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Zeit, #DANKE zu sagen

15.12.2020

Im Sommer 2020 konnte trotz Pandemie wieder ein Tauchkurs für sieben Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Projekten der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland stattfinden. Eine Kooperation mit der Tauchschule „Schnorchel Tauchshop“ in Rheine machte dies – nicht zum ersten Mal – möglich.


Erstmal im Schwimmbecken üben und natürlich die „Tauchersprache“.


Jan-Niklas Hellmann, Mitarbeiter in einer Übergangswohngruppe der Ev. Jugendhilfe, spricht stellvertretend für seine Kolleg*innen (Christine Hüppe, Wolfgang Schulz, Nicolè Adämmer), die den Tauchkurs möglich machten: „Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich bedanken für die jahrelange Unterstützung beim Team des ‚Schnorchel Tauchshop‘ in Rheine und Münster, bei der Umsetzung der Schnuppertauchabende, Tauchkurse und für die kostenfreie Ausleihe der Tauchausrüstung für weitere Tauchgänge mit den Kursabsolventen im Anschluss an den Kurs. Ebenfalls bedanken wir uns beim Tauchschulverband ‚SSI‘ und bei ‚Mares‘ für die Unterstützung beim Tauchkurs und die Bereitstellung von Tauchausrüstung. Vielen Dank!“

Und so gab es bei der Überreichung der Urkunden und Brevets für die Tauchschüler im Gegenzug eine Bildercollage als Dankeschön für viele spannende Stunden.


Sozialpädagoge Wolfgang Schulz (rechts) und Tauchlehrer Markus Blömers (links) bei der Übergabe der Urkunden und Überreichung der Bildercollage.


TV-Bericht im WDR

Ein Team der WDR Lokalzeit Münsterland hat einen Prüfling beim Tauchkurs begleitet.
Beitrag anschauen (externer Link)

 


„Ein richtig cooles Projekt!“

Jan-Niklas Hellmann berichtet über den Ablauf des letzten Tauchkurses

Lange Zeit war es ungewiss, ob es in diesem Jahr überhaupt einen Tauchkurs geben könnte. Die Corona-Pandemie machte auch vor dem Münsterland nicht halt und sorgte dafür, dass ein ursprünglich für das Frühjahr geplanter Tauchkurs zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste. Im Sommer ergaben sich dann Lockerungen und sieben Jungen nahmen ihren Mut zusammen und meldeten sich für den Tauchkurs an. Doch vor dem ersehnten Tauchschein stand eine Menge Arbeit: Praxisübungen im Hallenbad, Theorie in der Tauchschule und die Prüfungstauchgänge im See.

Doch schnell wich die anfängliche Unsicherheit und Nervosität der jungen Nachwuchstaucher unter Wasser und sie wurden immer sicherer. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei durch die Tauchlehrer vom „Schnorchel Tauchshop“ aus Rheine und Münster, die mit viel Spaß erklärten und zeigten, was ein Taucher so alles wissen muss. Auch die Pädagogen in den Wohngruppen und Pflegeeltern in den Gast- und Pflegefamilien unterstützten beim Lernen und Wiederholen zu Hause, denn das Lehrmaterial gab es für die Jugendlichen digital in einer App des Tauchschulverbandes „SSI“.

So rückte der große Tag immer näher: Die Prüfungstauchgänge im See standen bevor. Ausgestattet mit einer vollständigen Tauchausrüstung und dickem Neoprenanzug wagten sich die Kursteilnehmer – immer an der Seite eines erfahrenen Tauchlehrers – in den See. Dort gab es viel zu entdecken. Wasserpflanzen, Fische, Krebse und vieles mehr sahen die Jugendlichen auf ihrem Tauchgang. Auch die Prüfungsaufgaben, wie das Ab- und Aufsetzen der Maske unter Wasser und das Wiedererlangen des Atemreglers klappten ohne Probleme, so dass im Anschluss allen zur bestandenen Prüfung gratuliert werden durfte. Die Teilnehmer dürfen sich jetzt „Open Water Diver“ nennen.