Bilderleiste

Kita Il Nido * Besonderheiten im Jahr

Unsere wiederkehrenden Aktivitäten über“s Jahr

Geburtstag feiern

Der Geburtstag eines jeden Kindes ist ein besonderer Festtag in der jeweiligen Gruppe

____________________________________________________________________

Feste feiern

Durch das Jahr hindurch feiern wir mit den Kindern Feste, wie Ostern, Erntedank, Weihnachten und noch mehr.
_____________________________________________________________

mit Familien feiern

Gemeinsam mit den Familien feiern wir gerne das Laternenfest, die Adventszeit, Sommerfest und viele weitere Gelegenheiten.

Feststehende Termine im 1. Halbjahr 2018

März 2018

Freitag 02.03.2018

„Frühlingszauber Basar“

Einlass 20:00 – 22:00 Uhr
(Schwangere & Fördervereinsmitglieder ab 19:00 Uhr)

Alles rund ums Kind & Schwangerschaft
gut erhaltene Baby- und Kinderkleidung (Gr. 50 – 164), Umstandsmode, Babyerstausstattung, Spielzeug, Bücher, Fahrzeuge, Kinderwagen

Anmeldung und Rückfragen bitte per E-Mail unter:
Flohmarkt-ilnido@web.de

____________________________________________________________________

Über alle weiteren Termine und Veranstaltungen informieren wir die Familien regelmäßig und aktuell in der Kita


____________________________________________________________________

Additive Kita Il Nido ist erdnussfrei

NAN-Auszeichnung „Erdnussfreie Einrichtung“ für die additive Kita Il Nido

Die Kindertagesstätte Il Nido der evangelischen Jugendhilfe Münsterland GmbH hat in den vergangenen Jahren Erdnüsse aus ihrer Einrichtung verbannt. Die Kita in der Grevener Wöste trägt daher seit kurzem das Siegel „Erdnussfreie Einrichtung“ des Nuss-Anaphylaxie Netzwerks (NAN). Kinder bringen Erdnüsse, die zur Familie der Hülsenfrüchte zählen, nicht mehr mit, beim gemeinsamen Backen werden sie nicht mehr verwendet und auch die weiteren Mahlzeiten in der Kita sind darauf eingestellt. Der Hintergrund: Ein Kind mit einer Erdnussallergie besucht die Kita. Der Kontakt mit Spuren von Erdnüssen kann bei ihm eine lebensgefährliche Überempfindlichkeitsreaktion, eine sogenannte Anaphylaxie, auslösen.

Das NAN möchte mit seiner Arbeit einen Beitrag zur Aufklärung leisten und zeigen, dass es Kitas mit einer vorbildlichen Betreuung für anaphylaxiegefährdete Kinder gibt. Dabei geht es nicht um Verbote, Druck und Sanktionen; stattdessen stehen Aufklärung, gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme durch einen freiwilligen Verzicht im Vordergrund. „Da wir eine additive Kita sind und neben den regulären Kitaplätzen acht Plätze für Kinder mit heilpädagogischem Förderbedarf anbieten, ist es für uns selbstverständlich, auf die speziellen Bedürfnisse aller Kita-Kinder einzugehen. Natürlich war die ausgeprägte Erdnussallergie eine Herausforderung, aber durch gute Aufklärung und die Bereitschaft der Familien, wachsam zu sein, ist es uns gemeinsam gut gelungen, eine geeignete Umgebung für das Kind mit der lebensbedrohlichen Allergie zu schaffen. “, berichtet die Leiterin Anja Olbrich.
Das Gruppenteam und weitere Kolleginnen sind mittlerweile durch spezielle Erzieher-Schulungen darauf vorbereitet, im Notfall die erforderlichen Medikamente sowie eine Adrenalin-Injektion verabreichen zu können. Dieses Wissen wurde im Rahmen einer Teamsitzung an alle anderen Kolleginnen weitergegeben. Neue Kolleginnen werden im Umgang mit den Notfallmedikamenten mithilfe eines Übungs-Pens, der ungefüllt und ohne Nadelspitze vom Hersteller bereitgestellt wird, intern geschult, sodass alle sensibilisiert und im Notfall handlungsbereit sind. Auch alle Eltern und Kinder sind mit im Boot: Durch Anschreiben, Aushänge und im persönlichen Kontakt wurde Aufklärungsarbeit betrieben, interessierte Eltern können sich sogar selbst mit der Handhabung des Adrenalin-Pens vertraut machen. So werde der Gedanke des NAN erfolgreich umgesetzt, berichtet Erzieherin Sarah Höfker: „Das Verständnis bei allen Beteiligten, auch den Kindern, ist groß. Nicht nur die anderen, sondern auch der betroffene Junge selbst, werden sensibilisiert. Er klärt andere Kinder darüber auf, dass er keinen Kontakt zu Erdnüssen haben darf. Er hinterfragt und sichert sich ab, bevor er mitgebrachte Lebensmittel anderer zu sich nimmt.“ Um das Kind in den Kita-Alltag zu integrieren, werde beispielsweise bei Geburtstagen, Festen oder anderen Aktionen gemeinsam abgesprochen, welche Nahrungsmittel die Kinder mitbringen können. Auf diesem Weg kann das betroffene Kind sich sicher im Kita-Alltag bewegen.
Die Eltern, die sich mit dem Auftreten der ersten anaphylaktischen Reaktion ihres Sohnes vor zwei Jahren plötzlich mit einer völlig neuen Lebenssituation konfrontiert sahen, sind dankbar für so viel Engagement aller Erzieher, Eltern und Kinder in der Kita. Die Unsicherheit, ihr Kind mit dieser lebensbedrohlichen Allergie, die schon durch indirekten Kontakt mit minimalen Erdnussspuren beispielsweise in der Luft oder auf Möbeln ausgelöst werden kann, in eine so große Einrichtung zu geben, war groß. „Doch unsere Sorgen haben sich schnell gelegt. Ganz besonders die Bezugserzieherin Sarah Höfker hat sich sofort umfassend mit der Thematik befasst, alleine und mit Kolleginnen Schulungen dazu besucht und ihr Wissen an alle Beteiligten weitergegeben. Dies geschah in einem enorm kurzen Zeitraum, sodass unser Kind sich sehr schnell sicher im Kita-Umfeld bewegen konnte. Insbesondere die Mahlzeiten empfanden wir als Herausforderung: vom erdnussfreien Nachtisch-Eis über warme Mahlzeiten bis hin zu erdnussfreiem Müsli haben Kita und Eltern die Verpflegung den Bedürfnissen angepasst. Zusätzlich konnte unser Sohn, für den die Allergie ebenso neu war – sie war bei Kitaeintritt erst seit einem Vierteljahr bekannt – durch die gemeinsamen Mahlzeiten lernen, verantwortungsbewusst mit seiner erdnussfreien Ernährung umzugehen. Lebensmittel werden nicht ohne Nachfrage bei Erwachsenen geteilt, dies können wir sogar im Alltag zu Hause bei ihm unbekannten Lebensmitteln beobachten.“
Als erdnussfreie Einrichtung kann die additive Kita Il Nido Anaphylaxie-betroffenen Familien empfohlen werden sowie andere interessierte Einrichtungen beraten. Die Auszeichnung, die im Eingangsbereich der Kita angebracht wird, ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für die enge Zusammenarbeit von Träger, Erziehern, Eltern und Kindern, die sich in besonderem Maße für die Belange von erdnussallergischen Kindern einsetzen. Gleichzeitig erinnert das Symbol der durchgestrichenen Erdnüsse alle Beteiligten an den Erdnussverzicht und unterstützt so dessen Umsetzung. Das Netzwerk vergibt sein Siegel auch an Schulen.

Alle Kitas
Übersicht

Home
Il Nido

Aktuelles, Termine

Auf einen Blick

Rundgang

pädagogische Ansätze

Bildungsarbeit

Das liegt uns besonders am Herzen