projekten und Veranstaltungen wie dem Winter- und einem geplanten Sommerfest möchte die Schule die Gemeinschaft stärken. Eine Projektwoche unter der Devise „alle mit allen“ und eine Änderung der Tagesstruktur des Offenen Ganztags sind einige der Schritte, die jetzt umgesetzt werden.

ERLE. Seit August des vorigen Jahres leitet Sarah Norkowski die Silvesterschule in Erle. Mit dem Kollegium und weiteren Beteiligten sind seitdem viele neue Projekte gestartet oder in Planung. Das Entscheidende ist aus ihrer Sicht, die Ideen, die von unterschiedlicher Seite kommen, zu bündeln oder I…


wn.de, 30.01.2026 | von Dirk Drunkenmölle
Jede Stimme zählt | Jugendwerkstatt schenkt der Stadt zum Jubiläum ein Kunstobjekt

Im Nachgang zu den Feierlichkeiten „50 Jahre Stadt Steinfurt “ und den „7. Steinfurter Geschichtstagen“, die sich mit dem Jubiläum beschäftigt haben, hat die Jugendwerkstatt der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland Bürgermeister Christian Franke jetzt Kunstobjekte überreicht.

Jugendliche und junge Frauen und Männer, die in der Werkstatt der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland in Burgsteinfurt an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen, um in Ausbildung und Arbeit zu kommen, haben der Stadt  ein besonderes Jubiläumsgeschenk gemacht: In aufwendiger Handwerksarbeit hat die Gruppe anlässlich von „50 Jahre Stadt Steinfurt“ zwei Holzwappen von Burgsteinfurt und Borghorst sowie einen künstlerisch gestalteten Thron aus Massivholz gezimmert. Sie sollen die Betrachter dazu anregen, sich sowohl mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der beiden Ortsteile zu beschäftigen als auch dazu beitragen, die Bedeutung demokratischer Werte für das Gemeinwesen herausstellen.


wn.de, 19.01.2026 | von Katja Niemeyer
Sorgen neue Baugebiete wieder für volle Kitas in Saerbeck? | Mehr Plätze als Kinder

Zu viele Kita-Plätze für zu wenige Kinder – so stellt sich die Situation momentan in Saerbeck dar. Gut möglich, dass dies aber nur eine Momentaufnahme ist. Mit neuen Familien in den Baugebieten könnten die Anmeldenzahlen wieder steigen.

In Deutschland, das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, bestehen große Unterschiede in der Versorgung mit Kitas. Manche Kommunen sind bestens ausgestattet, andere weniger. Saerbeck gehört zu jenen Gemeinden, die sich angesichts des Kita-Angebotes in einer komfortablen Situation befinden.


wn.de, 08.01.2026 | von Katja Niemeyer
Geringe Nachfrage und bauliche Mängel: Kita Sonnenschein schließt | Einrichtung in Saerbeck

Ab dem Sommer soll die Kindertageseinrichtung Sonnenschein saniert werden. Die Kinder der Vier-Gruppen-Einrichtung müssen dann anderswo untergebracht werden. Der Gemeinde dürfte das gerade ganz gelegen kommen.

Wenn im Sommer das Gebäude der Windspiel-Kita fertiggestellt ist, gibt es in Saerbeck mehr als genug Kita-Plätze. Jugendamtsleiter Guido Attermeier nennt das Überangebot einen „Puffer“, den man in der Gemeinde dann habe.  Gudrun Baackmann, beim DRK-Kreisverband Tecklenburger Land für die Kita-Fachberatung zuständig, stellt fest, „dass die Situation nun einmal so ist wie sie ist“….


wn.de, 06.01.2026 | von Katja Niemeyer
Geringe Nachfrage und bauliche Mängel: Kita Sonnenschein schließt | Einrichtung in Saerbeck

Erst sollte das Gebäude der Kita Sonnenschein saniert werden, jetzt schließt die Einrichtung. Das Jugendamt des Kreises begründet die Entscheidung mit unvorhersehbaren baulichen Mängeln und weist zugleich auf eine sinkende Nachfrage nach Plätzen hin.

Paukenschlag in Saerbeck: Rund zwei Monate nach Eröffnung der Kita Windspiel, der siebten Betreuungseinrichtung für Kinder in der Gemeinde, informiert das Jugendamt des Kreises Steinfurt jetzt völlig überraschend über die Schließung der alt eingesessenen Kita Sonnenschein zum 31. Juli dieses Jahres….


ivz-aktuell.de, 05.01.2026 | von Olaf Wienbrack
Neujahrsempfang setzt Fokus auf Jugendhilfe | SPD Hörstel startet ins Jahr 2026

Der SPD-Ortsverein Hörstel hat beim Neujahrsempfang auf das 125-jährige Bestehen und aktuelle Herausforderungen in der Jugendhilfe geblickt. Expertin Sylvia Egelkamp schilderte eindrucksvoll die Arbeit mit jungen Menschen vor Ort.

„Ohne Frieden ist alles nichts“ – mit diesem Zitat des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau begrüßte Ulla Jung, Vor…


ivz-aktuell.de, 05.01.2026 | von Linda Braunschweig
Zwischenstopp auf dem Weg ins eigene Leben | Verselbstständigung lernen

Wenn junge Menschen im Elternhaus nicht die nötige Unterstützung erhalten, begleitet die Mobile Betreuung der Evangelischen Jugendhilfe sie auf dem Weg ins Erwachsenenleben – oft mit großen Herausforderungen.

Als Michelle 16 Jahre alt ist, zieht sie in eine Wohngruppe. Ihre Familie habe schon länger Kontakt zum Jugendamt gehabt, …


2025


ivz-aktuell.de, 12.12.2025 | von Stephan Beermann
Mensa ist der „krönende Abschluss“ | Ludgerusschule feiert ihren Umbau

Mitten im Schulalltag wächst in Hörstel ein neues Kapitel: Eine Mensa, gebaut auf zehn Stelzen, wird zum Symbol für Zusammenhalt und gelungene Teamarbeit – und für einen Kraftakt, der viele Beteiligte forderte.

Wenn alles so zur Zufriedenheit der Beteiligten gelaufen ist, darf Eigenlob auch mal erlaubt sein. „Wenn wir was machen, dann macht …


ivz-aktuell.de, 27.11.2025 | von Stephan Beermann
Perspektive mit Steuerrad und Anker | Jugendhilfe lädt zum „Adventszauber“

Im sanierten Haus an der Westfalenstraße 6 gibt die Evangelische Jugendhilfe beim „Adventszauber“ Familien aus Hörstel und Umgebung Einblicke in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. An Überraschungen wird es nicht fehlen.

Die Tradition des ehemaligen Schifferkinderheims in Hörstel wird im Haus an der Westfalenstraße 6 fortgeführt. Dort ist die Evangelische Jugendhilfe ….


wn.de, 01.10.2025 | von Axel Roll
Integration in allen Facetten | Lenkungsgruppe feiert das Zehnjährige

Seit zehn Jahren wird Integration in Steinfurt zentral von einer Lenkungsgruppe gesteuert. Die Mitglieder sind sich einig: Die Arbeit lohnt sich.

So funktioniert ein gutes Netzwerk: Christiane Ewering und Natalie Fröhlich-Primus berichten, wie sie bei der Planung eines Fahrradkurses für Flüchtlinge an den Hürden der Bürokratie gescheitert sind. „Insbesondere die versicherungstechnischen Fragen waren für uns nicht lösbar“, erläutert Christiane Ewering, die im Rathaus den Hut für Integrationsfragen aufhat. Jan-Philipp Zimmermann, Leiter der örtlichen Familienbildungsstätte, wird hellhörig. „Versicherung? Das ist für uns als Einrichtung überhaupt kein Problem. Das schreibe ich mir auf.“ Will heißen: Er überlegt jetzt im eigenen Haus, wie solche Kurse von der FBS angeboten werden können…


wn.de, 30.09.2025 | von Redaktion
Hörsteler Kita bekommt neuen Namen | Feierliche Namensenthüllung

Mit Musik, Spiel und einem besonderen Besuch der „Waldfee Wanda“ wurde der neue Name der Kita vorgestellt – er steht für Neugier, Naturverbundenheit und die pädagogische Ausrichtung der Einrichtung.

Die neue Kindertagesstätte der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland in Hörstel ist am Sonntagnachmittag im Rahmen…


ivz-aktuell.de, 30.09.2025 | von Redaktion
Jetzt neu: Bücherschrank und Wellenbank | Spende für Begegnungsstätte

Die Wiewelhove GmbH hat 1000 Euro gespendet, um auf dem Gelände der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland in Hörstel einen neuen Ort der Begegnung zu schaffen. Ein Bücherschrank und eine Wellenliege laden zum Verweilen ein und fördern den Austausch…


wn.de, 27.09.2025 | von Maurice Gatz
Wenn Kinder einen geschützten Raum zum Wachsen brauchen

Zwei Mütter erzählen von ihren Erfahrungen, Kindern einen Schonraum zum Aufwachsen zu bieten, bis ihre Zukunft geklärt ist. Der Bedarf an Pflegefamilien ist hoch, aber die Zahl der Bereitschaftspfleger schwindet.

Laura Sanders (Name von d. Redaktion geändert) ist Erzieherin. Die Mutter übt ihren Beruf mit viel Herzblut aus und kommt dadurch auch mit vielen anderen Familien ins Gespräch. So erfuhr sie unter anderem von einem Angebot der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland. Diese ist Schnittstelle, wenn es im Kreis Borken um das Thema Bereitschaftspflege für Kinder und Jugendliche geht.


wn.de, 26.09.2025 | von Redaktion
Tanja Beyer leitet die OGS in der Buterlandschule | Ganztagsschule

Gronau – Der offene Ganztag der Buterlandschule in Gronau wird nun von einem neuen Träger geleitet. Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland ist dort eingestiegen.

Zum Start des neuen Schuljahres hat die offene Ganztagsschule (OGS) an der Buterlandschule in Gronau einen neuen Träger: Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland (EJHM) verantwortet seit dem 1. August den Betrieb der OGS. Sie bringe dabei langjährige Erfahrung, pädagogische Kompetenz und frische Impulse mit.

Aktuell werden in zwei altersgemischten Gruppen insgesamt 54 Kinder aus den ersten bis vierten Klassen betreut. Das bestehende Team bleibt erhalten und arbeitet nun unter der neuen Projektleitung von Tanja Beyer weiter, heißt es in der Pressemitteilung der EJHM. Unterstützt werde sie dabei von der Fachbereichsleitung Udo Gesing und der pädagogischen Leitung, die Mareike Janßen übernimmt. Gemeinsam mit der kommissarischen Schulleitung, Stefanie Hüning, freue sich das Team der EJHM über einen reibungslosen Start und einen gelungenen Übergang.

„Uns ist wichtig, dass Kinder sich sicher und wohlfühlen, individuell begleitet werden und in ihrer Persönlichkeit wachsen können – im Alltag, im Miteinander und im Leben“, betont die neue pädagogische Leiterin Mareike Janßen.

Derzeit findet die Betreuung noch in den bekannten Räumlichkeiten der Schule statt. Ein Umzug in mobile Raumsysteme ist jedoch bereits geplant. Perspektivisch stehe ein kompletter Neubau der Schule an, wodurch mittelfristig moderne Rahmenbedingungen für Kinder und Team geschaffen werden können. Mit dem neuen Standort in Gronau erweitere die EJHM ihr Engagement im Kreis und setzt dabei bewusst auf Synergieeffekte, Qualitätssicherung und die Stärkung regionaler Netzwerke im Bildungs- und Betreuungsbereich, schließt der Pressetext ab.


wn.de, 25.09.2025 | von Maurice Gatz
Ankommen und anpacken: Wie Migrationsdienste bei der Integration im Kreis helfen | Soziale Herausforderung

Die Migrationsberatung für Erwachsene und die Jugendmigrationsdienste im Kreis Borken unterstützt Neuankömmlinge bei der Integration in Deutschland. Von der Jobsuche über die Bürokratiebewältigung bis zur Sprachförderung – doch es gibt Herausforderungen zu bewältigen.

Das Angebot der Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte (MBE) richtet sich seit 20 Jahren an Erwachsene und ihre Familien, um ihnen die Integration in Deutschland zu erleichtern. Bundesweit gibt es rund 1300 Haupt- und Nebenberatungsstellen. Auch der Jugendmigrationsdienst (JMD) ist seit über 20 Jahren in Deutschland vertreten…


wn.de, 18.09.2025 | von Rainer Nix
Integration hört nie auf | Auftakt der „Interkulturellen Wochen“ in Steinfurt

Mit 22 Angeboten von 20 Partnern soll bis zum 7. Oktober ein Zeichen gegen Rassismus und für ein friedliches Miteinander der Kulturen gesetzt werden.

„Rassismus ist schon vom Wort her scheußlich“, sagte Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer bei der Eröffnung der „Interkulturellen Wochen“ am Mittwoch im Rathaus. „Ich bin froh, dass wir in einer Stadt leben, in der Menschen gut angenommen werden“, fügte sie hinzu. Die interkulturellen Wochen vom 17. September bis zum 7. Oktober wollen ein Zeichen setzen für Mitmenschlichkeit und kulturellen Austausch…


borkenerzeitung.de, 13.09.2025 | von Maurice Gatz
Wenn Kinder einen geschützten Raum zum Wachsen brauchen

Zwei Mütter erzählen von ihren Erfahrungen, Kindern einen Schonraum zum Aufwachsen zu bieten, bis ihre Zukunft geklärt ist. Trotz der Herausforderungen, ein fremdes Kind in ihr privates Umfeld zu integrieren, betonen beide Familien die positiven Erfahrungen und die Freude, die diese Entscheidung mit sich bringt. Der Bedarf an Pflegefamilien ist hoch, die Zahl der Bereitschaftspfleger schwindet.

Laura Sanders (Name von der Redaktion geändert) ist Erzieherin. Die Mutter übt ihren Beruf mit viel Herzblut aus und kommt dadurch auch mit vielen anderen Familien ins Gespräch. So erfuhr sie unter anderem von einem Angebot der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland. Diese ist Schnitts…


wn.de, 03.09.2025 | von Dirk Drunkenmölle
„Interkulturelle Wochen“ in Steinfurt | Ein „dafür!“ dreht die Perspektive

Die bundesweit seit 50 Jahren veranstalteten „Interkulturellen Wochen“ finden in Steinfurt zum 19. Mal vom 17. September bis 7. Oktober statt. Das lokale Programm ist vielfältig und hat das Ziel, einen respektvollen, wertschätzenden Stil des Miteinanders zu pflegen.

Seit 50 Jahren gibt es die „Interkulturellen Wochen“ in der Bundesrepublik. Und zum 19. Mal haben sich Vereine, Verbände, Organisationen, Kirchen, Parteien, Bildungsträger, Kinder-, Jugend- und Senioreneinrichtungen in Steinfurt in einer großen Gruppe zusammengeschlossen, einen lokalen Beitrag zu dem Programm zu gestalten…


ivz-aktuell.de, 15.08.2025 | von Tim Middendorf
Bauspielplatz in Püsselbüren | Kinder bauen Hütten mit Hammer und Säge

Drei Tage lang haben 90 Kinder eine Wiese in Püsselbüren in eine lebendige Baustelle verwandelt. Mit Hammer und Säge haben sie eigenständig kleine Hütten geschaffen und darin übernachtet.

Auf der Wiese am Jugendtreff in Püsselbüren wird in diesen Tagen ordentlich gehämmert, gesägt und geschraubt. Rund 90…


wn.de, 16.07.2025 | von Dietlind Ellerich
In aller Ruhe malen, gärtnern, spielen und auch arbeiten | Ferienbetreuung in der OGS

Drei Wochen Ferienbetreuung, volles Programm. Kann man haben, muss man aber nicht. Es soll Zeit für Dinge bleiben, die im Alltag zu kurz kommen. Warum das wichtig ist und was die Baustelle damit zu tun hat, erläutert OGS-Leiterin Melanie Mersmann.

„Was malen wir denn heute“, fragt das Mädchen. „Du darfst malen, was du möchtest“, antwortet die Betreuungskraft. Der kurze Dialog, wie er am Dienstag in der OGS-Ferienbetreuung zu hören war, macht die Devise deutlich, unter der in den ersten drei Wochen der Sommerferien auf dem Ladberger Schulgelände zwischen dem frühen Morgen und dem späten Nachmittag nicht nur gemalt, sondern auch gespielt, gelebt, gearbeitet wird….


wn.de, 13.07.2025 | von Mareike Stratmann
Mensa und Küche ziehen in Sporthalle | Großbaustelle Grundschule

In den Sommerferien herrscht auf der Großbaustelle Grundschule Hochbetrieb. Aktuelles Projekt: Die Mensa und Küche sind am Wochenende für gut drei Monate in die Rott-Sporthalle gezogen. Und das bedeutet auch: Die Sportler dort müssen zusammenrücken.

Als sich am Freitagnachmittag auch die letzten Grundschüler in die Sommerferien verabschiedet hatten, rückten die Männer vom Bauhof an. Für sie hieß es am Freitagabend und Samstagmorgen Sonderschichten schieben, um auf der Großbaustelle Grundschule die nächsten Fakten zu schaffen. Denn dort herrscht jetzt, da die Arbeiten ohne Rücksicht auf den Schulbetrieb in den nächsten sechseinhalb Wochen weitgehend ungestört fortschreiten können, natürlich Hochbetrieb….



wn.de, 10.07.2025 | von Sarah Luisa Ostermann
Zuhause auf Zeit: Paar aus Steinfurt engagiert sich als Pflegeeltern | Inobhutnahme

Kathi und Tom geben Kindern ein Zuhause auf Zeit: Sie sind Pflegeeltern in der Bereitschaftspflege. Was das in ihrem Alltag genau bedeutet und warum sich das junge Ehepaar dafür entschieden hat.

An der Wand in Kathi und Toms* Hausflur hängen Bilder von drei kleinen Kindern – das jüngste auf dem Foto ist gerade einmal fünfeinhalb Wochen alt. Ein anderes Foto ist unscharf. Ein schneller Schnappschuss im Auto. Keins dieser Kinder ist ihr eigenes. Die beiden sind Pflegeeltern in der Bereitschaftspflege…


ivz-aktuell.de, 27.06.2025 | von Peter Henrichmann-Roock
Lob und Dank für 30 Jahre Menschlichkeit | Evangelische Jugendhilfe

An den Hauptsitz nach Steinfurt hatte die Evangelische Jugendhilfe Münsterland jetzt zum Festakt eingeladen. Viel zu viele Autos auf den Parkplätzen rundum, 200 Gäste im Festakt-Schick, Empfang, Blumen, Geschenke, Sekt und verhungern musste auch niemand.

Wie feiert man, was oft so mühsam, so schwer ist? Wie feiert man, wenn oft so viel Krise den Alltag prägt? Wie feiert man die engagierte Herzblut-Arbeit von 1200 Mitarbeitenden, die sich in 125 verschiedenen Projekten und in 16 Kitas plus 19 OGS-Schulen münsterlandweit in ST, BOR, MS und COE um Kinder und Jugendliche (und deren Familien) kümmern?

Es ist ganz einfach: Mit viel Freude. Mit lächelnden Gesichtern. Mit allerbester Laune. Genau so war das, als sich gestern die Evangelische Jugendhilfe Münsterland zum Festakt traf. An den Hauptsitz nach Steinfurt hatte man eingeladen. Viel zu …


mv-online.de, 21.06.2025 | von Michael Hagel
Große Hilfe für viele junge Menschen | Evangelische Jugendhilfe feiert 30-Jähriges

Wenn ein wichtiger Träger der Jugendhilfe in der Region seit 30 Jahren besteht, so ist das erstmal eine sehr gute Nachricht. Für die Jugendarbeit, für die Region und vor allem für die Kinder und Jugendlichen, die dessen Angebote wahrnehmen. Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland gGmbH (EJHM) mit Sitz in Steinfurt-Burgsteinfurt feiert deshalb in diesen Tagen ihr 30-jähriges Bestehen mit viel Freude – und mit durchaus berechtigtem Stolz.

Am kommenden Freitag, 27. Juni, soll es in Steinfurt einen Festakt dazu geben, mit Gästen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft. Alle zusammen blicken dann zurück auf 30 Jahre EJHM, auf den Aufbau eines „Big Players“ im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Untrennbar verbunden sind die vergangenen drei Jahrzehnte mit dem Namen Gerd Dworok. „Er war der erste Geschäftsführer und bis 2020 und ganz maßgeblich am Aufbau und Ausbau der Evangelischen Jugendhilfe beteiligt“, sagt Karin Beckmann, Dworoks Nachfolgerin als Geschäftsführerin. …


ivz-aktuell.de, 20.06.2025 | von Claus Kossag
Streetworker-Projekt soll verlängert werden | Viel Lob im Jugendhilfeausschuss

Das zunächst bis Ende des Jahres befristete Streetworker-Projekt der Stadt Ibbenbüren soll fortgesetzt werden. Und der Jugendhilfeausschuss sprach sich zudem für eine Aufstockung aus….


ivz-aktuell.de, 17.06.2025 | von Linda Braunschweig
Streetworker haben (zu) viel zu tun | Beratungsbedarf bei Jugendlichen

„Mehr Jugendliche „in anspruchsvollen Lebenslagen“ und eine hohe Nachfrage bei der Beratung: Die beiden Streetworker in Ibbenbüren haben inzwischen so viel zu tun, dass die Verwaltung ihre Stellen nicht nur verlängert, sondern auch aufstocken will….


ivz-aktuell.de, 10.03.2025 | von Michael Hagel
Jugendlichen Wege aus der Kriminalität weisen | Auch „Systemsprenger“ nicht aufgeben

„Kurve kriegen“: Wie Polizei und Sozialarbeitende versuchen, Jugendlichen Wege aus der Kriminalität zu weisen.

Sie sind oft noch sehr jung, aber haben schon eine umfangreiche „kriminelle Karriere“ hingelegt: Mehrfachtatverdächtige Kinder und junge Jugendliche in besonderen sozialen Problemlagen, also junge bis sehr junge Intensivtäter, sind die Zielgruppe der NRW-Initiative „Kurve kriegen“. Es gibt sie mittlerweile an 42 Standorten im Land, im Kreis Steinfurt seit 2021. Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Im Kreis Steinfurt sind die beiden pädagogischen Fachkräfte Viktoria vom Hagen und Jens Zipser von der Ev. Jugendhilfe sowie Kriminaloberkommissarin Johanna Raue als polizeiliche…


bbv-net.de, 08.03.2025 | von Jochen Krühler
Wenn man plötzlich einen Säugling aufnimmt | Bocholter Familie bietet Bereitschaftspflege an

Ein Kind muss vom Jugendamt von seiner Familie getrennt und kurzfristig in Obhut genommen werden. Genau das macht eine Familie aus dem Raum Bocholt.


ivz-aktuell.de, 04.02.2025 | von Stephan Beermann
Alle Möglichkeiten unter einem Dach | Evangelische Jugendhilfe investiert

Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland gestaltet die beiden Stockwerke im ehemaligen Schifferkinderheim in Hörstel komplett um. Neben der energetischen Sanierung geht es darum, alle angebotenen familienanalogen Betreuungsformen zusammenfassen.

Die beiden Obergeschosse des ehemaligen Schifferkinderheims an der Westfalenstraße in Hörstel werden im Auftrag der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland derzeit komplett umgebaut und energetisch saniert. Von außen verändert sich die Gebäudehülle bis auf einen Anbau aus Stahl, Glas und Lärchenholz für einen Fahrstuhl eher wenig. Innen aber werden auf rund 1000 Quadratmeter Nutzfläche sämtliche Büros, Besprechungszimmer und Mini-Appartement modernisiert: neue Wände, neue Bodenbeläge und Fußbodenheizung, vor allem aber Unmengen Kabel und Versorgungsleitungen,…


radiorst.de, 17.01.2025 |
Herausfordernde Zeiten“: Die Situation der Jugendämter im Kreis Steinfurt |

Die deutschen Jugendämter haben akute Personalnot und kommen damit den hohen Fällen von Kindeswohlgefährdung nicht mehr hinterher. Man beobachte mit großer Sorge die seit Jahren steigenden Zahlen zu Fällen von Kindeswohlgefährdung, sagt Flößer, Vorsitzende des Kinderschutzbunds in NRW. Wie ist die Situation in unserer Region? Wie gehen die Jugendämter mit den Herausforderungen um? Wie läuft die Nachwuchsförderung? RADIO RST ist diesen wichtigen Fragen nachgegangen.

Auch die Jugendämter im Kreis Steinfurt sprechen von herausfordernden Zeiten, weil unter anderem im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) ein Fachkräftemangel bemerkbar ist und die Fälle und Fallintensitäten zunehmen. Dies belegen auch Zahlen, die die Technische Universität Dortmund zusammenfasst. Demnach hat es bundesweit in 2023 insgesamt 221.429 Gefährdungseinschätzungen gegeben. Dies entspricht einem Anstieg von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Annette Wiggers, Leiterin des Jugendamts der Stadt Rheine, sagt im exklusiven Interview mit RADIO RST:

Von der Entwicklung her kann man schon sagen – weil die Fälle komplexer und auch mehr werden – dass auch die Stressanfälligkeit der Mitarbeitenden höher geworden ist.

Dass die Zahl der Fälle in NRW und auch im Kreis Steinfurt in den vergangenen Jahren anstiegen, hängt auch mit der Sensibilisierung der Gesellschaft zusammen. Die Jugendämter würden unter anderem von Institutionen schneller kontaktiert, sagen Fachleute. Diesen Trend bestätigt uns auch das Jugendamt Greven. Hier heißt es: „Die Problemlagen in den Familien werden teilweise komplexer. Insgesamt sind die Anfragen mehr geworden.“ Hinsichtlich des Fachkräftemangels meldet uns das Jugendamt Rheine, dass ein Mangel herrscht, auch wenn alle Stellen im Bereich der Sozialen Dienste besetzt sind. Vom Jugendamt Greven heißt es hierzu, dass es aktuell keine Stellen gibt, die nicht adäquat nachbesetzt werden konnten oder nachbesetzt werden können. Das Jugendamt des Kreises Steinfurt, das für insgesamt 20 Städte und Gemeinden zuständig ist, bestätigt auf RADIO RST-Nachfrage, dass es einen Personalbedarf gibt. Allerdings ist zu erkennen, dass sich die Jugendämter im Kreis Steinfurt im NRW-Vergleich – sowohl hinsichtlich der Fallgröße, Fallintensitäten und des Personalmangels – in einer noch recht entspannten Situation befinden.

Über die verschiedenen Herausforderungen haben wir mit Dr. Sabine Ader gesprochen. Sie ist Professorin für Soziale Arbeit, Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere Familienhilfe und Kinderschutz an der FH Münster. Für sie spiegelt unter anderem die gesamtgesellschaftliche Lage die Situation in den Jugendämtern wider: Krisen, Kriege und Probleme wirkten sich auch privat aus und damit auf Kinder und Jugendliche, weshalb die Herausforderungen der Jugendämter und besonders des ASD anstiegen. Dennoch sei die Lage zu bewältigen, so Ader.

Die Jugendämter, auch im Münsterland, sind in einer ausgesprochen herausfordernden Situation, aber es gibt Unterschiede. Wir müssen gucken: Die, die es gut machen, wie kriegen sie es hin?

Positive Aspekte seien, dass die Nachwuchsförderung in den vergangenen Jahren gestärkt wurde und besonders in NRW viel Geld und Arbeit investiert würde, um die Arbeit der Jugendämter zu verbessern. Auch die Jobchancen für Studienabsolventinnen und -Absolventen seien gut, weil es zwar mehr Nachwuchs gebe, jedoch auch mehr Personal benötigt würde. Interessant sei, dass 20 Prozent der Fachkräfte im ASD jünger seien als 30 Jahre, sagt Ader.

Die herausfordernden Zeiten für die Jugendämter sind gleichbedeutend herausfordernde Zeiten für die Träger der freien Jugendhilfe. Sie sind unter anderem dafür da, Kinder, bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, an Familien zu vermitteln. Wir haben mit Senta Strunck gesprochen, sie ist die Projektleitung der Bereitschaftspflegefamilien der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland in Hörstel. Für sie und ihr Team ist eine große Herausforderung in der aktuellen Zeit, genügend Pflegefamilien für Kinder in Not zu finden. Daher spricht sie potenzielle Pflegefamilien ganz direkt an:

Anrufen, E-Mail schreiben, einfach nur sich melden und sagen, ‚Ich habe Interesse, können wir mal telefonieren?‘ Ganz komplikationslos. Wir würden dann alles Weitere in die Hand nehmen und erklären, was wir erklären können.


wn.de, 14.01.2025 | von Sarah Luisa Ostermann
Ausbau der Grundschule Ladbergen: Bauarbeiten haben begonnen | Anspruch auf OGS-Platz

Ab dem Schuljahr 2026/27 sollen Kinder im Grundschulalter sukzessive einen Rechtsanspruch auf Betreuung im offenen Ganztag haben. Das betrifft auch die Grundschule in Ladbergen. Maßnahmen dafür werden aber schon jetzt ergriffen.

Am Montag fiel der Startschuss: An der Grundschule Ladbergen beginnen nun die rund anderthalb Jahre dauernden Bauarbeiten für die Erweiterung der Schule (wir berichteten). Als Erstes wird der vordere Gebäudebereich mit Toilettentrakt, EDV-Raum, ehemaligem Klassenraum sowie der alten Bücherei händisch entkernt. Im Februar soll der Abriss dieses Gebäudeteils erfolgen.


wn.de, 08.01.2025 | von Katja Niemeyer
Warum eine Kita-Sanierung fast wie gerufen kommt | Mehr Plätze als Kinder

Ab dem Sommer soll die Kindertageseinrichtung Sonnenschein saniert werden. Die Kinder der Vier-Gruppen-Einrichtung müssen dann anderswo untergebracht werden. Der Gemeinde dürfte das gerade ganz gelegen kommen.

Wenn im Sommer das Gebäude der Windspiel-Kita fertiggestellt ist, gibt es in Saerbeck mehr als genug Kita-Plätze. Jugendamtsleiter Guido Attermeier nennt das Überangebot einen „Puffer“, den man in der Gemeinde dann habe.  Gudrun Baackmann, beim DRK-Kreisverband Tecklenburger Land für die Kita-Fachberatung zuständig, stellt fest, „dass die Situation nun einmal so ist wie sie ist“.


2024

ivz-aktuell.de, 25.12.2024 | von Linda Braunschweig
Ein Kind „von null auf gleich“ | Bereitschaftspflegefamilie berichtet

Seit 16 Jahren öffnen Ute und Thomas (*Namen geändert) ihr Zuhause für Kinder in Not. Sie sind Bereitschaftspflegeeltern der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland. Sie wissen nicht, wann die Kinder zu ihnen kommen – aber auch nicht, wann sie gehen.


allesdetten.de, 11.12.2024
Erfolgreicher Workshop als wichtiger Baustein zur Weiterentwicklung des Inobhutnahmesystems im Kreis Steinfurt

Inobhutnahme bezeichnet die vorläufige Aufnahme und Unterbringung zum Schutz von Kindern oder Jugendlichen durch das Jugendamt in einer Notsituation.

Zur Weiterentwicklung des Inobhutnahmesystems der Kinder und Jugendhilfe im Kreis Steinfurt trafen sich nun die Jugendamtsleitungen, die Sachgebietsleitung der Wirtschaftlichen Jugendhilfe des Kreises Steinfurt, die zuständigen Leitungen der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter sowie leitende Fachkräfte der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland gGmbH im Ideenraum des Familienbüros in Emsdetten.

Der von Petra Gittner (Jugendamtsleitung der Stadt Emsdetten) und Volker Brümmer (Jugendhilfeplanung der Stadt Emsdetten) mit Unterstützung von Maya Wiemer (Studierende im Praxissemester im Jugendamt der Stadt Emsdetten) gestaltete Workshop ist Teil eines gemeinsamen Qualitätsentwicklungsprozesses aller Jugendämter im Kreis Steinfurt, dem LWL-Landesjugendamt und dem mit der Inobhutnahme von Kindern beauftragten Träger.

Ziel des Prozesses ist es, das System der Inobhutnahme fit für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu machen.

mv-online.de, 29.10.2024
Beratung behält die gewohnte Qualität bei | Jahresversammlung des Vereins „Ombudschaft Jugendhilfe“

Im Oktober hat in den Räumen des Rathauses die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins „Ombudschaft Jugendhilfe im Kreis Steinfurt“ stattgefunden. Der Verein wurde 2017 von 17 Trägern der freien Jugendhilfe und fünf Jugendämtern im Kreis Steinfurt gegründet. Ziel des Vereins ist eine beratende Vermittlung in Konfliktfällen, die im Kontext von Jugendhilfeleistungen immer mal wieder auftreten können. Für diese Konfliktfälle sind im Verein vier ehrenamtliche Ombudsberaterinnen und -berater tätig, die mit viel einschlägigen Erfahrungen auf dem Feld der Jugendhilfe zu einer


wn.de, 25.10.2024

Projekt „Kurve kriegen“ | Junge Straftäter laufen mit Mickie Krause

An einem sonnigen Herbsttag wagten zwei junge Menschen den Sprung ins Ungewisse: Zusammen mit prominenter Unterstützung von Schlager-Stars Mickie Krause – selbst passionierter Marathonläufer – traten sie zu einem Fünf-Kilometer-Lauf durchs Bagno an.

Was nach einem gewöhnlichen Lauf-Event klingt, war für die jungen Straftäter der Höhepunkt eines langen, harten Weges – einer Reise, die weit über sportliche Herausforderungen hinausging. Es war ein Kampf gegen innere Widerstände, Zweifel und die eigene Komfortzone. Die Veranstaltung war Teil der kriminalpräventiven Landesinitiative „Kurve kriegen“, die sich zum Ziel gesetzt hat, sogenannte Intensivtäterkarrieren bei Kindern und Jugendlichen zu verhindern.


mv-online.de, 24.09.2024 | von Marita Krühler-Brüggemann
Damit sich Familie wie Familie anfühlt | Einweihung des Diagnose- und Übergangswohnheims „Patchwork“

Mitarbeitende und Leitungsteam der Evangelischen Jugendhilfe freuten sich über die Einweihung des neuen Wohnheims. Links die „gute Seele“ auch im neuen Wohnheim: Hauswirtschaftliche Mitarbeiterin, Ute Dressler.

Für die offizielle Neueröffnung der Wohngruppe „Patchwork“ der Evangelischen Jugendhilfe in Wettringen hätte es…


wn.de, 16.09.2024 | von Michael Hagel
Aufwendiges Schutzkonzept soll Gewalt in Einrichtungen verhindern | Übergriffe minimieren

In sozialen Einrichtungen kommt es immer häufiger zu Gewaltdelikten. Die Ev. Jugendhilfe Münsterland hat nun ein Schutzkonzept entwickelt, um solchen Konflikten erfolgreich entgegen zu wirken.

Die Ev. Jugendhilfe Münsterland gehört mit ihren gut 1200 Mitarbeitenden zu den ganz großen Trägern der Jugendhilfe im Kreis Steinfurt.


borkenerzeitung.de, 21.08.2024 | von Christa Niermann
Jugend erlebt Gemeinschaft | Luftsportverein Borken-Hoxfeld lädt Kinder und Jugendliche ein

Einen fröhlichen und zugleich spannenden Tag erlebten 100 Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern in Borken. Für die jungen Menschen zwischen sechs und 19 Jahren aus den Wohngruppen der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland aus Borken, Bocholt und Coesfeld war das Sommerfest auf dem Flugplatz Hoxfeld ein besonderes Erlebnis.

Jonas Tekampe war in doppelter Funktion in Aktion. Zum einen als Betreuer bei der Jugendhilfe und zum anderen als Pilot des Luftsportvereins. Mit Segelfliegern durften die Jugendlichen in die Lüfte gehen. Dabei lernten die Jugendlichen, dass Segelfliegen ein Teamsport ist.


ivz-aktuell.de, 19.07.2024 | von Hanna Langelage
Holzpaletten statt Spielzeug | Neue Auflage des Bauspielplatzes

Am Mittwochmorgen wurde beim Jugendtreff in Püsselbüren wieder tatkräftig gehämmert und gesägt. Über 120 Kinder kamen zum Bauspielplatz, um aus eigener Hand Hütten zu bauen.

Seit dem 17. Juli wird am Jugendtreff in Püsselbüren wieder fleißig gesägt und gehämmert. Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland veranstaltet den jährlichen „Bauspielplatz“. Dort können Kinder eigenhändig gegen eine Tagesgebühr von zwei Euro aus Holzpaletten kleine Hütten bauen.


ivz-aktuell.de, 24.06.2024 | von Stephan Beermann
Betriebsbereit zum neuen Kita-Jahr | Provisorium im Pfarrhaus

Betreuungsplätze für Kinder sind auch in der Stadt Hörstel knapp. Eine Entlastung soll ein Provisorium im alten Pfarrhaus an der Ostenwalder Straße bieten. Bis zum neuen Kita-Jahr soll es betriebsbereit sein.

lätze in den Kindertagesstätten sind derzeit Mangelware. Auch im Sozialraum Hörstel und Bevergern hat die Zahl der Anmeldungen alle Erwartungen übertroffen. Eine weitere, zusätzliche Einrichtung ist deshalb bekanntlich an der Harkenbergstraße in Hörstel geplant.


ivz-aktuell.de, 20.06.2024 | von Redaktion IVZ
Hämmern und sägen auf dem Bauspielplatz | Evangelische Jugendhilfe

Tobias Stegemann von der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland lädt auch dieses Jahr zum beliebten Bauspielplatz nach Püsselbüren ein. Vom 17. bis 20. Juli können Kinder wieder täglich von 10 bis 15.30 Uhr auf dem Gelände des Jugendtreffs…


borkenerzeitung.de, 16.06.2024 | von Sebastian Brock
Evangelische Jugendhilfe bietet Sozialberatung für Betriebe an | In Borken beraten die Pädagogen bereits zwei Unternehmen

Streitigkeiten mit Kollegen oder im familiären Umfeld, finanzielle Sorgen oder psychische Probleme, wie Angststörungen oder Depressionen. Die Liste an Problemen, die Menschen auch mit sich an den Arbeitsplatz schleppen, ist nahezu endlos. Abhilfe soll da die Sozialberatung der Evangelischen Jugendhilfe schaffen. Zwei Unternehmen in Borken haben dieses Angebot bereits in ihr Gesundheitsmanagement für Mitarbeiter aufgenommen.

Immer häufiger bieten Unternehmen, als Teil ihres Gesundheitsmanagements, externe psychische Beratungsstellen an. Eine dieser Beratungsstellen ist dabei die „Betriebliche Sozialberatung Münsterland“ der Evangelischen Jugendhilfe. Mehr als 20 Unternehmen im Münsterland betreuen die zehn aus…


mv-online.de, 27.05.2024 | von Newsdesk
Teufelskreis brechen, die „Kurve kriegen“ | Mickie Krause unterstützt straffällige Jugendliche

Oft ist es ein Teufelskreis, der Jugendlichen eine Karriere als Intensivtäter bahnt. Um den zu durchbrechen, beteiligt sich die Kreispolizei an der Initiative „Kurve kriegen“. Drei junge Straftäter werden dabei von Mickie Krause unterstützt.

Sie sind noch sehr jung und schon mehrfach straffällig geworden: In diesem Fall, drei Teilnehmer aus dem Kreis Steinfurt. Oft ist es ein Teufelskreis, der den Weg in eine Karriere als Intensivtäter bahnt. Eine Straftat führt zur nächsten, der Freundeskreis verändert sich und die Kumpels sind auch kriminell. in diesem Kreisen ist es cool, Ärger mit der Polizei zu haben.


ivz-aktuell.de, 02.05.2024 | von Linda Braunschweig
Jugendarbeit nicht mehr nur vom Auto aus | Jugendtreff Püsselbüren

Tobias Stegemann leistet seit 2021 Jugendarbeit in Püsselbüren – und hat dabei bislang vor allem im öffentlichen Raum gearbeitet. Denn das Gebäude des Jugendtreffs ist alt und sanierungsbedürftig. Trotzdem öffnet dieser jetzt wieder die Türen.

Der Jugendtreff Püsselbüren hat für seine Zwecke eigentlich eine ideale Lage: Er liegt mitten in der Wohnsiedlung an der Potsdamer Straße, umgeben von einer großen Wiese zum Fußball…


ivz-aktuell.de, 22.04.2024 | von Michel Rohlmann
Neues Spielparadies für die Kinder der „Arche“ | 72-Stunden-Aktion der Landjugend

Hörstel – Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ hat auch die Landjugend aus Hörstel an der 72- Stunden-Aktion teilgenommen. Im Jahr 2019 hatte die Landjugend noch den Außenbereich des St.-Martin-Kindergartens aufgehübscht


kirchen-und-leben.de, 19.04.2024 | von Jens Joest
„Neue Frisur“ für den Garten einer Mädchen-Wohngruppe in 72 Stunden | KjG St. Stephanus Münster hilft Gleichaltrigen

Schaufel, Schubkarre, Gartenarbeit – diesen 72-Stunden-Klassiker geht die Leiterrunde der KjG St. Stephanus Münster an. Von ihrem Projekt werden Gleichaltrige profitieren.

„Der Garten bekommt eine neue Frisur“, sagt Mattes Klokkers. Der 18-Jährige aus der Leiterrunde der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) St. Stephanus Münster stößt eine Schaufel in eine bereits recht mitgenommen wirkende Rasenfläche. Bei diesem Projekt der 72-Stunden-Aktion der katholischen Jugendverbände packt nicht nur ein gutes Dutzend KjG-ler zwischen 18 und 25 Jahren an – es profitieren auch Jugendliche. Nämlich die Mädchen einer Wohngruppe der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland.


wn.de, 19.04.2024 | von Jule Müller
72-Stunden-Aktionen in Münster trotzen dem Regen

Bei der größten Sozialaktion Deutschlands packen seit Donnerstagabend auch in Münster viele Kinder und Jugendliche mit an. Ein Projekt hatte am Freitag einen besonderen Gast.


ivz-aktuell.de, 18.04.2024 | von Stephan Beermann
Den Mädchen eine Stimme geben | Rat unterstützt Streetwork Hörstel

Hörstel – „Streetwork Hörstel“ hat sich längst in der Stadt Hörstel etabliert und findet nicht nur im Rathaus, sondern auch bei der Bevölkerung großen Rückhalt. Einen neuen Schwerpunkt bildet die Arbeit mit Mädchen. Das aus gutem Grund.


mn.de, 09.02.2024 | von Matthias Lehmkuhl
Projekte in der Arbeit mit Geflüchteten | Ukrainerin Mila Bondar gibt Mal- und Bastelkurse

Burgsteinfurt – Kunst und Kultur ist international und gemeinschaftlich. Mila Bondar ist im August 2022 aus der Ukraine geflohen und ist ein gutes Beispiel dafür. Die 42 Jahre alte Mutter von drei Kindern gibt Mal- und Bastelkurse für Kinder geflüchteter Familien.


mv-online.de, 07.02.2024 | von Michael Hagel
Von Feuersalamander bis Flusskrebs | Kreis-Naturschutzpreis verliehen

Einfach mal was Neues machen! Ein neuer Preis, in diesem Fall der Naturschutzpreis des Kreises Steinfurt, der eigentlich seinen Sponsor, die Kreissparkasse, im Namen trägt. Eine neue Art der Preisverleihung. mit hufeisenförmiger Stuhlanordnung und mit einem…


borkenerzeitung.de, 03.02.2024 | von Peter Berger
Bereitschaftspflege: „Eltern auf Zeit“ in Borken und Umgebung gesucht

Überforderung der Eltern bis hin zu akuter Kindeswohlgefährdung: Die Gründe, Kinder von Amts wegen zumindest vorübergehend von ihren Eltern zu trennen, sind vielfältig. Die Kinder kommen dann bis zur Klärung der Situation zu Bereitschaftspflege-Eltern. Zu den Trägern, die dies vermitteln und begleiten, gehört die Evangelische Jugendhilfe Münsterland. BZ-Redakteur Peter Berger sprach mit Sozialarbeiterin Corinna Assing und einer Bereitschaftspflegemutter, deren Name aus Datenschutzgründen anonymisiert wurde.


muensterlandzeitung.de, 03.01.2024 | von Rupert Loemann
Pauline Schäferhoff ist neue Mitarbeiterin im Jugendheim Kuschelhormone dank Therapiehund

Die Sozialarbeiterin Pauline Schäferhoff arbeitet seit dem 1. Januar im Schöppinger Jugendheim Haltestelle. Dabei setzt sie auch auf das Kuschelhormon Oxytocin.


2023

wn.de, 29.12.2023 | von Katja Niemeyer
Interview: Sozialpädagoge über Erziehungsprobleme: „Manche Kinder sind ihren Eltern über den Kopf gewachsen“

Immer häufiger, sagt Rainer Vriesen von der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland, benötigten Eltern heute Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder. Wenn die Probleme zu groß sind, werden sie in einer der 30 Wohngruppen der Einrichtung aufgenommen.


ivz-aktuell.de, 23.12.2023 | von Michael Hagel
Das neue Leben des Ahmadzai Amiri – Eine Erfolgsgeschichte

Eine geglückte Flüchtlingsgeschichte zum Fest: Wie ein junger Mann aus Afghanistan in Rheine durchstartet.


mv-online.de, 09.12.2023
Pflegekräfte in spe müssen gehen

Es war ganz am Ende der Kreisausschusssitzung am Dienstag unter „Anfragen“, als Kreisdirektor Peter Freitag auf die geplante Abschiebung zweier junger Menschen aus Steinfurt nach Nigeria angesprochen wurde.


ivz-aktuell.de, 07.12.2023 | von Stephan Beermann
Nikolaus brachte Geschenk und Spendenscheck mit – Mxc unterstützt OKE-Kinderhilfe

Der Nikolaus auf dem Motorrad – da staunten die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte der Evangelischen Jugendhilfe in der ehemaligen Betriebs-Kita der Firma OKE in Hörstel nicht schlecht.


wn.de, 30.11.2023
Blessing Ibanga möchte in Steinfurt bleiben

Der Sprachkurs läuft, eine Wohnung gefunden, der Vertrag beim nächsten Arbeitgeber unterschrieben: Blessing Ibanga ist auf dem besten Weg nach der Flucht aus der Ukraine Fuß in Deutschland zu fassen. Nun droht eine Ausreise nach Nigeria.


mv-online.de, 28.11.2023
Drei Mal 5.555 Euro gespendet

Drei Mal 5.555 Euro: Mit dieser imposanten Spendensumme haben die beiden Serviceclubs Round Table und Ladies Circle am Montagabend die Kinder- und Jugendschutzstelle Hörstel, die Beratungsstelle der Bethanien Sternenkinder und das Frauenhaus Rheine überrascht.


ivz-aktuell.de, 22.11.2023
Unterwegs zu den Jugendlichen

Kontakte zu mehr als 20 gefährdeten Jugendlichen haben Bastian Niermann und Tobias Stegemann binnen weniger Monate geknüpft, einen von ihnen aus der Wohnungslosigkeit geholt. Dieser Erfolg überzeugte Politik und Verwaltung im Jugendhilfeausschuss.


borkenerzeitung.de, 12.11.2023
Ein sicherer Hafen für junge Geflüchtete

Sie sind noch keine 18 Jahre alt, haben aber oft schon Dinge erlebt, die selbst gestandene Erwachsene in aller Regel komplett aus der Bahn werfen würden.


wn.de, 08.11.2023
Was tun, wenn Jugendliche nicht mehr zur Schule gehen wollen?

Kreis Steinfurt

„Wenn Schule für dich nicht mehr das ist, was sie sein sollte…“ Tja, was dann? Bei einer Fachkonferenz in der Jugendbildungsstätte Tecklenburg gingen Experten genau dieser Frage nach.


ivz-aktuell.de, 08.11.2023
Wenn Schule keine Option mehr ist…

Bei einem Fachtag der Ev. Jugendhilfe Münsterland zum Thema Schulabsentismus ging es auch darum, zu verstehen.


allesdetten.de, 03.11.2023
Fachtag OGS Wilhelmschule und Kardinal-von-Galen Schule

Unter der Überschrift „Auf die Haltung kommt es an – Reggio-Pädagogik im Offenen Ganztag“ wurden den Teilnehmenden verschiedene Workshops und Vorträge geboten. 


ivz-aktuell.de, 03.11.2023
4000 Euro für neue iPads im Offenen Ganztag

Die Förderplattform „Heimatpower“ der Kreissparkasse Steinfurt unterstützt gemeinnützige Projekte. Jetzt gab es eine Finanzspritze für den Offenen Ganztag in Hörstel.


mv-online.de, 01.10.2023
Schulmüde Jugendliche stärken

Schulmüde und belastete Jugendliche stärken, um sie für die gesellschaftliche und berufliche Zukunft zu gewinnen. Mit diesem Ziel wurden im Kreis Steinfurt drei Projekte aufgebaut: das Dock 14 in Steinfurt, Tri-X (ebenfalls in Steinfurt), und Extra-Klasse in Lengerich.


wn.de, 17.09.2023
Charmant, witzig und zugleich fesselnd

2300 begeisterte Zuhörer auf der ausverkauften Freilichtbühne und dazu bereits mehr als 150 000 Euro für den guten Zweck: Das vom Lions Club Tecklenburg initiierte Benefizkonzert mit Tom Gaebel & His Orchestra und den Bigbands des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums aus Mettingen überzeugte auf allen Ebenen.


ivz-aktuell, 14.09.2023
Sozial engagierte Botschafter packen es an

Gut 150 junge Leute von zehn Arbeitgebern sind am Start, wenn am morgigen Freitag, 15. September, der Azubi-Aktionstag zum nunmehr elften Mal in Ibbenbüren ansteht.


mv-online.de, 11.09.2023
4000 Enten schwimmen schnell

10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 – bei Null angekommen, öffnete sich der Seesack mit 4000 Enten unter dem Jubel des großen Publikums – hauptsächlich Kinder mit Eltern und Großeltern – zum alljährlichen Entenrennen am Ende der Straßenparty in Rheine.


wn.de, 13.09.2023
Geplante Zuständigkeitswechsel für junge Arbeitslose erregt die Gemüter

Eine kleine Änderung mit großen Auswirkungen: Dass die Zuständigkeit für Arbeitslose unter 25 Jahren wechselt, soll Kosten einsparen. Gleichzeitig könnte es weniger individuelle Förderungen geben.



wn.de, 31.08.2023
So sieht das Programm der interkulturellen Woche in Steinfurt aus.

Steinfurt – Die interkulturelle Woche ist eine feste Größe im Steinfurter Veranstaltungskalender. In einigen Tagen geht es los. Wir stellen schon jetzt das Programm vor. Es sind einige Highlights dabei.


diakonie-rwl.de, 31.08.2023
Rettet den Offenen Ganztag!

Inflation und steigende Löhne: Die Geldnot in den Offenen Ganztagsschulen (OGS) war das Hauptthema beim Evangelischen Fachverband Ganztagsangebote an Schule RWL. Die OGS-Träger befürchten, ihr Betreuungsangebot reduzieren oder schließen zu müssen.


rp-online.de, 20.08.2023
Wohlfahrtsverbände schlagen Alarm

Laut der Diakonie rechnen vier von fünf Trägern damit, tiefrote Zahlen zu schreiben. Das gefährdet den Ausbau der Ganztagsbetreuung und die Kita-Versorgung. Das Land spricht zwar davon, die Hilferufe ernst zu nehmen, verweist aber auf eigene Nöte.


münsterlandzeitung, 08.08.2023
Grundschule startet erstmals wieder dreizügig

Erstmals seit mehreren Jahren startet die Brictiusschule am Standort Schöppingen wieder dreizügig. Auch bei der OGS gibt es eine Neuerung.


münsterlandzeitung.de, 26.07.2023 | von Rupert Joemann
Graffiti ziert Fassade des Schöppinger Jugendheims | Postleitzahl steckt in Billardkugeln

Die Fassade des Jugendheims Haltestelle ist erneuert worden. Ein neues Graffiti ziert die Wand. Dabei haben die Schöppinger mit einem Profi zusammengearbeitet.


ivz-aktuell.de, 16.06.2023
Mit langem Atem und viel Menschlichkeit

Georg-Friedrich Becker geht als pädagogischer Leiter der Ev. Jugendhilfe Münsterland in den Ruhestand. Am Freitag nahm er im Kulturspeicher Abschied. Dabei wurde es auch emotional.


muensterschezeitung.de, 21.05.2023
Internationales Aufgebot bei Gründungsfeier des Soroptimisten-Clubs

Der Soroptimisten-Club Steinfurt-Bagno wurde am Wochenende offiziell aus der Taufe gehoben. Präsidentin ist Dr. Barbara Herrmann, die internationale Vertreterinnen zahlreicher Soroptimisten-Clubs aus nah und fern begrüßen konnte.


nw.de, 23.05.2023
Der Umgang mit LGBTIQ: Ein Buch über die Vielfalt menschlichen Lebens

Frank Dieckbreder und Sandra Hildebrandt vom Diakonieverbund Schweicheln wollen mit „Gemeinsam unterm Regenbogen“ einen Zugang zum Thema Vielfalt schaffen.


AZ-Online, 10.05.2023
,,Machen jetzt mehr miteinander.“

Projekt Freizeitraum-Gestaltung in Wohngruppe erfolgreich abgeschlossen.


münsterlandzeitung, 07.04.2023
Neue Wohngruppe in Stadtlohn

Ein Zuhause für Kinder, die nicht in ihrer Familie bleiben können.


MV-Online, 05.04.2023
Stolze Summe für Tafeln und Jugendhilfe

Lions-Clubs überreichen über 27.000 Euro an Spenden.


WN, 22.03.2023
Anspruch ab 2026 wirft Schatten voraus

Die Offene Ganztagsschule der Brictiusschule bekommt einen neuen Träger. Hierzu gab es während der Sitzung des Schulausschusses nur einen Kandidaten.


münsterlandzeitung, 22.02.2023
Zwei neue Mitarbeiter für das Jugendzentrum Schöppingen

Lamis El-Kechen und Bastian Heißmeier sind die neuen Mitarbeiter im Jugendzentrum Schöppingen.


muensterschezeitung, 03.02.2023
Kindern eine Chance geben

Steinfurt

Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland ist auf der Suche nach Singles, Paaren oder Familien, die ein Pflegekind aufnehmen möchten.


2022

WN, 12.12.2022
Gastfamilien für minderjährige Geflüchtete gesucht

Das Projekt JuMeGa® ist auf der Suche nach Familien für unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus Syrien und Afghanistan.


WN, 18.11.2022
Kein Kind muss abgelehnt werden

151 Kinder in der Offenen Ganztagsschule, 59 in der Übermittagsbetreuung: Rund 70 Prozent aller Ladberger Grundschüler sollen im kommenden Jahr eine der beiden Betreuungsangebote besuchen.


MV online, 01.10.2022
Einweihungsfest in der Münsterstraße

Viele interessierte Gäste beim offiziellen Einweihungsfest des Neubaus an der Münsterstraße in Rheine.


MV online, 22.09.2022
Neues Haus mit tollen Möglichkeiten

Kirchencafé beim „Sonntag der Diakonie“ in den neuen Räumlichkeiten der Mobilen Betreuung und der Flexiblen Hilfen in Rheine.


Wir in Steinfurt, 03.09.2022
Alle haben bestanden

18 Mitarbeitende der Ev. Jugendhilfe haben die umfangreiche sexualpädagogische Weiterbildung abgeschlossen und dürfen sich nun „Sexualpädagoge/Sexualpädagogin (AWO)“ nennen.


sarah-lahrkamp.de, SPD, 26.08.2022
Die Jugendlichen sind ein wertvoller Teil der Gesellschaft

SPD-Bundestagsabgeordnete Sarah Lahrkamp zu Besuch bei der Intensivwohngruppe Metelen.


secova, 16.08.2022
secova „schwitzt“ für Evangelische Jugendhilfe

In ihrem Aktivmonat 2022 haben die secova-Beschäftigten fleißig Kilometer gesammelt.


MV Online, 04.07.2022
Buddy – Co-Therapeut auf vier Pfoten

Svenja Vahlhaus und ihr Black Coated Retriever Buddy sind ein ganz besonderes Team: Ein therapiepädagogisches Begleithundeteam. Buddy hat einen besonderen Draht zu den Klient*innen.


AllesDetten Online, 27.06.2022
Kinder untersuchen Emsdettener Sozialräume

In den OGS-Standorten der evangelischen Jugendhilfe wurden in diesem Schuljahr Arbeitsgemeinschaften für Kinder gegründet, in denen Sozialräume erkundet wurden.


WN, 11.06.2022
,,Hervorragende Arbeit“

Mit sozialpädagogischer Einzelfallunterstützung erreicht das Projekt Plan-G auch Jugendliche, die sich anderer Hilfsangebote entziehen.


Mv Online, 04.07.2022
Tiertherapie bei der Evangelischen Jugendhilfe
Buddy – Co-Therapeut auf vier Pfoten

Svenja Vahlhaus und ihr Hund Buddy sind ein Therapiepädagogisches Begleithundeteam, welches Kinder und Jugendliche in verschiedenen Situationen begleitet.


MZ Online, 27.03.2022
Gemeinwohlorientiert und nachhaltig
Möbelbörse: Gerüstet für erhöhte Nachfrage durch Geflüchtete aus der Ukraine

Durch Möbelspenden aus privaten Haushaltsauflösungen ist reichlich Angebot in der Möbelbörse vorhanden, sodass auch die erwartete Nachfrage kein Problem darstellt.


WN Online, 01.02.2022
Betriebliche Sozialberatung der Evangelischen Jugendhilfe
Ein anderer Zugang zu Menschen und Familie

Sven Beyer-Bödding von der Betrieblichen Sozialberatung Münsterland ist mit Kolleg*innen der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland seit acht Jahren mit einem eigenen Projekt in der betrieblichen Sozialarbeit tätig. Seit dem 1. Februar ist das Team nun auch in Ladbergen vor Ort.


MZ Online, 27.01.2022
Anbau für vierte Gruppe in Planung
Niara wird wieder zur Baustelle

In Metelen wächst die Zahl an Jungen und Mädchen, die den Kindergarten besuchen wollen. Daher soll zum nächsten Frühjahr eine neue Gruppe in der Kita Niara entstehen.


MV Online, 19.01.2022
Kinder- und Jugendhilfe im Kreis Steinfurt
„Homeoffice, das geht bei uns nicht!“

Warum auch die Kinder- und Jugendhilfe zur „kritischen Infrastruktur“ gehört und in Pandemie-Zeiten besondere Herausforderungen stemmen muss.


MV Online, 11.01.2022
Gesund kann auch lecker sein
Projekt „Kinder lernen kochen“ macht Halt an der Offenen Ganztagsschule

Gesund gekocht und lecker geschlemmt wurde in der Kardinal-Von-Galen-Schule in Emsdetten. Das EU-Projekt tourt gerade durch NRW.


2021

Borkener Zeitung, 19.11.2021
Betreuungsangebot der OGS
Schüler der Remigius-Grundschule erkunden zu Fuß Borken

OGS-Kinder wollen im laufenden Schuljahr 100 km laufen. Gründe gibt es genug…


Westfälische Nachrichten, 03.10.2021
Zwischenbilanz des Projekts Plan G
Der letzte Strohhalm

Im Rahmen der Sitzung des Jugendhilfeausschusses der Stadt Gronau gaben Mitarbeiter*innen Einblicke in ihre Arbeit im Projekt „Plan G“.


Wochenpost online Stadtlohn, 20.09.2021
Pflegeväter auf Paddeltour

Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland lud Pflegeväter mit ihren Kinder zu einer Kanutour auf der Werse ein.


Westfälische Nachrichten, 10.09.2021
Ein Blick in den Niara-Neubau
Die Kinder machen ihre Kita kunterbunt

Der Neubau der Kita Niara ist seit August endlich mit Leben gefüllt: 50 Kinder werden hier betreut.


Stadtanzeiger Borken, 03.09.2021
Blick in eine Bereitsschaftspflegefamilie
Wenn Kinder in Not sind

Wie ist es, ein Kind für eine bestimmte Zeit aufzunehmen und wieder loszulassen?


Presseportal Polizei NRW Kreis Steinfurt, 17.08.2021
POL-ST: Kreis Steinfurt, Kreispolizeibehörde stellt „Kurve kriegen“-Team vor
Das Ziel: kriminellen „Karrieren“ von jungen Menschen vorbeugen

Zum Team gehören Jana Perick und Jens Zipser als pädagogische Fachkräfte der Ev. Jugendhilfe Münsterland.


WN Online, 22.07.2021
Treffen im Famiienbüro
„Davon profitieren wir alle“

In Menden trafen sich die Akteurinnen des Familienbündnisses, um sich kennenzulernen und Netzwerke zu knüpfen.


Westfälische Nachrichten, 13.07.2021
OGS: Skater-Projekt für Ferien-Kids
Auf vier Rollen über die Bahn

In der OGS-Ferienbetreuung der Ladberger Grundschule ging es richtig rund: Auf Skateboards und Inline-Skates traute sich manches Ferienkind sogar auf die Halfpipe.


Website Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis Tecklenburg e.V., 07.07.2021
Starthilfe für junge Menschen aus 38 Nationen
Bundesministerin Anja Karliczek besucht Jugendmigrationsdienst Lengerich

Drei junge Geflüchtete berichten aus ihrem Leben in Deutschland. In der Gesprächsrunde mit dabei: Brigitte Lysk (Päd. Leitung) und Barbara Schonschor (Jugendmigrationsdienst Steinfurt).


Allgemeine Zeitung, 05.07.2021 (Gescher)
Corinna Assing ist neue Ansprechpartnerin der Evangelischen Jugendhilfe für Bereitschaftspflegefamilien
„Der Bedarf ist sehr hoch“

Für Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren wird dringend nach einem Zuhause auf Zeit gesucht.


Westfälische Nachrichten, 25.06.2021
Jugendmigrationsdienst hat mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen
Vereinsamung und Sprachverlust als Folge

Wenn Sprachkurse pandemiebedingt ausfallen, wird Inklusion und Integration von Migrant*innen zusätzlich erschwert.


Westfälische Nachrichten, 26.06.2021
Kinder und pädagogische Fachkräfte sind froh, dass es nach dem Trägerwechsel richtig losgeht

Die OGS Ladbergen startet durch: Bei der Aktion „Kunst im Karton“ waren die kleinen Künstler mit Begeisterung dabei.


Westfälische Nachrichten, 16.06.2021
Land stellt Fördermittel bereit
Kita wird zum Familienzentrum

Die Kita „Unter den Eichen“ wird zum zweiten Familienzentrum in Münster-Mecklenbeck.


EV online, 15.06.2021
Jugendhilfe noch effektiver gestalten
Jugendhilfeausschuss berät über Empfehlungen der Landesjugendämter

Unter anderem berichtet Claudia Wälz im Jugendhilfeausschuss über Krisen und Chancen in der Pandemie.


MV online, 11.06.2021
Mesumer Kita Lummerland nahm an der Aktion Stadtradeln teil
„Endlich mal etwas anderes als Corona!“

Team Lummerland trat mit großen und kleinen Teilnehmer*innen ordentlich in die Pedale.


Stadt Münster, Youtube-Kanal, 01.06.2021
Umweltpreis der Stadt Münster 2020 – Sonderpreis Kinder und Jugendliche
1. Platz für die Kita Lichtblick in Münster


WN Online, 27.05.2021
Kita Lichtblick feiert 20-jähriges Bestehen
20 Überraschungen statt nur ein Festtag

Mit 20 Überraschungen feiert die Kita Lichtblick im Mai ihr 20 jähriges bestehen.


Westfälische Nachrichten, 04.05.2021
Jugendschutz in Coronazeiten
„Die Situation eskaliert eher als sonst“

Peter Middendorf (Pädagogische Leitung) berichtet, was sich in seiner Arbeit in der Jugendschutzstelle Hörstel seit einem Jahr verändert hat.


Westfälische Nachrichten, 23.04.2021
Evangelische Jugendhilfe übernimmt Übermittagsbetreuung an der Grundschule
Ehrenamt stößt an seine Grenzen

Stefanie Kunze, Vorsitzende des Vereins „Schülerbetreuung Ladbergen“ , ist erleichtert, dass die Ev. Jugendhilfe Münsterland ab August auch die Übermittagsbetreuung (ÜMI) als Träger übernimmt.


Münstersche Zeitung, 01.02.2021
Offene Ganztagsgrundschule in Saerbeck feiert Abschied
Melanie Mersmann hat 13 Jahre die OGS „gerockt“

Mit großen Dankesworten und Geschenken wurde Melanie Mersmann nach 13 Jahren OGS-Leitung in der Offenen Ganztagsgrundschule Saerbeck herzlich verabschiedet. Sie übernimmt jetzt die Leitung der OGS der Grundschule Ladbergen.


WN Online, 12.01.2021
Evangelische Jugendhilfe Münsterland ist neuer Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Neuer Träger des Jugendheims Haltestelle will Kooperationen weiter stärken

Das Jugendheim Haltestelle in Schöppingen wurde von der Evangelischen Jugendhilfe übernommen und will mit Neuerungen nach der Corona-Pandemie durchstarten.


2020

WN Online, 09.08.2020
Evangelische Jugendhilfe Münsterland plant Zwei-Millionen-Invest an der Liedekerker Straße
Kommunikative „Schaltzentrale“

Der soziale Dienstleister plant die Errichtung einer neuen Geschäftsstelle, die die Verwaltung an einem Ort konzentriert.


Zukunft gelingt gemeinsam