Kids des Jugendzentrums Haltestelle auf Rollen

Skater-Workshop: Rollender Spaß – zwei tolle Tage auf vier Rädern

Quirlig ging es zu in diesen Tagen auf dem Parkplatz und an der Halfpipe hinter dem Künstlerdorf: rollende Räder, heiße Tricks, hinfallen, aufstehen und der nächste Versuch! 40 Schöppinger Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 13 Jahren hatten sich für den zweitägigen Skater-Workshop angemeldet.

Unter der Anleitung von drei erfahrenen Coaches lernten die Kinder die Grundlagen des Skateboardings: von der Bewegung auf den schnellen Brettern über erste Tricks bis hin zur Materialpflege des Boards. „Wir fördern mit diesem Kurs das Selbstvertrauen, die Eigenverantwortung und stärken das Gemeinschaftsgefühl“, so Jonas Steinert vom Coachteam Skate-Aid aus Münster.

Der Workshop geht auf die Initiative von Westenergie und Skate-Aid zurück; die Gemeinde Schöppingen und das Jugendzentrum der „Haltestelle“ unterstützten das Projekt.

Der nächste Skater-Workshop in Schöppingen ist für das kommende Jahr bereits fest eingeplant. Bis dahin heißt es: Fleißig üben!

Sabine, Sitte, Gemeindeverwaltung Schöppingen

(Der Text wurde uns freundlicherweise zur Veröffentlichtung zur Verfügung gestellt. – Vielen Dank!)



Eis für die Mädchenwohngruppe Emsdetten

„Maria, uns schmeckts! – Echt!“

Am 5. Juli fuhr der in Emsdetten stadtweit beliebte“Eis Onkel“ mit seinem als mobile Eisdiele ausgestatteten T3-Bulli bei der Mädchenwohngruppe in Emsdetten vor. Eine gelungene Überraschung der Hauswirtschaftskraft Maria Steber für Bewohnerinnen und Team.

Britta Kleimann, Pädagogin aus der Mädchenwohngruppe Emsdetten, erzählt…
„Seit fast einem Jahr unterstützt Maria Steber als Hauswirtschaftskraft nun schon die Mädchenwohngruppe Emsdetten und bringt, neben leckerem Essen, auch frischen Wind ins Team.

Anlässlich ihres 60. Geburtstags ließ sich Maria für unsere Mädchen und unser Team etwas ganz besonderes einfallen: exklusiv bestellte sie kurzerhand den „Eis Onkel“ zur Mädchenwohngruppe. Auf dem Parkplatz der Mädchenwohngruppe öffnete er seine Türen für uns. Für jeden gab’s drei Kugeln Eis – auf die Waffel oder im Becher – besser geht’s im Sommer wohl kaum.

Danke Maria!
Das Team und die Mädels der MWG-Emsdetten



Neue Leitung in der Stadtlohner Kita La Vita

Bei La Vita ist was los! Mit gleich vier Blumensträußen erschien die Pädagogische Leitung Beate Schürmann am 07.07. zu einer kleinen Feierstunde, um zu gratulieren, zu verabschieden und zu begrüßen.

Im Beisein einiger Gäste und des Elternbeirats wurde zunächst Kerstin Hoffmann verabschiedet, die seit Januar diesen Jahres die Leitung der Kita kommissarisch übernommen hatte. Als neue Leitung begrüßte Schürmann Yvonne Schaten, die ab sofort die Geschicke der Kita leitet.

Der feierliche Rahmen konnte gleichzeitig genutzt werden, um zwei Mitarbeiterinnen der Evangelischen Jugendhilfe zu ihren Dienstjubiläen zu gratulieren. Theresa Volmer kann auf 15 Jahre Beschäftigung zurückblicken; bei Martina Vrenegor sind es schon 25 Jahre. Schürmann bedankte sich bei den Kolleginnen für ihre lange Treue und ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Kinder.



Kinder, wie die Zeit vergeht… – 25 Jahre Kita „Die Arche“

In diesem Jahr feiert die Kita “Die Arche” in Hörstel ihr 25-jähriges Jubiläum

Vor einem Vierteljahrhundert startete das Team der ersten Kindertageseinrichtung der Ev. Jugendhilfe Münsterland und hat seitdem unzählige Kinder, Familien und Kolleg*innen auf ihren Wegen begleitet.


Mitarbeiterinnen der ersten Stunde geehrt

Zu den ersten Fachkräften gehörten seinerzeit Birgit Wiemann, Beate Pelz, Iris Kellermeier und Lida Emich. Die vier Mitarbeiterinnen sind der Arche bis heute treu belieben!

Allerhöchste Zeit, sich für ihren unermüdlichen Einsatz mit einer Feier auf dem Kitagelände zu bedanken. Am Vormittag gab es die ersten Überraschungen von den 112 Kindern der Einrichtung.
Am Nachmittag wurden die Jubilarinnen dann im Kreise ihrer Familien, Kolleginnen und Kollegen, Vertretern der Eltern und vom Träger geehrt und „gefeiert“.


Ein Dream-Team seit 25 Jahren. V.li.: Lida Emich, Iris Kellermeier, Birgit Wiemann und Beate Pelz

„Baby-Bedenk-Zeit“: Proben für den (süßen) Ernstfall

Schüler*innen im „Elternpraktikum“

Das „Mutter-Vater-Kind“-Spiel mit realistisch anmutenden Babypuppen erfreut sich schon im Kindergartenalter großer Beliebtheit. Mit diesen Spiel-Puppen haben die Baby-Simulatoren im Projekt „Baby-Bedenk-Zeit“, das seit vielen Jahren an weiterführenden Schulen angeboten wird, nicht viel zu tun. Regionalkoordinatorin Betty Loschelder ist dieser Aspekt wichtig: „Das sind keine Puppen zum Spielen. Diese RealCare-Puppen sind sehr realistische, computergesteuerte Säuglings-Simulatoren, die von den Jugendlichen während des Projekts wie ein echtes Baby behandelt werden.“

„In allen Berufen kann man Praktika absolvieren, wenn es jedoch um die Elternschaft geht, also mit die wichtigste Aufgabe im Leben, dann leider nicht. Die ‚Baby-Bedenk-Zeit‘ ist wie ein Elternpraktikum. Die jungen Menschen lernen theoretisch und praktisch, was es heißt, einen Säugling 24 Stunden lang eigenverantwortlich zu versorgen und zu pflegen“, erklärt Loschelder.



24/7 mit „Baby“

Nach vier Kurstagen folgt der spannendste Teil: Die Jungen und Mädchen bekommen jeweils für 2 bis 3 Nächte den Baby-Simulator mit nach Hause. Ab da heißt es, Windeln wechseln, füttern, wiegen, beruhigen, sobald die RealCare-Puppe schreit oder andere Laute von sich gibt. Nicht immer ist klar, was das „Baby“ gerade benötigt, das erfordert Nerven und Geduld. Alle Aktionen werden aufgezeichnet und im Anschluss ausgewertet. Die ganze Situation solle so realistisch wie möglich sein, betont Loschelder: „Die Teilnehmerinnen nehmen den Simulator auch mit in die Schule und kommen darum auch mal zu spät zum Unterricht.“

Dass besonders nachts die Nerven blank liegen können, ist nachvollziehbar. Wenn der Simulator immer wieder schreit, kommt es gelegentlich zu einer Überreaktion der Jugendlichen, was sich spätestens in der Auswertung am PC zeigt. Innerhalb der täglichen Bereitschafssprechstunde können diese Probleme spontan aufgegriffen werden, um nach Lösungen zu suchen. Gewaltprävention kann also gar nicht früh genug ansetzen.

Präventivarbeit schon vor der Schwangerschaft

„Die Simulatoren werden technisch immer perfider. Es wird sogar aufgezeichnet, wie die Puppe gehalten wird, ob der Kopf gut gestützt ist oder ob sie zu warme Kleidung trägt“, berichtet Loschelder. “Wir haben seit kurzem zwei Puppen, die zeigen, wie sich Drogen- und Alkoholkonsum während der Schwangerschaft auswirken. Diesen Simulatoren sieht man die Schädigung einerseits an und sie verhalten sich auch entsprechend. Das drogengeschädigte Baby schreit durchgängig, weil es einen Entzug durchlebt. Das erzeugt große Betroffenheit bei den Jugendlichen.“

„Ich will ein Baby! – Aber nicht jetzt“

Auf die Frage, wie das Feedback am Ende des Praktikums ist, schwärmt Loschelder: „Die Jugendlichen sind immer ganz begeistert (und die Trainerinnen auch) weil es einfach ein tolles Projekt ist, das allen Beteiligten großen Spaß macht. Und wenn man die Jugendlichen fragt, wie es nun aussehe mit dem Kinderwunsch, kommt oft: ‚Kinder möchte ich auf jeden Fall mal haben, aber das hat noch etwas Zeit.“

Elternpraktikum im Clearing-Prozess bei den Flexiblen Hilfen Borken

Auch Marlies Treptow von den Flexiblen Hilfen Borken arbeitet mit RealCare-Puppen.* „Zu uns kommen allerdings Frauen, die bereits schwanger sind und im Rahmen eines vorgeburtlichen Clearings das Elternpraktikum absolvieren“, erklärt Treptow. Das Praktikum ist also ein Instrument, das Ämter unterstützt, wenn es zur Entscheidung kommt: bleibt das Neugeborene später bei der Mutter oder muss eine andere Lösung gefunden werden?
„Es kommen schwangere Teenager zu uns, aber auch Frauen, die bereits Kinder haben“, ergänzt Treptow, „bei den ganz jungen Mädchen gibt es oft illusorische Vorstellungen darüber, wie es ist, ein Baby zu haben. Da ist unser Praktikum so etwas wie ein ‚Augenöffner‘ zu einem guten Zeitpunkt, nämlich vor(!) der Geburt des Kindes.“

Eine kleine Erfolgsgeschichte ist die einer Mutter, deren zwei ältere Kinder in Pflegefamilien leben. Mit einem neuen Partner wurde sie wieder schwanger und absolvierte mit ihm gemeinsam das Praktikum. „Wir haben gemerkt, dass sie über Babypflege viel wusste und dass es in erster Linie darum ging, Stresssituationen zu bewältigen, nicht zum Alkohol zu greifen und den Partner mit zu involvieren. Es war spannend, zu beobachten, wie die Kommunikation zwischen beiden ablief. Wir haben viel trainiert und konnten am Ende eine positive Empfehlung an das Amt weiterleiten“, erzählt Treptow zurückblickend, „das Baby ist jetzt da und die Familie wird weiterhin ambulant betreut.“ Eine genutzte zweite Chance mit einem kleinen Happy End.

Marlies Treptow zeigt den Windelwechsel an einem Baby-Simulator

*Der Lions Club Borken spendete im vergangenen Jahr einen Baby-Simulator:
Borkener Zeitung, 09.09.2020, „Lions Club Borken unterstützt Projekt „Babybedenkzeit“


Informationen zum Projekt Baby-Bedenkzeit


Bunt, ja bunt sind alle meine Werke!

„Dürfen wir bei Euch im Kindergarten einen Malkurs machen?“

Mit dieser Anfrage traten Emma-Sophie und Olivia, beide Schülerinnen der 3. Klasse der Norbertschule in Vreden, an Silvia Langer – Kitaleitung Montessori-Kinderhaus (MoKi) Vergissmeinnicht – heran, die das Angebot sofort freudig annahm. Somit hatten einige „alte Hasen“ des MoKi Vergissmeinnicht DIE Möglichkeit, ihrer Phantasie und Kreativität in einem Malkurs Ausdruck zu verleihen.

Über mehrere Monate, leider mit einigen Corona-Unterbrechungen, trafen sich die Künstler und Künstlerinnen regelmäßig und lernten von Olivia und Emma verschiedene Mal- und Gestaltungstechnicken kennen. Die Stunden waren geprägt von anfänglicher Zurückhaltung und Schüchternheit, buntem Geplauder und tiefer Konzentration, bis hin zu ausgelassenem Gelächter, gegenseitiger Anerkennung und dem Gefühl von Stolz und Verwunderung: „WOW, das habe ICH geschafft?“

Emma und Olivia haben sich auf jedes Kind mit Geduld und Motivation eingelassen, haben Tipps gegeben, die Kinder ermutigt und unterstützt. DANKE !!!

Neben tollen Kunstwerken sind auch neue Freundschaften entstanden. Die ein oder anderen Herzchen sind ebenfalls durch die Luft geflogen… Ist ja klar, bei freundlichen und engagierten Lehrerinnen! 😉



Zukunft gelingt gemeinsam