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„Pimp up homeschooling“ – Neue Laptops für Wohngruppen

17.02.2021

Homeschooling stellt derzeit viele Familien vor große Herausforderungen.

Nicht alle verfügen über die technischen Voraussetzungen, von Internetzugang, WLAN bis Laptop oder PC. Noch ist nicht abzusehen, wann die Schulen wieder in den kontinuierlichen Präsenzunterricht wechseln.
Auch in den Wohngruppen der Ev. Jugendhilfe Münsterland kam es aufgrund der unerwarteten Anforderungen zu Engpässen, was die technische Ausstattung betrifft. Homeschooling über digitale Kanäle war für viele Bewohner*innen daher mehr als schwierig.

David Specht, Projektleiter einer Wohngruppe und Mitarbeiter im internen „Arbeitskreis Digitalisierung“ bestätigt: „Seit November 2020 befinden sich die meisten der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen erneut im Homeschooling und ungewiss ist im Moment, wie lange dieser Zustand in 2021 noch anhält.“

Um technische Hürden aus dem Weg zu räumen, hat Klaus Gerhards (Pädagogische Leitung) Ende 2020 finanzielle Unterstützung bei der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW beantragt. Unter dem Projekttitel „Digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in stationären Wohngruppen“ wurden daraufhin Gelder bereitgestellt, die es möglich machen, die Einrichtungen technisch auf Stand zu setzen.

Das offiziell am 1. Februar gestartete Projekt ist bereits in der Umsetzung: „Alle 29 Wohngruppen sollen in 2021 mit jeweils zwei zusätzlichen Laptops ausgestattet werden. Diese müssen zunächst gekauft und eingerichtet werden. Das wird zum Teil in der Verwaltung durch die Kollegen in der IT vorbereitet und durchgeführt. Wie wir alle wissen, sind solche Abläufe nicht immer zeitgenau zu planen“, informiert Pädagoge Specht über die erforderlichen Schritte.

Erste Laptops wurden zwischenzeitlich bereits ausgehändigt und sind schon im Einsatz. Ein wichtiger Schritt, damit die betreuten Kinder und Jugendlichen schulisch den Anschluss halten können.