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Weihnachtsgruß 2025 – Mit Dankbarkeit ins neue Jahr

Weihnachtsgruß 2025 – Mit Dankbarkeit ins neue Jahr

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende. Eine Zeit, um innezuhalten, zurückzublicken und dankbar zu sein für all das, was uns in den vergangenen Monaten begegnet ist.

Mit Freude schauen wir auf viele gemeinsame Erlebnisse und Erfolge zurück: Auf Momente des Miteinanders, auf Vertrauen, das uns geschenkt wurde und auf Kinder, Jugendliche und Familien, die mit unserer Unterstützung neue Hoffnung und Perspektiven gefunden haben.

Unser besonderer Dank gilt dir und euch allen, die unseren Weg begleiten: Unseren engagierten Kolleginnen und Kollegen, Partnerinnen und Partnern, Freundinnen und Freunden, Fördernden und Unterstützenden der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland.
Du trägst dazu bei, dass unser Auftrag lebendig bleibt: Gemeinsam Zukunft zu gestalten, wo sie gebraucht wird. Mit Herz, Kompetenz und Haltung.

Weihnachten lädt uns ein das Licht zu teilen und Zuversicht weiterzugeben. Lass dich von dieser Botschaft tragen.

Wir wünschen dir frohe, besinnliche Weihnachtsfeiertage, Zeit für Begegnungen und Erholung im Kreis deiner Liebsten sowie ein gesundes, erfülltes und erfolgreiches Jahr 2026 voller neuer Chancen, Ideen und guter Momente.

„Dankbarkeit ist die Musik der Seele. Danke für die wundervolle Melodie, die du in unser Leben gebracht hast.“
— Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916)

Mit herzlichen und besinnlichen Grüßen
Deine Evangelische Jugendhilfe Münsterland

Wichtelbesuch in der Kita Lummerland – Walli bringt Glanz in den Dezemberalltag

Seit dem 1. Dezember ist in der Kindertagesstätte Lummerland Rheine der Wichtel los. In diesem Jahr ist ein kleines Wichtelmädchen namens „Walli“ bei uns eingezogen und sorgt seitdem täglich für gute Stimmung und jede Menge Freude unter den Kindern.

Walli liebt Schabernack – so hat sie beispielsweise die Kerzen auf dem Adventskranz gegen Obst ausgetauscht. Doch sie bringt nicht nur Spaß, sondern auch viele kreative Ideen mit. Jeden Tag wartet eine kleine Überraschung oder Aktion auf die Kinder.

Dazu gehören unter anderem:

  • Zutaten für Glitzerknete
  • Plätzchen und Punsch
  • Bastelmaterialien für Glitzersterne
  • Geschichten zum Vorlesen
  • Materialien für Bewegungslandschaften in der Turnhalle

Die Kinder freuen sich jeden Tag auf Wallis neue Ideen und helfen fleißig mit, dass sie sich in der Kita rundum wohlfühlt. Als sie bemerkten, dass ihr Bett nur aus Stroh bestand, waren sich alle einig: Das ist nicht bequem! Also wurde kurzerhand gemeinsam ein neues, kuscheliges Bett für Walli gebaut.

Nun hat es unser kleines Wichtelmädchen richtig gemütlich bei uns, und alle sind gespannt, welche Überraschung sie wohl als Nächstes vorbereitet.

Christina Schulze-Föcking informiert sich über Kinderschutz

Am Freitag, den 31. Oktober, besuchte die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze-Föcking das Team der „Flexiblen Hilfen“ der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland (EJHM) in den Räumen an der Horststraße in Ochtrup. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema Kinderschutz in den ambulanten Hilfen, das der Abgeordneten besonders am Herzen liegt.

Zu den ambulanten Hilfen zählen Angebote wie die sozialpädagogische Familienhilfe, die vom Jugendamt vermittelt und von Trägern der Jugendhilfe umgesetzt werden. Im Gespräch wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Kindergärten und Jugendhilfeträgern ist, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu schützen.

Das aktuelle Bild hat keinen Alternativtext. Der Dateiname ist: EJHM_Christina-Schulze-Foecking_2025_10_31-scaled.jpg

Christina Schulze-Föcking zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Teams. Sie nahm zahlreiche Anregungen und Impulse für ihre Arbeit im Landtag in Düsseldorf mit. Zum Abschluss dankte sie den Mitarbeitenden für ihren täglichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien.

Reggio in Bewegung – Bildungsreise nach Italien | Eine Reise mit Haltung, Fragen und offenen Augen

Im Mai begaben sich 19 Kolleg:innen unserer Kindertagesstätten auf eine mehrtägige Bildungsreise in die italienische Stadt Reggio Emilia, den Ursprungsort einer der weltweit anerkanntesten frühpädagogischen Bildungsphilosophien: Der Reggio-Pädagogik.
Mitgereist waren Leitungskräfte, pädagogische Leitungen sowie engagierte Fachkräfte aus dem U3- und Ü3-Bereich. Diese Reise war weit mehr als ein Besuch. Sie war eine vertiefte Auseinandersetzung mit Haltung, Raum, Material und pädagogischer Verantwortung. Denn Reggio ist keine Methode die man kopiert, sondern eine Haltung, die man versteht, lebt und im eigenen Kontext weiterentwickelt.

Was bedeutet Reggio für unsere Kinder und für uns?

Schon vor der Abreise traf sich die Gruppe zu gemeinsamen Vorbereitung. Ziel war es die pädagogische Ausrichtung der Reise zu schärfen und zentrale Fragestellungen zu formulieren:Wie lassen sich die Grundideen der Reggio-Pädagogik mit unseren deutschen Rahmenbedingungen verbinden? Was brauchen unsere Kinder, um ihnen im Alltag tatsächlich auf Augenhöhe zu begegnen? Wie kann Reggio nicht nur Inspiration sein, sondern als dialogischer Prozess in unsere Einrichtungen einfließen?
Schnell wurde deutlich: Es gibt keine fertigen Antworten. Jede Einrichtung, jedes Team und jede Fachkraft muss eigene Wege im Sozialraum finden.

Fachlicher Tiefgang – Arbeit in Themengruppen

Um der Vielschichtigkeit des Ansatzes gerecht zu werden, bildeten sich bereits vor der Reise fünf Fachgruppen mit spezifischen Schwerpunkten:

Inklusion & Bild vom Kind
Wie sehen wir das Kind? Welche Haltung prägt unser pädagogisches Handeln im Hinblick auf Vielfalt, Teilhabe und individuelle Bedürfnisse?

Projektarbeit: Vom Innen zum Außen
Wie entstehen Projekte aus kindlichen Interessen? Wie erkennen wir Themen und begleiten Prozesse ohne sie zu lenken?

Sprechende Wände & Dokumentation
Wie werden Lernwege für Kinder, Fachkräfte und Familien sichtbar? Wie kann Dokumentation zu einem aktiven Teil des Lernprozesses werden?

Raumgestaltung & Materialpräsentation
Wie schaffen wir Räume die zum Forschen, Denken und Handeln anregen? Wie werden Materialien zu einem „dritten Pädagogen“?

Atelierarbeit
Wie fördern wir kreative Ausdrucksformen? Welche Rolle spielt das Atelier als Ort des Denkens, Entdeckens und Verbindens?

Zusätzlich beschäftigten sich alle Teilnehmenden mit einem gemeinsamen Thema: Partizipation und demokratisches Handeln im U3-Bereich. Wie gelingt echte Mitbestimmung schon bei den Jüngsten?

Ankommen in Italien – und in der Haltung

Die Anreise erfolgte klimafreundlich mit dem Zug. Der Rückweg musste aufgrund überbuchter Züge spontan per Flug organisiert werden. Ein organisatorischer Kraftakt, der gleichzeitig das widerspiegelte was auch Reggio ausmacht: Flexibilität, Prozessoffenheit und das Vertrauen darauf, dass sich Lösungen im Tun ergeben.
Statt sich von äußeren Umständen treiben zu lassen, entschieden wir uns für einen entschleunigten Blick auf das Erlebte. Jede:r Teilnehmende erhielt eine analoge Einwegkamera als Einladung, weniger zu dokumentieren und mehr zu beobachten, zu spüren und bewusst auszuwählen was bleibt.

Drei Tage Reggio – drei Tage voller Impulse

Die Bildungsreise gliederte sich in drei intensive Fachtage

Tag 1 & 2 – Pädagogische Praxis erleben
Am ersten Vormittag besuchten wir verschiedene Kindertageseinrichtungen in Reggio Emilia. Direkt zu erleben wie Kinder mit Materialien, Räumen und Themen arbeiten, war eindrucksvoll. Besonders die Selbstverständlichkeit mit der sie mitbestimmen, forschen und gestalten.
Am Nachmittag folgten Workshops und Vorträge zu Themen wie „Projektarbeit aus kindlichen Impulsen“, „ästhetische Bildung im Alltag“ und „pädagogische Haltung im urbanen Raum“.
Ein Satz blieb uns besonders im Ohr: „Kinder sind nicht unsere Zukunft, sie sind unsere Gegenwart.“

Tag 3 – Besuch der REMIDA
Ein Höhepunkt war der Besuch des sozialökologischen Projekts REMIDA. Die Remida initiiert soziale Projekte für Kinder und Jugendliche um soziales Lernen und Gemeinschaft zu fördern. Dort entstehen aus vermeintlichen Abfallmaterialien, wie Korken, Verpackungen und Reststoffen, wertvolle Lernimpulse. Hierbei steht nicht das Produkt steht im Vordergrund, sondern der Prozess des Denkens, Spielens und Ausprobierens. Ein Kind sagte bei einer Projektvorstellung (übersetzt): „Ich hatte keine Idee – und dann kam sie.“ Ein Satz der unser zentrales Lernmoment beschreibt: Vertrauen in den schöpferischen Prozess und die innere Motivation des Kindes.

Abschluss im Loris Malaguzzi Zentrum

Am letzten Tag besuchten wir das Loris Malaguzzi Zentrum, benannt nach dem Begründer der Reggio-Pädagogik. Dort konnten wir Ausstellungen, Materialien, Forschungsansätze und Kunstwerke erleben. Besonders eindrucksvoll war das „Atelier der Möglichkeiten“, ein Raum, in dem Forschen, Denken, Fühlen und Gestalten ineinanderfließen.

Zurück mit Elan – aber ohne schnelle Antworten

Mit vielen Ideen, inspirierenden Begegnungen und neuer Energie kehrten wir zurück und zugleich mit der Erkenntnis: „Reggio beginnt nicht in Italien – Reggio beginnt bei mir.“
In unseren Einrichtungen lässt sich die Reggio-Pädagogik nicht eins zu eins übernehmen. Und genau das ist ihr Kern: Sie lebt davon, im eigenen Kontext, mit dem eigenen Team und der eigenen Haltung weiterentwickelt zu werden. Reggio ist kein Rezept, sondern ein Dialog zwischen Kind, Fachkraft, Raum und Gesellschaft.

Erkenntnisse, die bleiben

Aus den vielen individuellen Erfahrungen entstanden gemeinsame Einsichten:

  • Räume sind nie neutral, sie sprechen. Ihre Gestaltung spiegelt unser Bild vom Kind.
  • Materialien sind zum Denken da, nicht zum Basteln. Kinder entwickeln ihre Vorlagen selbst.
  • Partizipation bedeutet nicht, mitreden zu dürfen, sondern mitzugestalten.
  • Pädagogisches Handeln braucht Haltung, nicht nur Regeln.
  • Entscheidungen entstehen gemeinsam – mit dem Individuum für die Gemeinschaft.

Wie geht es weiter?

Jede Fachgruppe arbeitet derzeit ihre Eindrücke, bezogen auf die jeweilige Einrichtung, auf. Die Reise war kein Abschluss, sondern ein Anfang: Für neue Wege, neue Denkweisen und eine bewusste Auseinandersetzung mit dem, was wir Kindern wirklich zutrauen und wie wir sie begleiten wollen.
Denn Reggio ist nicht dort wo wir waren – Reggio ist da wo wir hinschauen. Mit Haltung, mit Herz und mit offenen Fragen.

Impressionen von der Reise finden Sie demnächst auf unserem Instagram-Kanal.

Danke an: Dialog Reggio Deutschland für die Organisation, der Ev. Jugendhilfe Münsterland und den Diakonieverbund JUVANDIA für die Ermöglichung dieser Studienreise

Für mehr Infos schaue bei Instagram vorbei

Abenteuer Pflegefamilie – ein gemeinsames Wochenende für Pflegefamilien


Endlich war es soweit: Bei sonnigem Herbstwetter fuhren wir zum gemeinsamen Wochenende für Pflegefamilien zur Jugendbildungsstätte nach Saerbeck. Mit 29 Erwachsenen und 24 Kindern starteten wir am 02. Oktober 2025 – bei Kaffee, Kuchen und einem Quiz. Später ging es weiter mit lustigen Kennlernspielen und jeder Menge guter Laune. Beim abschließendem Singen und einer Gute-Nacht-Geschichte im Meditationsraum konnten Kleine und Große dann die Nacht begrüßen.


Am nächsten Tag standen verschiedene abwechslungsreiche Angebote auf der Tagesordnung: Fußball, Bogenschießen, Basketball, Handball-spielen, Schwungtuch, Klettern, Balancieren, Basteln und Malen. Mit Feuereifer waren die Kinder und Jugendlichen dabei. Wir staunten über ihr Geschick und die Energie, die sie dabei an den Tag legten.

Währenddessen haben viele Pflegeeltern das Angebot eines Gesprächskreises genutzt, bei dem sie mit einer „Oskarverleihung“ für ihren wertvollen Einsatz im Familienalltag gewürdigt wurden.

Nachmittags folgte eine Wanderung zum Wildfreigehege Nöttler Berg, in der Nähe von Saerbeck. Natürlich wurde der Spielplatz, der auf dem Weg lag, sofort als willkommene Pause erobert und die nach der Ernte gefundenen letzten Maiskolben auf ihren Geschmack hin getestet und tapfer gemümmelt.
Im Wildfreigehege angekommen, wurden Wildtiere beobachtet, manchmal auch gefüttert: Besonders die Ziegen und Wildschweine sorgten für jede Menge Unterhaltung; war doch eine kleine Ziege ausgebüchst und kam immer wieder auf Tuchfühlung.


Zurück in der Jugendbildungsstätte ging es nach einem kurzweiligen Abendprogramm für die ganz Mutigen, mit Taschenlampen bewaffnet, zur Nachtwanderung hinaus in die Dunkelheit. Wir lauschten den nächtlichen Geräuschen…, dem Rascheln der Blätter und blinzelten in die funkelnden Flugzeuglichter, während andere noch einmal beim Singen den Abend ausklingen ließen.

Natürlich fehlte es auch nicht an gemeinsamer Klönzeit für die Pflegeeltern, zwischendurch, bei einer Tasse Kaffee im parkähnlichen Garten und abends im schicken Partyraum. Ging es doch ebenso darum, ein bisschen die Seele baumeln zu lassen, Erfahrungen zu teilen, gemeinsam etwas zu erleben, füreinander da zu sein und einmal auch sich selbst gut versorgen zu lassen bei all den Herausforderungen und Verpflichtungen, die die Pflegeeltern täglich zu meistern haben.

Mit viel Gesang, Spaß und Spiel verabschiedeten wir uns am Samstag, noch einmal gut gestärkt mit einem leckeren Mittagessen, und waren uns einig: „Nächstes Jahr gerne wieder!“

Ganz herzlich bedanken wir uns beim LIONS CLUB Tecklenburger Land für die Spende in Höhe von 5.000,- €, die diese Fahrt erst ermöglicht hat!

Neuer Start an der Buterlandschule – Wir sind jetzt Träger der OGS in Gronau!

Seit dem 1. August 2025 ist es offiziell: Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland (EJHM) ist neuer Träger der Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Buterlandschule in Gronau.

Mit dem Start ins neue Schuljahr übernehmen wir die Verantwortung für zwei altersgemischte Gruppen mit insgesamt 54 Kindern aus den Klassen 1 bis 4. Gemeinsam mit einem erfahrenen, engagierten Team, das unter unserer Trägerschaft mit Tanja Beyer als neue Projektleitung weiterarbeitet.

„Uns ist wichtig, dass Kinder sich wohlfühlen, sicher begleitet werden und gleichzeitig wachsen können – im Alltag, im Miteinander und im Leben.“ Mareike Janßen, Pädagogische Leitung

Bewährtes Team, neue Impulse

Das bisherige OGS-Team bleibt auch unter der neuen Trägerschaft im Einsatz. Mit frischem Wind und begleitet durch die neue pädagogische Leitung Mareike Janßen sowie Fachbereichsleiter Udo Gesing. In enger Zusammenarbeit mit der kommissarischen Schulleitung Frau Hüning und der Stadt Gronau wurde der Übergang gut vorbereitet und reibungslos umgesetzt.

(v.l.):
Udo Gesing (Fachbereichsleitung EJHM), Mareike Janßen (Pädagogische Leitung), Frau Hüning (kommissarische Schulleitung), Tanja Beyer (Leitung OGS)
Übergangslösung & Ausblick

Derzeit findet die Betreuung weiterhin in den bekannten Räumlichkeiten der Schule statt. In den kommenden Monaten steht jedoch der Umzug in mobile Raumsysteme an, eine Zwischenlösung, bis der geplante Neubau der Buterlandschule realisiert wird. So entstehen langfristig moderne und kindgerechte Lern- und Lebensräume für die Schüler*innen und das pädagogische Team.

Gemeinsam mehr erreichen

Mit der Buterlandschule erweitert die EJHM ihr OGS-Angebot um einen weiteren Standort im Raum Gronau. Ziel ist es, regionale Synergien zu nutzen, pädagogische Qualität zu sichern und verlässliche, lebendige Bildungsorte mitzugestalten im Sinne der Kinder und Familien vor Ort.

Zukunft gelingt gemeinsam