Emmi, Berta, Henriette und Sternschnüppchen stolzieren gackernd durch ihr schönes Hühnergehege in der Kita Sonnenschein in Saerbeck. Die vier Hühnerdamen sind vor ein paar Wochen eingezogen und fühlen sich sichtlich wohl. Dank dem Förderprojekt „von klein auf“ der Gelsenwasser Stiftung konnten die Hennen samt allem, was das Federvieh zum Glücklichsein braucht, finanziert werden.

Bei der Einzäunung und dem Bau des Hühnerstalls haben Kita-Eltern mit angepackt. „Ohne die Mithilfe der Eltern wäre das Projekt nicht möglich gewesen,“ betont Sonnenschein-Leitung Heidi Pollmeier, „vor allem, weil am Wochenende einige Familien die Tiere versorgen. Alle sind ganz vernarrt in die Hühner.“
In der Woche kümmern sich die Kinder, die Hühnerdienst haben, um Futter, frisches Wasser und Sauberkeit. „Jede Kindergruppe hat ihr eigenes Huhn und natürlich wurden den Tieren gleich Namen gegeben“, erzählt Pollmeier. Gut, dass die Brahma-Hühner unterschiedliche Farben haben; damit ist eine Verwechslung ausgeschlossen. Ganz unkompliziert sei die Pflege, so Pollmeier. Mit Rat und Tat steht außerdem ein Geflügelzüchter aus Emsdetten zur Seite, von dem die Hühner stammen.
Für Aufregung haben die Hennen schon in der ersten Woche gesorgt, als sie in einem unbeobachteten Moment ausbüxen konnten und schon Richtung Wald unterwegs waren. Beherzte Mitarbeiterinnen fingen die Ausreißerinnen wieder ein, sehr zur Belustigung der Kinder und einiger Bewohner*innen des Seniorenheims gegenüber.
Inzwischen ist der Stall ausbruchsicher und Emmi und ihre Kolleginnen verbringen ihren Tag mit Scharren, Gackern und Picken und als Dankeschön für die gute Pflege gibts jetzt täglich leckere frische Eier.
Einzug im Karton: die schönen Hennen sind schon neugierig auf ihr neues Domizil.
Die Kinder kümmern sich liebevoll, auch wenn um die Reinigung des Hühner-Klos geht.
Auch die Kinder und Jugendlichen in unseren Wohngruppen werden seit Wochen mit vielen Berichten aus dem Kriegsgebiet Ukraine konfrontiert. Das kann betroffen und traurig machen oder sogar Ängste schüren. Für die pädagogischen Kräfte heißt das, in ihren Gruppen Gespräche zu suchen, um über das Thema altersgerecht zu informieren.
In der Wohngruppe Neutor in Coesfeld saß Projektleiter Ingo Melzer mit dem Team und den acht betreuten Jungen und Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren zusammen, um über die Geschehnisse in der Ukraine zu sprechen. Neben der Beantwortung von allerlei Fragen kam bald der Wunsch auf, den geflüchteten Menschen, darunter viele Minderjährige, irgendwie zu helfen.
„Ich spende einen Teil von meinem Taschengeld“, kam der Vorschlag eines Wohngruppenbewohners. Die anderen Jugendlichen waren sofort mit im Boot, alle gaben so viel sie gerade erübrigen konnten. In kürzester Zeit lagen sage und schreibe 100 EUR auf dem Tisch. Spontan beschlossen die Pädagoginnen und Pädagogen der Gruppe, den Betrag aus eigener Tasche zu verdoppeln. 200 EUR gingen jetzt als Spende für die Ukraine zur Aktion Lichtblicke e.V.
Helfen hilft einem auch selbst. Den Jugendlichen hat es gut getan, nicht nur tatenlos zuzusehen, sondern selbst einen Beitrag zu leisten, um Menschen in Not etwas Gutes zu tun.


Damit auch Berufstätige mal in Ruhe stöbern können, öffnet die Möbelbörse in Steinfurt jetzt erstmalig an einem Samstag.
Von 09:00 bis 15.00 Uhr hat die Kundschaft Zeit, sich das ein oder andere Schätzchen zu sichern. Zum Verkauf stehen Möbel, Haushaltswaren, Bücher, Kleidung, Spielzeug und natürlich „Trödel“.
Zusätzlich gibt es einen Preisnachlass von 20%. Und: wer in Steinfurt wohnt, kann sich die Waren sogar gratis nach Hause liefern lassen.

Mit den Einnahmen der Möbelbörse werden unter anderem Projekte in der Jugendwerkstatt refinanziert, wie der dortige Projektleiter Tobias Tomaszik der Presse mitteilte. Hier geht es zu dem ausführlichen Bericht.
Nachhaltig, nostalgisch und noch gut in Schuss: das bunte Angebot der Möbelbörse.
Kicken mit einem echten Fußball Profi

Der November brachte für die Kinder der Kita Lichtblick in Gievenbeck eine Riesenüberraschung!
Wie viele andere KiTa-Kinder spielen sie sehr oft Fußball und begeistern sich für Fußballspieler*innen und Mannschaften. Aus der Begeisterung erwuchs ein kleines Fußballprojekt. Dabei kamen die Kinder gemeinsam auf die Idee, einen Fußballprofi zu sich einzuladen, dem sie ihre Fragen stellen wollten und der ihnen vielleicht ein paar Balltricks zeigen könnte.
So kam es, dass Fabian Kerellaj, Oberligaspieler bei Eintracht Rheine, die Kita Lichtblick besuchte. Zufällig hatten sich für denselben Tag auch ehemalige Kita-Kinder zum Besuch angekündigt, die sofort zum Fußballspielen miteingeladen wurden.
Zunächst stellten die Kinder viele Fragen, die Kerellaj geduldig beantwortete. Dann teilte er die Anwesenden in zwei Mannschaften auf und jetzige wie ehemalige Kitakinder lieferten sich ein erstklassiges Spiel! Es bereitete den jungen und jüngeren Mitspielenden jede Menge Spaß!
Abschließend verteilte der Fußballer seine Autogrammkarten und versprach, im Frühling in seinem Trikot wiederzukommen. Die Kinder erzählten von ihren Trikots und sagten, auch sie liefen dann in Trikots auf.