Aktuelle Corona-News

Hier finden Sie tagesaktuelle Informationen zur Situation in unseren Einrichtungen.


Kitas

+++ Samstag, 08.05.2021 +++

Ab Montag, dem 10. Mai, kehren Kitas im Kreis Steinfurt zurück zum eingeschränkten Regelbetrieb. Grund dafür ist, dass der Inzidenzwert seit fünf Tagen in Folge unter 165 liegt.

Für detaillierte Infos wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner*innen in der Kita.


OGS

+++ Samstag, 08.05.2021 +++

Ab Montag, dem 10. Mai, wird in Schulen im Kreis Steinfurt wieder zum Wechselunterricht übergegangen. Grund dafür ist, dass der Inzidenzwert seit fünf Tagen in Folge unter 165 liegt.

Alle weitere Infos zu Übermittag- und OGS-Betreuungen erfahren Sie über Ihre jeweilige Schule.


Informationen für Familien

Immer informiert bleiben im Kreis Steinfurt
Pressemitteilungen

Website Kreis Steinfurt
Schule und Kita, Kinder und Corona mit Karl, dem Corona-Helden

Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW
Allgemeine Informationen zum angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten


Das erste E-Auto rollt für die Ev. Jugendhilfe

Die Mädchenwohngruppe am Tiggelsee in Steinfurt freut sich: Das erste Elektroauto der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland wird von den beiden Geschäftsführenden Karin Beckmann und Egbert Grosse Ahlert  an die Gruppenleiterin Danja Schikowski-Ghrairi und ihre Kollegin Isabell Renner übergeben.

Eine Außensteckdose zum Aufladen hat der Technische Dienst zuvor bereits installiert. Dafür geht der Dank an Manni Beckonert und sein Team!

Allen Mädchen und Kolleginnen wünschen wir eine gute Fahrt und viel Freude an dem neuen Gefährt!

(v.li.) Karin Beckmann, Egbert Große Ahlert, Danja Schikowski-Ghrairi, Isabell Renner

Große Spende dank Entenrennen

Kleine Enten – große Wirkung

Seit Jahren treten in Rheine viele kleine Quietsche-Entchen zum Entenrennen auf der Ems an. Wer teilnehmen möchte, zahlt eine Startgebühr und darf sein selbst gestaltetes Plastikentchen zum Rennen aufs Wasser setzen. Das Veranstalterteam setzt sich aus den Mitgliedern des Round Table 200 und des Ladies Circle 2 Rheine zusammen. Beide Initiativen stellen so einiges auf die Beine, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln.

Im letzten Jahr fand das Entenrennen aufgrund der aktuellen Lage erstmalig digital statt – und es hat funktioniert! Es kamen insgesamt 6.000 EUR Spendengelder zusammen. Der Erlös wurde gesplittet: 3.000 EUR erhielt das Frauenhaus Rheine (Diakonisches Werk im Kirchenkreis Tecklenburg) und ebenfalls 3.000 EUR wurde der Kinder- und Jugendschutzstelle Hörstel (Ev. Jugendhilfe Münsterland) übergeben.

Vielen Dank an dieser Stelle an das Orga-Team und an alle, die gespendet haben!

Persönlicher Dank an die Peter Maffay Stiftung

Einmal richtig Urlaub machen, alles hinter sich lassen, neues entdecken und sich frischen Wind um die Nase wehen lassen – das durften im vergangenen Jahr Kinder der Wohngruppe Neutor aus Coesfeld erleben. Die Peter Maffay Stiftung hatte dazu eingeladen und das nicht zum ersten Mal.

Schon seit einigen Jahren hat die in 2000 gegründete Stiftung die Kinder und Jugendlichen, die durch die Ev. Jugendhilfe Münsterland betreut werden, im Blick. Verschiedene Wohngruppen durften in den letzten Jahren ihre Koffer packen und in einem der Stiftungshäuser eine schöne unbeschwerte Zeit verbringen.

Ingo Melzer, Teamleiter der Wohngruppe Neutor, war im Nachgang der letzten Ferienfreizeit nochmals vor Ort, um sich persönlich für die regelmäßigen Einladungen zu bedanken: „Die Peter Maffay Stiftung weiß nun noch mehr, wer die Ev. Jugendhilfe Münsterland ist und wie wir arbeiten.“
Als Dankeschön überreichte Melzer zwei eigens angefertigte Holzspielzeuge, hergestellt vom Vredener Walter Heuer: Ein Tabaluga-Rutscher für Maffays Tochter und für den Schirmherrn selbst – als bekennenden Harley-Fan – ein Harley Davidson-Laufrad. Mit Stiftungsgründer Peter Maffay hatte Melzer während des Urlaubs Gelegenheit zum Plausch. Melzer im Rückblick: „Es war ein schöner Austausch, in dem auch noch einmal deutlich wurde, wie hoch der Nutzen einer Ferienfreizeit in den Häusern der Stiftung für dieKids und unsere pädagogische Arbeit ist.“



Virtueller Start des Jugendheims Haltestelle in Schöppingen

Jugendheim Haltestelle sucht den Kontakt zu den Jugendlichen über die sozialen Medien

Schöppingen – Aus dem Jugendzentrum Haltestelle gibt es Neuigkeiten. Trotz des Lockdowns agieren die beiden Sozialarbeiter Yannick Gröger und Lena Breuersbrock nicht mit angezogener Handbremse. Im Gegenteil: „Wir möchten trotz der Kontakteinschränkungen für die Jugendlichen in Schöppingen da sein.“ So haben sie zum Beispiel den Wochenkalender mit abwechslungsreichen Angeboten von der persönlichen Beratung bis zum gemeinsamen Spiel für verschiedene Altersklassen gefüllt.
Erst seit dem 1. Januar agiert die Evangelische Jugendhilfe Münsterland gGmbH als Träger in der Schöppinger Offenen Kinder- und Jugendarbeit. In Zeiten des Lockdowns eine große Herausforderung.

„Wir möchten zeigen, dass wir vor Ort sind und auch Bock haben, was für und mit den Jugendlichen zu machen“, so Yannick Gröger. Der 28-jährige Sozialpädagoge und seine junge Kollegin haben schon einiges angestoßen. Über einen Instagram-Kanal bieten sie den hiesigen Jungen und Mädchen den Kontakt in den sozialen Medien; dort gibt es auch die neuesten Infos, Tipps und die aktuellen Öffnungszeiten rund um die Haltestelle. Per Video haben Gröger und Breuersbrock sich selbst und einige ihrer Projektideen dort bereits vorgestellt.

Auch in den Räumen der Haltestelle soll renoviert werden. „Damit lassen wir uns aber Zeit“, lautet der Tenor der beiden Sozialarbeiter. „Das möchten wir lieber gemeinsam mit den Jugendlichen besprechen und auch umsetzen, wenn es wieder möglich sein wird.“ Einzig im Büro der Mitarbeiter wurden die Wände frisch gestrichen und neues Mobiliar angeschafft. „Das ist ja unser Raum“, so Lena Breuersbrock, „doch diejenigen, die schon gesehen haben, finden es optisch gut.“


Für die blaue Litfaßsäule vor dem Gebäude gibt es auch schon erste Ideen. Auf jeden Fall soll ein neuer Anstrich her. „Da befragen wir die Jugendlichen gerade nach ihren Farbwünschen“, schmunzelt Gröger.

Unbedingt steht aber der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen im Fokus. Wenn nicht persönlich, dann eben online.


In den Zeiten des Lockdowns beantworten Yannick Gröger und Lena Breuersbrock jeden Dienstag und Donnerstag von 14 – 16 Uhr Fragen rund um das schulische Leben der Jungen und Mädchen. Von 16 bis 18 Uhr sind die Themen für alle Gespräche offen. Kontaktiert werden kann über den Messenger WhatsApp, über Instagram, die Videoplattformen Discord und Zoom, aber auch klassisch per Telefon. „Selbst persönliche Kontakte sind eins zu eins möglich, wenn wir das per Termin vorher vereinbaren.“

Der Mittwochnachmittag (15 – 17 Uhr) steht im Zeichen von Gesellschaftsspielen und freitags wird in der Zeit von 16 bis 19 Uhr gemeinsam gezockt. Für die Gesellschaftsspiele sind erst einmal vor allem die Fünft- bis Siebenklässler angesprochen. Gestartet wird mit Qwixx, einem Spiel ähnlich dem Würfelspielklassiker Kniffel, „nur viel schräger“. Wer mitmachen will, kann das Jugendzentrum kontaktieren und bekommt dort eine Mitmach-Tüte, gefüllt mit allen notwendigen Utensilien, die ein Mitspieler braucht und den Link zum Meeting. Gespielt wird online via Zoom.

Auch das freitägliche Zocken findet nur virtuell über den Onlinedienst Discord statt. Das Angebot richtet sich vor allem an die Jugendlichen der neunten und zehnten Klassen.


Für Yannick Gröger und Lena Breuersbrock sind diese Angebote wichtige Schritte auf dem gemeinsamen Weg der Offenen Kinder- Und Jugendarbeit. „Wir versuchen, uns langsam ran zu tasten.“


Das Jugendzentrum Haltestelle ist per Instagram über jugendheim_haltestelle, per Mail über jugendzentrum.schoeppingen@ev-jugendhilfe.de oder mobil 0151-44806991 erreichbar.


Regenbogenschüler meistern den Lockdown

In allen Schulen und Ganztagsbetreuungen wurde im letzten (Corona-)Jahr viel organisiert, verworfen und neu organisiert. So schnell wie nie mussten neue Konzepte her, damit alles irgendwie – wenn auch anders als gewohnt – im Gang bleibt. Vanessa Schumacher aus der OGS der Steinfurter Regenbogenschule erzählt, was sie in den vergangenen Monaten erlebt hat. Vielen Dank für den Einblick!


Wie alle Schülerinnen und Schüler in NRW standen auch die der Regenbogenschule ab dem 18.12.2020 vor vollendeten Tatsachen: wegen der Corona-Pandemie wurden die Weihnachtsferien vorgezogen und verlängert. Abrupt war das Jahr 2020 in der Schule beendet. Nachdem die Mitarbeiter*innen der OGS den Kindern einen Neujahrsgruß nach Hause gebracht hatten, startete am 07.01.2021 der Schulbetrieb mit der Notbetreuung- die Schüler*innen sollten möglichst zu Hause betreut werden, Unterricht sollte auf Distanz stattfinden.

Aufgrund der Erfahrungen aus dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 waren jedoch sowohl Lehrer*innen, OGS-Mitarbeiter*innen als auch Schüler*innen gut vorbereitet auf diese Situation. Die Lernplattform „Learning View“ war bereits im Vorfeld auf den Endgeräten der Schüler*innen installiert, Passwörter vergeben sowie das Einloggen geübt worden, sodass das Homeschooling sofort starten konnte.

Ein Großteil der Familien organisierte sich neu, sodass die Kinder tatsächlich zu Hause Wochenpläne und Aufgaben bearbeiten und an Videokonferenzen teilnehmen konnten – für viele Familien ein großer Kraftakt, der aber wesentlich zur Eindämmung der Pandemie beitrug.

Die Familien, denen dies aus den verschiedensten Gründen nicht möglich war, konnten das Angebot der Evangelischen Jugendhilfe nutzen, die Kinder in der Notbetreuung anzumelden. Von morgens 8 Uhr bis zum Nachmittag um 16 Uhr war das OGS-Team für die Kinder da. Am Vormittag wurde mit eigenen oder Schul-Tablets das „Homeschooling“ durchgeführt, sodass auch die Kinder in der Schule die Online-Angebote der Lehrer*innen nutzen und ihre Aufgaben erledigen konnten.

„Ich muss meiner Lehrerin noch ein Foto von meinen Aufgaben schicken!“, hörte man mittags häufig, und wo die Kinder anfangs noch die Unterstützung der OGS-Mitarbeiter*innen brauchten, konnten sie dies später mit ein paar „Klicks“ selbstständig erledigen. Bis um 11.30 Uhr alle Aufgaben erledigt waren wurden noch eine Frühstücks- und eine Bewegungspause mit in den Vormittag eingebaut. Nach dem Mittagessen, das durch die Hauswirtschaftskräfte der OGS zubereitet wurde, war dann endlich Zeit zum Spielen, Basteln, Malen, Toben – zwischendurch sogar im Schnee – eine willkommene Abwechslung!

Da der Lockdown allen Beteiligten viel abverlangt hat, atmeten viele Familien auf, als der Unterricht ab dem 22.02.21 wieder aufgenommen werden konnte – wenn auch vorerst im Wechselunterricht. Und auch Lehrer*innen und OGS-Mitarbeiter*innen freuten sich darauf, wieder mehr Kinder in der Schule begrüßen zu dürfen.

Auch wenn das Modell Wechselunterricht mit  halbierten Klassen und gleichzeitiger Notbetreuung durch die OGS wieder eine neue Herausforderung für alle Beteiligten ist: die Regenbogenschüler*innen meistern es mit Bravour!

Zukunft gelingt gemeinsam