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Sprachförderung und Mathematik in der Kita „Sonnenschein“

1. Sprachförderung im Alltag

Alle Kinder unserer Einrichtung finden in den Alltag eingebettet vielfältige Anregungen, ihre sprachlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Unterschiedlichste Gesprächsanlässe erweitern das Sprachverständnis, den Wortschatz und die Ausdrucksfähigkeit der Kinder. Sie lernen dabei zum einen in den täglichen Morgenkreisen durch Gesprächsrunden, Geschichten, Lieder, Reime und Sprachspiele. Wichtig sind aber auch die vielfältigen Gespräche, die das Kind im Laufe des Kindergartentages mit anderen Kindern oder der Erzieherin führt. Ein anregungsreiches Umfeld und gemeinsame Aktivitäten schaffen dabei vielfältigen Gesprächstoff.

2. Sprachförderung Delfin 4

Die Förderung der Sprache ist ein Schwerpunkt unserer Bildungsarbeit. Sprachförderung ist daher in allen Bildungsbereichen der pädagogischen Praxis integriert.
Die Kinder, die bei der Sprachstandfeststellung NRW getestet worden sind und bei denen ein zusätzlicher Sprachförderbedarf festgestellt worden ist, treffen sich zusätzlich 1 -2 mal in der Woche für 30 – 60 Min in unserer Kuschelkiste, um gemeinsam mit einer Kollegin über Spiele, Geschichten, Reime und Gespräche gezielt ihre Spontansprache, ihren Wortschatz, ihre Mundmotorik und ihre Lautbildung zu vertiefen und zu verbessern.

3. „Bisc“ und „HLL“ – ein Angebot für die angehenden Schulkinder

Mitarbeiterinnen unserer Einrichtung sind in der Durchführung des Testverfahrens des „Bielefelder Screenings“ und des Förderprogramms „Hören, Lauschen, Lernen“ geschult. Dies ist ein Verfahren zur Früherkennung einer möglichen späteren Lese-Rechtschreib-Schwäche. Durch spielerische Aufgaben zur Sprach-, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisentwicklung soll erkannt werden, ob das Kind in seiner phonologischen Bewusstheit altersgemäß entwickelt ist. Für die ermittelten Risikokinder startet im Halbjahr vor der Einschulung ein zwanzigwöchiges Förderprogramm, in dem täglich für 10 Minuten spielerisch die wichtigsten Vorläuferfunktionen für den späteren Schriftspracherwerb trainiert werden.

4. „SISMIK“

Mit „SISMIK“ steht uns ein Beobachtungsverfahren zur Verfügung, um Kinder, die zweisprachig aufwachsen, gezielt in der Entwicklung ihrer deutschsprachigen Fähigkeiten zu beobachten. Außerdem beinhaltet das Verfahren vielfältige Anregungen, um Kinder mit entsprechendem Förderbedarf in den Alltag integriert sprachlich zu fördern und Eltern beratend zu begleiten.