Deutschtraining in der Gleisbrücke
Für ein Jahr lang konnten dank einer Projektförderung durch die Diakonie Rheinland Westfalen Lippe Teilnehmende des Projekts „Gleisbrücke“ in Greven an einem wöchentlichen Deutschtraining teilnehmen. Dozentin Uta Tölle hat in zwei nach Vorkenntnissen aufgeteilten Gruppen den Teilnehmenden alltags- und arbeitsmarktbezogene Sprache vermittelt. Ende September fand das vorerst letzte Training statt. Die Teilnehmenden und die Mitarbeitenden der Gleisbrücke dankten Uta Tölle für ihre engagierte und wertschätzende Arbeit. Und es soll weiter gehen mit dem Deutschtraining: Sobald eine neue Projektfinanzierung steht, geht es wieder einmal wöchentlich in die „Schule“.

Herzklopfen, starker Teamspirit und ein echter Lückenschluss: Die neue Tagesgruppe Borghorst ist offiziell eröffnet
Manchmal fängt ein bedeutender Meilenstein mit einem humorvollen Soundcheck und etwas Lampenfieber an. Doch als am Eröffnungstag bei strahlendem Sonnenschein die Gäste den Garten füllten, war schnell klar: Hier entsteht etwas Großartiges. Nach einer intensiven Vorbereitungs- und Planungsphase ist die Tagesgruppe Borghorst der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland offiziell geöffnet.
Ein Herzensprojekt im ehemaligen Elternhaus
Wo früher familiäres Leben stattfand, wird ab sofort wieder mit vollem Einsatz für Kinder und Familien gearbeitet. Möglich gemacht hat das die Familie Otterbeck, die der EJHM ihr ehemaliges Elternhaus für diesen wunderbaren Zweck zur Verfügung gestellt hat. Nach dem Start im Februar und den darauffolgenden Aufbauarbeiten ist hier ein lebendiger Ort für acht Kinder aus dem „Altkreis Steinfurt“ entstanden.
An fünf Tagen in der Woche werden die Kinder hier nach der Schule betreut, inklusive gemeinsamem Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung. Das Herzstück des Konzepts ist jedoch die intensive Elternarbeit: An zwei Tagen in der Woche holen die Pädagoginnen und Pädagogen Mütter und Väter aktiv mit ins Boot. Zusammen mit einer Elternarbeiterin und dem 5-köpfigen Team wird hier ganz praktisch gecoacht, von den Hürden im Erziehungsalltag bis hin zu individuellen Familienzielen.















Starke Worte und ein himmlischer Segen
Die Gästeliste zur Einweihung spiegelte die große Bedeutung des Projekts für die Region wider. So begrüßte das Team Steinfurts Bürgermeister Christian Franke, der in seinem Grußwort betonte, wie sehr das neue Angebot den lokalen Sozialraum bereichert, sowie Frau Bischoff als Arbeitsgruppenleitung vom Kreisjugendamt Steinfurt. Ergänzt wurde die Runde durch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus anderen EJHM-Projekten, sowie Anwohner, die den Tag zu einem echten Nachbarschaftsfest machten.
Vonseiten der EJHM überbrachten die pädagogische Leitung Melanie Albersmann und Jan Niklas Hellmann sowie Prokuristin Claudia Wälz die besten Grüße der Geschäftsführung Karin Beckmann und von Jürgen Hase. Rainer Friesen, als zuständiger Regionalleiter, gab den Anwesenden spannende Einblicke in den konzeptionellen Ansatz, bevor der evangelische Pfarrer Krug in Vertretung für den katholischen Kollegen Beck mit einem kraftgebenden Segen den perfekten Startschuss gab.
Melanie Albersmann: „Das Konzept der Tagesgruppe hat bei uns eine lange Tradition und einen extrem hohen Wert. Dass wir das nun wieder hier in Steinfurt umsetzen können, ist für den gesamten Sozialraum ein wunderbarer Lückenschluss!“
Gut vorbereitet für den Ernstfall – Erste-Hilfe-Kurs in der OGS
Auch im Schulalltag kann es einmal zu einer kleinen oder größeren Notfallsituation kommen. Deshalb ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein.
Ein Teil des OGS-Teams der Bismarckschule hat erfolgreich an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. Mit viel Freude, Neugier und Engagement wurden wichtige Kenntnisse aufgefrischt und neue Erste-Hilfe-Maßnahmen erlernt. Dabei gab es viele praktische Übungen und wertvolle Tipps, die im Ernstfall Sicherheit geben.
Wir bedanken uns ganz herzlich beim DRK Steinfurt-Borghorst für die kompetente, abwechslungsreiche und praxisnahe Schulung! So sind wir für den Schul- und OGS-Alltag bestens gerüstet.




Perspektivenwechsel beim Social Day: 30 Azubis setzen ein Zeichen in den Projekten der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland
Raus aus dem gewohnten Arbeitsalltag, rein in die soziale Praxis: Beim heutigen „Social Day“ in Ibbenbüren haben rund 160 Auszubildende aus 15 regionalen Unternehmen ihre Betriebe verlassen, um sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland (EJHM) war als Partnerin bei diesem großartigen Projekt dabei und durfte sich über tatkräftige Unterstützung freuen.





Fünf Projekte, 30 engagierte junge Menschen
Statt an Maschinen zu stehen, am Schreibtisch zu sitzen oder Verkaufsgespräche zu führen, hieß es für 30 junge Erwachsene heute in fünf Projekten der EJHM: Anpacken, zuhören und neue Welten entdecken. Die Auszubildenden haben unsere Teams nicht nur handfest unterstützt, sondern vor allem einen authentischen Einblick in die vielfältige und anspruchsvolle Arbeit der Jugendhilfe erhalten.
Ein besonderer Dank gilt den Unternehmen, deren Nachwuchskräfte heute bei uns zu Gast waren:
- Wiewelhove
- Stadt Ibbenbüren
- agn
- SWTE (Stadtwerke Tecklenburger Land)
- Nobian
- Kröner-Stärke
- Crespel & Deiters
- IVZ
Warum dieser „Social Impact“ so wertvoll ist
Tage wie der Social Day sind weit mehr als nur eine willkommene Abwechslung vom Berufsalltag. Sie schaffen einen echten gesellschaftlichen Mehrwert (Social Impact). Wenn junge Menschen aus der Wirtschaft unmittelbar mit der sozialen Arbeit in Berührung kommen, entsteht ein unbezahlbarer Perspektivenwechsel.
Die Auszubildenden erleben hautnah, was es bedeutet, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Sie erfahren, welche Herausforderungen, aber auch welch wunderbare und sinnstiftende Momente unser Alltag in der Jugendhilfe mit sich bringt. Dieser Erfahrungsaustausch fördert Empathie, baut Vorurteile ab und stärkt den Zusammenhalt in unserer Region. Die jungen Erwachsenen kehren als Botschafter für Solidarität und Mitmenschlichkeit in ihre Unternehmen und Familien zurück. Ohne ein starkes soziales Netz und Menschen, die hinschauen und anpacken, funktioniert keine Gesellschaft: Genau das wurde am heutigen Tag lebendig.









Ein herzliches Dankeschön
Wir bedanken uns von Herzen bei den 30 Auszubildenden für ihre offene Art, die Neugier und den tollen Einsatz. Ihr habt großartige Arbeit geleistet! Ebenso danken wir den beteiligten Unternehmen für die Freistellung ihrer Fachkräfte von morgen sowie dem gesamten Orga-Team des Social Days. Gemeinsam machen wir Ibbenbüren und das Münsterland ein Stückchen besser!
NRW-Tag 2026 in Münster: Trefft unsere Medienscouts!
Am Freitag, den 28. August 2026, feiert das Land NRW in Münster seinen achtzigsten Geburtstag und die Evangelische Jugendhilfe Münsterland ist mit dem Projekt „Medienscouts“ dabei! Ihr findet uns direkt auf der Landesmeile in der Innenstadt.
Ein besonderer Dank gilt der SozialstiftungNRW. Die Stiftung fördert unser Projekt „Medienscouts“ bereits seit 2025 mit einer großzügigen Anschubförderung und hat uns freundlicherweise als Gäste an ihren eigenen Stand eingeladen. Durch diese wertvolle Unterstützung können wir unsere Projektidee erfolgreich in die Tat umsetzen.

Digitale Welt im Fokus
Smartphones, soziale Netzwerke und Onlinespiele sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch wie surft ihr eigentlich wirklich sicher? Woran erkennt ihr falsche Informationen und wie sorgt ihr für ein faires Miteinander im Netz?
Spannende Antworten darauf geben euch unsere Medienscouts. Anstatt trockener Vorträge setzen wir auf ein Konzept, bei dem Jugendliche von Jugendlichen lernen. Unsere Scouts begegnen euch auf Augenhöhe und zeigen euch, wie ihr kompetent und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umgeht.
Interaktive Aktionen am Stand
Wir laden alle Kinder, Jugendlichen und Familien herzlich ein, unsere Arbeit vor Ort kennenzulernen. Entdeckt digitale Medien auf spielerische Weise, tauscht euch mit unseren Scouts aus und probiert unbedingt unser digitales Glücksrad! Gemeinsam wollen wir die Chancen der digitalen Welt nutzen und mögliche Herausforderungen clever meistern.
Wir freuen uns sehr auf den gemeinsamen Austausch mit euch!
Alle wichtigen Informationen im Überblick:
- Wann? Freitag, 28. August 2026
- Wo? Standnummer A083 – Klemensstraße (Höhe: Preußen Münster Fanshop) | Landesmeile am Stand der SozialstiftungNRW
- Ansprechpartner vor Ort: André Bollmer, Elisa Angrick und zwei Medienscouts

Erste Eindrücke und weitere Informationen:
Schaut euch schon jetzt unsere Vorbereitungen auf Instagram an:
Mehr über das große Programm in Münster erfahrt ihr auf der offiziellen Website der Stadt Münster sowie im Beitrag der SozialstiftungNRW.
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Kleine Stars ganz groß: „Verlieren ist was für Gewinner“ stürmt die Bühne!
Große Aufregung, bebende Knie und Scheinwerferlicht: Die „alten Hasen“ aus dem Montessori Kinderhaus „Vergissmeinnicht“ haben auch in diesem Jahr wieder den Theater- und Konzertsaal des Vredener Gymnasium in einen waschechten Broadway-Palast verwandelt. Mit ihrem Stück „Verlieren ist was für Gewinner“ bewiesen die angehenden Schulkinder, dass echter Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben, sondern einfach trotz gewaltiger Aufregung rauszugehen und die Bühne zu rocken!
Lampenfieber? Weggelacht!
Schon Wochen vor der Premiere gab es im MoKi kein anderes Thema mehr. Texte wurden gelernt, Kostüme organsiert, das Bühnenbild gestaltet. Als sich der Vorhang schließlich vor der riesigen Menschenmenge öffnete, schluckte der/die eine oder andere Mini-Schauspieler/in zwar kurz, aber dann hieß es: Vorhang auf und Angst über Bord!
Mit einer riesigen Portion Selbstbewusstsein, viel Witz und absolutem Star-Potenzial spielten sich die Kinder in die Herzen des Publikums. Die Botschaft des Stücks saß perfekt: Wer verliert, gewinnt an Erfahrung – und wer sich vor so viele Menschen traut, gewinnt sowieso! Nach diesem fulminanten Auftritt steht fest: Die Schule kann kommen. Wer ein ganzes Publikum bändigt, schüttelt die erste Klasse locker aus dem Ärmel.
Ein fettes Danke an das Backstage-Genie
Ein solches Spektakel klappt natürlich nicht ohne helfende Hände. Ein riesiges Dankeschön geht an alle begeisterten Besucher und großzügigen Spender, die die Kasse für die zukünftigen Projekte der Kinder kräftig klingeln ließen.
Der heimliche Held des Abends saß jedoch am Mischpult: Uli, der legendäre Hausmeister des Vredener Gymnasiums! Mit Engelsgeduld, dem perfekten Timing für Spotlights und einer hervorragenden technischen Unterstützung sorgte er dafür, dass jeder Ton saß und kein Kind im Dunkeln stehen musste. Hollywood hat die Oscars, das Kinderhaus „Vergissmeinnicht“ hat Uli!
Wir gratulieren den frischgebackenen Theater-Stars und wünschen einen grandiosen Schulstart!



