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Kulturbotschafter- Ein multikulturelles Projekt

„Kulturbotschafter“ ein multikulturelles Projekt für Jung und Alt

Voneinander Lernen, den Anderen besser kennen zu lernen, steht im Mittelpunkt eines Generationen wie Kulturen übergreifenden Projektes, das der Jugendmigrationsdienst Gronau, die Jugendberufshilfe Gronau und das
St Antonius-Stift/Seniorenwohnheim auf den Weg gebracht haben.
Die erste Präsentation der Kulturbotschafter war für alle ein voller Erfolg.

Das Projekt Kulturbotschafter hat den Wissensaustausch zwischen älteren Menschen und jungen Migranten zum Inhalt.

Das Projekt will Wege aufzeigen, wie verschiedene Bereiche unseres Gemeinwesens, Kenntnisse und Fähigkeiten von Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, unterschiedlicher Herkunft ins alltägliche Leben einbezogen werden, ihre Ressourcen und freien Kapazitäten sinnvoll genutzt werden und über die Vielfalt der kulturellen Zugänge im Austausch gebündelt werden können.
Vier junge Frauen sowie zwei Bewohner der Einrichtung haben einen Einblick in ein für viele sicherlich ungewohntes jedoch auch sehr spannendes Umfeld gegeben.

Die Aufgabe der Jugendlichen ist es, im Rahmen eines Vortrags, den älteren Menschen über ihre Kultur und über ihr Leben zu berichten. Wo kommen sie her, was haben sie aus anderen Ländern mitgebracht, was haben sie oder ihre Eltern verlassen. Sie berichteten aus der Türkei, und aus Kasachstan. Eine Jugendliche berichtete den Zuhörern über ihren Berufswunsch. Die „Jungen“ erklären den „Alten“ das Leben von heute und ihren kulturellen Hintergrund. Im Gegenzug haben zwei ältere Herrschaften über das Leben in Gronau vor vielen Jahren berichtet.

„Wir wollten neue Wege gehen und Jung und Alt zusammenbringen. Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund sowie alte Menschen in einer Pflegeeinrichtung sollen sich kennenlernen“, erklärt Franziska Lengers vom Jugendmigrationsdienst Gronau.
„ Da bietet es sich an, dass man sich Geschichten aus der eigenen Kultur, aus der eigenen Familie und natürlich auch erlebte Geschichte aus Gronau erzählt“.
„Es sollten Berührungsängste abgebaut werden, so dass vielleicht einige Jugendliche für sich die Idee entwickeln können im Rahmen der Berufswahl auch Pflegeinrichtungen in den Fokus zu nehmen erläutert Nadine Jaeger von der Jugendberufshilfe Gronau.

Das Projekt wurde vom Land NRW gefördert.

Weitere Termine sind vorgesehen, da beide Seiten sehr interessiert an dem jeweiligen Anderen waren.