Die Gleisbrücke in Greven ist ein Ort der Kreativität. Besonders im „Nähstudio“ werden immer wieder unter der Projektleitung von Susanne Fischer wundervolle Ideen umgesetzt. Im Januar waren es die Herzkissen für die Krebsberatungsstelle in Münster.
Gerade fertig gestellt wurde der bis jetzt niedlichste Auftrag: Viele kleine Tonis – das Maskottchen des Familienanalogen Zentrums – wurden jetzt an Fachbereichsleitung Rosali Witthake übergeben. Die Tonis werden an Kinder verschenkt, die in einer Pflege-, Gastfamilie oder in einer Bereitschaftspflegefamilie leben.

Susanne Fischer (li.) und Kollege Hannes Greven (hinten re.) mit den Teilnehmer*innen des „Toni-Projekts“
Übrigens steht Toni stellvertretend für alle jungen Menschen, die durch unsere Teams begleitet werden, weil sie nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben.
Susanne Fischer und das Nähteam haben mit viel Hingabe an den Mini-Maskottchen gearbeitet und zeigten gern nochmal die einzelnen Arbeitsschritte. „Immer wieder mache ich die Erfahrung, dass Teilnehmer*innen aus der Gleisbrücke etwas zurückgeben möchten,“ berichtet Susanne Fischer, „sie sind von dem Thema Pflegekind sehr berührt und freuen sich, dass sie damit etwas Gutes tun können.“
Stabübergabe beim Offenen Ganztag der Brictiusgrundschule in Schöppingen. Zum 1. August sind wir als Träger der OGS, inklusive ÜMI (Übermittagbetreuung), gestartet.
Projektleiter Christian Ivens wird nach eigenen Worten die Betreuung nach Schulschuss „im Sinne der Kinder und Eltern fortführen“. Für die Kinder hingegen ist erstmal nur eins wichtig: was passiert mit dem Lieblingsbetreuer, der immer gern Fußball spielt, oder der Betreuerin, die immer so gut zuhört? Ivens kann beruhigen: „Wir konnten allen hauptamtlichen Mitarbeitenden des OGS-Teams ein Angebot machen und freuen uns, dass – bis auf eine Ausnahme – alle bleiben.“
Was besonders berufstätige Eltern freuen wird: in den Herbstferien kann erstmals eine Ferienbetreuung angeboten werden.

(v.li.) Maria Fuchs (Verwaltung Schöppingen), Bürgermeister Franz-Josef Franzbach, Christian Ivens (neuer Projektleiter der OGS), Petra Wethmer (bisherige Projektleitung der OGS), Beate Schürmann (Pädagogische Leitung Ev. Jugendhilfe), Karin Beckmann (Geschäftsführung Ev. Jugendhilfe) und Christoph Giesel (Kämmerer der Gemeinde Schöppingen)
Bürgermeister Franz-Josef Franzbach nutzte den Anlass, um sich mit einem Blumenstrauß bei Petra Wethmer für ihre langjährige Arbeit als Koordinatorin der OGS zu bedanken.
Für die OGS- und ÜMI-Kinder überreichte der Bürgermeister einen Gutschein für eine große Kiste Kapla-Bausteine.
Der Startschuss für das neue Schuljahr ist gefallen und alle Seiten freuen sich jetzt auf eine langjährige und gute Zusammenarbeit.
In der letzten Ferienwoche fand an der Ludgerischule in Lüdinghausen erneut ein Selbstsicherheitskurs für Kinder statt. Der Kurs wurde von den Schulsozialarbeitern Tiem Diekamp (Marienschule) und André Bollmer (Ludgerischule), organisiert.
An zwei aufregenden Tagen standen Themen wie Gefühle, Mut und Selbstbewusstsein im Mittelpunkt. Die Kinder konnten sich bei vielen verschiedenen Übungen und Spielen, wie z.B. dem „Schnick, Schnack, Schnuck-Kampf“, der „Poolnudel-Action“ und „1,2 oder 3“ ausprobieren.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der „Stopp-Regel“, die den Kindern half, Konfliktsituationen besser zu bewältigen, und sie lernten ihren „inneren Schiedsrichter“ kennen.

Das ermutigte sie dazu, sich bei Spielen wie „Verflixte Sieben“ vor der Gruppe zu präsentieren und zu erfahren, dass Lampenfieber und Unsicherheiten völlig normal sind. Für manche Kinder war es eine Herausforderung, sich in Gruppen selbstsicher zu bewegen, doch die Schulsozialarbeiter waren sich einig: Selbstsicherheit ist erlernbar und alle Kinder können davon profitieren.

Rollenspiele zur Bewältigung von Konfliktsituationen wurden von den teilnehmenden Kids mit viel Freude und gegenseitiger Unterstützung durchgeführt. Dabei erlebten sie, wie wichtig es ist, sich in einer Gruppe sicher und geschützt zu fühlen.

Fortsetzung folgt
Insgesamt genossen die Kinder wunderbare und unterhaltsame Stunden während des Selbstsicherheitskurses. Ein Teilnehmer namens Paul war so begeistert von den Erfahrungen, dass er sich bereits für das nächste Jahr wieder anmelden möchte.
Fast immer ne Handbreit Wasser unter dem Kiel hatten die Familien bei den vier erlebnispädagogischen Paddeltouren der Flexiblen Hilfen aus Ibbenbüren in diesem Sommer.








Insbesondere das Papa-Sohn-Paddeln verlangte den Vätern einiges ab, denn auf dieser Tour fehlte es immer mal wieder am kühlen Nass unterm Bug.
Getreidelt wurden die Boote über so manches Hindernis auf HASE, DÜTE, GOLDBACH und GLANE.
Spaß und Freude am kühlen Nass war vorhanden – Entspannung am Strand oder im Wasser inklusive!
An verschiedenen Orten und Messen wurden viele Fragen rund um das Thema Ausbildung, Studium und dem Arbeitsalltag in der Kinder- und Jugendhilfe erläutert und beworben. Am Messegeschehen möchten wir euch im Folgenden gerne teilhaben lassen.
Den Start in die Messesaison 2023 machte die Berufswahlmesse in Emsdetten am 11. und 12. Mai 2023. Hier konnten sich Schülerinnen rund um das Thema Ausbildung, Duales Studium und weitere Wege nach dem schulischen Werdegang informieren. Das Highlight an unserem Stand war eindeutig „Mila“, unser Baby aus dem Projekt „Baby-Bedenk-Zeit“. Wir erhielten viele erstaunte und neugierige Blicke – und das nicht nur von den Messebesuchern, sondern auch von unseren Standnachbarn. Nicht selten kam die Frage „Ist das etwa ein echtes Baby?“. Immer wieder war Mila auf dem Arm der Besucherinnen, die ihr liebevoll die Flasche gaben oder sie wiegten, bis sie aufhörte zu weinen – ein richtiges Erfolgserlebnis für alle und ein guter Eisbrecher für den Einstieg in ein Gespräch. Rundum war die Berufswahlmesse ein gelungener Messeauftakt mit guten und vielversprechenden Gesprächen.
Auf diese Veranstaltung folgte die „Kreuzfahrt der Berufe“ am Hermann-Emanuel-Berufskolleg am 26.05.2023 in Steinfurt. Eine Messe, die speziell für Schülerinnen dieser Schule organisiert wurde und einen Einblick in die verschiedenen sozialen Berufszweige bot. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellten wir die Evangelische Jugendhilfe Münsterland in ihren verschiedenen Facetten vor, räumten mit einigen Vorurteilen auf und warben für die Ausbildung, das Duale Studium, Praktikum, FSJ und Co. Nicht zuletzt auch für den Einstieg bei uns als Erzieherin oder Sozialarbeiter*in.

Erstmalig nach Corona fand auch wieder die jährliche Infobörse an der Hildegardisschule in Münster am 31.05.2023 statt. Auf dieser Messe stellen wir uns schon seit vielen Jahren als Träger vor und pflegen eine vertrauensvolle Partnerschaft mit der Schule und den Lehrkräften.
Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten sich Schüler*innen verschiedener Fachschulen zu den einzelnen Workshops der Träger anmelden und sich an den Messeständen über Praktika, AKJ und Berufseinstieg informieren. Unser Workshop „Wie? Was? Wo?-hngruppe“ fand dabei sehr großen Anklang.
Weiter ging es mit der größten Messe, der Jobmesse Münster am 03. und 04. Juni 2023. Mit 140 Ausstellern und tausenden Gästen aller Generationen und Qualifikationen war die 16. Jobmesse Münster ein voller Erfolg. Wir verzeichneten viele Besucher*innen an unserem Stand und gaben Informationen zu aktuellen Jobangeboten, Ausbildungs-wegen, Praktika und FSJ.
Auch auf dieser Messe sorgte „Mila“ wieder für hohes Aufsehen und bewog viele Menschen dazu, unseren Stand zu besuchen und mit uns ins Gespräch zu kommen.
Ein weiteres Highlight war die Einladung zu einem Interview vom Messeveranstalter, das bald veröffentlicht wird.

Es folgte daraufhin die Ausbildungsmesse in der Hörsteler Harkenberg Gesamtschule. Sie erweckt auch bereits seit vielen Jahren reges Interesse bei den Schülerinnen der Jahrgangsstufen 7 bis 12. Sowohl Möglichkeiten von Kurzzeitpraktika (Berufsfelderkundung) für die 7. Klassen als auch konkrete Ausbildungsmöglichkeiten, wie die Ausbildung zum/zur Erzieherin oder ein duales Studium der Sozialen Arbeit fanden bei einigen Schülerinnen der älteren Jahrgänge großes Interesse. Bewährt hat sich hier, dass Fachkräfte aus den unterschiedlichen Projekten (z.B. Übergangsgruppe, Kita, OGGS, Flexible Hilfen…u.a.) als auch Praktikantinnen beim Stand mitgewirkt haben, in die Gespräche gingen und mit ihren ganz aktuellen Erfahrungen aus der Praxis aufwarten konnten. Die Ausbildungsmesse war ein gelungener und wichtiger Beitrag zur Akquise von zukünftigen Praktikanten und Auszubildenden.


Den Abschluss der diesjährigen Messesaison macht die Berufswahlmesse am Hermann-Emanuel-Berufskolleg in Steinfurt, die im September stattfindet.
Wir bedanken uns an bei den vielen freiwilligen Kolleg*innen,die auf den zahlreichen Messen unterstützt haben, bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite standen und immer für gute Laune am Stand gesorgt haben. Außerdem geht Dank an die vielen helfenden Hände im Hintergrund, die dafür gesorgt haben, dass die Messetermine reibungslos ablaufen konnten! Wir haben unseren Träger sehr authentisch vorgestellt und gezeigt was uns ausmacht, ganz nach unserer Philosophie: Zukunft gelingt gemeinsam.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir viel Freude auf allen Veranstaltungen hatten und mit großer Zufriedenheit zurückblicken. Wir freuen uns bereits auf die Berufswahlmesse im September, mit der die Messesaison endet, und natürlich auf alles, was uns in 2024 erwartet!
Das Trucker Festival am 17. und 18. Juni war einfach fantastisch! Wir hatten so viel Spaß und konnten gleichzeitig Gutes tun. Wieder einmal wurde darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig Lastwagenfahrer*Innen und der Warenverkehr wirklich sind. ,,Wie bringen, was Sie täglich brauchen.“

Letztes Jahr gingen die Spenden an ein Frauenhaus und dieses Jahr gingen die Spenden an die Kinder- und Jugendschutzstelle Hörstel.

Es gab so viele spannende Aktivitäten! Es gab eine Tombola, eine Hüpfburg, Kinderschminken und die Live-Musik hat für eine großartige Stimmung gesorgt.

Ein besonderer Dank geht an alle fantastischen Trucker und Spedititionen und vor allem an Maik Schneiders von der Spedition Schallenberg, die das Ganze möglich gemacht haben!