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Case Management

Flexible Hilfen Lüdinghausen

Die Adressaten von sozialen Dienstleistungen werden unterstützt, ihr Selbsthilfepotential zu stärken und somit Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortlichkeit zu erfahren. Ein besonderes Element ist dabei die Verknüpfung von Einzelfallhilfe und Vernetzung von professionellen und informellen Unterstützungen. Netzwerke werden aufgebaut, gepflegt und den Adressaten zugänglich gemacht.

Adressaten: Kinder, Jugendliche und Familien, bei denen eine komplexe Problemlage identifiziert ist und eine breite Unterstützung gestaltet werden soll.

Ziel: Case Management fördert die Fähigkeiten der Adressaten zur Wahrnehmung von sozialen Dienstleistungen. Professionelle, soziale und persönliche Ressourcen sollen verknüpft und höchst-mögliche Effizienz im Hilfeprozess erreicht werden.

Vorgehen: Haltungen wie Transparenz, Partizipation und Zielorientierung sind Voraussetzung für einen gelingenden Hilfeverlauf. Entsprechend des lösungsorientierten Ansatzes kommen Methoden zum Einsatz, die die bekannten oder verdeckten Ressourcen des Adressaten aktivieren. Genogramm, Soziogramm und Netzwerkkarten dienen der Visualisierung.
Dazu werden, falls notwendig, Unterstützungsmöglichkeiten aus professionellen Netzwerken wie z. B. Frühförderung, Schuldnerberatung, Mediation etc. hinzugezogen.
Der Hilfeprozess wird detailliert dokumentiert, um so Transparenz und Verantwortlichkeiten darzustellen.

Evaluation: Die Wirksamkeit und Grad der Zielerreichung wird über die WIMES -Dokumentation erfasst und in regelmäßigen Hilfeplanungsgesprächen mit allen Beteiligten überprüft.

Dauer und zeitlicher Umfang, Kosten, Organisatorisches:
Dauer und Umfang richten sich nach den im Hilfeplan festgelegten Zielen und den Wünschen der an der Hilfeplanung beteiligten Personen und Institutionen. Die Finanzierung erfolgt über die Fachleistungsstunde (Regelleistung).

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