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Am 20.05. feierte die KiTa „Steppkes“ im Kreishaus Steinfurt ihre offizielle Eröffnung. Die einführenden Worte übernahm Egbert Große Ahlert, moderiert wurde der Nachmittag von der Pädagogischen Leitung Beate Schürmann. Landrat Dr. Martin Sommer gab Einblicke in die Entstehungsgeschichte, bevor KiTa-Leitung Corinna Rehme die neue Einrichtung mit dem Motto der Evangelischen Jugendhilfe „Zukunft gelingt gemeinsam“ präsentierte.
Die insgesamt 15 Plätze für Kinder unter 3 Jahren stehen Mitarbeitenden des Kreishauses, des Hermann-Emanuel- Berufskollegs, der Technischen Schulen Steinfurt und der Polizei in Steinfurt zur Verfügung.

v.li.: Sandra Feldkämper, Kira Sicking, Beate Schürmann, Pascale Pruin, Carina Rehme
Es sind bereits alle Plätze für das kommende Jahr gebucht, sodass die KiTa im Frühjahr 2023 vollständig belegt ist. Die Nähe zum Arbeitsplatz und die Möglichkeit zur Begegnung im Alltag, seien für die Eltern ein entscheidendes Kriterium für die Anmeldung gewesen, so Rehme. Acht „Steppkes“ erfüllen bereits jetzt die direkt in den Büroräumen des Kreishauses entstandene KiTa mit Lachen und neugierigem Forscherdrang.
Die Gäste waren sich einig: Aus dem Bild des Kreishauses sind die Kinder und das vierköpfige Team schon jetzt nicht mehr wegzudenken.
Foto rechts (v.li.): Karin Beckmann (Geschäftsführung), Landrat Dr. Martin Sommer, Beate Schürmann (Pädagogische Leitung), Egbert Große Ahlert (Geschäftsführung), Carina Rehme (Kita-Leitung)
(Fotos unten: Ralph Schippers/Westfälische Nachrichten Steinfurt)
Endlich hieß es wieder „VORHANG AUF“ für die „alten Hasen“ und die 20 Tanzkinder des Montessori-Kinderhaus „Vergissmeinnicht“.
Nach 2 Jahren Coronapause durften die jungen Schauspieler*innen mit viel Herzklopfen, Mut, Selbstvertrauen und Spaß ihr Können im großen Theater- und Konzertsaal des Vredener Gymnasiums endlich wieder zeigen. Viele, viele Zuschauer*innen waren gekommen. Die Kinder brachten Eltern, Geschwister, Omas, Opas, Tanten, Onkel, Freundinnen und Freunde zum Schmunzeln und Strahlen, aber auch ein wenig zum Gruseln.
Inhalt des Theaterstücks „Das unheimliche Spurkhaus“ ist die kleine Sina, die sich im Wald verirrt und in ein Spukhaus gelangt. Dort freuen sich schon viele grauselige Gestalten, das Mädchen zu erschrecken, was ihnen nicht gelingt. Sina hinterlässt nur verwirrte Wesen, die sich vermutlich bis heute über das kleine Mädchen unterhalten, das keine Angst hat.
Untermalt wurde das Stück durch die Tanzeinlage der Tanzkinder zu dem Lied „Thriller“. Auch Gruselmusik wie „Atemlos“ oder Kultmusik wie „Hells Bells“ riss das Publikum von den Stühlen.
Am Ende gab es noch eine Zugabe in Form eines Zumba-Auftritts zum Lied „Policeman“, den die Kinder aus ihren eigenen Impulsen heraus vorbereitet haben.
Zum Schluß sind alle erschöpft, aber glücklich nach Hause gegangen.
Bedanken möchten wir uns bei allen Akteuren und Akteurinnen für dieses gelungene Theaterstück und die mit Freude erfüllte Zeit. Zudem noch ein dickes DANKESCHÖN an Uwe, der uns bei den Proben und zur Aufführung selbst, immer toll unterstützt hat! Ganz besonders dankbar sind wir auch über die große Spendenbereitschaft! WOW!
Wir freuen uns schon auf´s nächste Jahr, wenn es hoffentlich wieder heißt…. „Hallo und herzlich Willkommen, zu unserem heutigen Theaterstück!“
(Text und Bilder: Silvia Langer, Leitung MoKi)
Waldtage in der Kita Lummerland in Rheine-Mesum. Ganze zehn Tage spielte sich das Kita-Leben bis zum Mittag im Wald ab. Jeden Morgen wurde dort gemeinsam gefrühstückt und danach ging es gut gestärkt auf Entdeckungstour. Dabei wurde einiges gefunden und erforscht, kleinere Experimente durchgeführt und auch Insekten und Krabbeltiere gesammelt.
Viele Fotos wurden dabei ganz professionell mit dem Tablet aufgenommen. Tiere und Gegenstände konnten mit Hilfe einer Lupe am Tablet vergrößert und bestaunt werden. Später haben die Kinder selber „Bilderrahmen“ gebastelt, in die alle Fundstücke eingearbeitet wurden.
Highlight war der Besuch der kleinen Schnecke und der Waldhexe. Die hatten viel Zeit, um sich mit den Kindern zu unterhalten und ihnen beim Experimentieren zu helfen. Zum Abschluss der Waldtage gab es ein Familienfest, damit auch Eltern und Geschwister die Schatzrahmen, Fotos und Fundstücke bewundern konnten.
Einfach abtauchen, den Kopf frei kriegen, die Schwerelosigkeit genießen, sich treiben lassen… Was es bedeutet, tauchen zu gehen, lernten jetzt acht Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Projekten der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland kennen. In den Osterferien absolvierten sie einen Tauchkurs zum „Open Water Diver“ im Indoortauchzentrum Monte Mare in Rheinbach und kehrten stolz mit ihrem Tauchschein in den Händen zurück.
Möglich wurde diese Freizeit durch eine Förderung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen eines Förderprogrammes. Auch die Kreissparkasse Steinfurt unterstützte tatkräftig mit einer Spende und stattete die acht Kinder und Jugendlichen allesamt mit einer eigenen Schnorchelausrüstung aus.
Gemeinsam mit zwei Sozialpädagogen und sieben anderen Kindern und Jugendlichen hat sich Lukas für den Tauchkurs in den Osterferien angemeldet. Bereits in Hörstel hat er sich an einem Wochenende mit dem Theorieunterricht befasst. Im Tauchbecken des Indoor-Tauchcenters wurden Fertigkeiten, wie das entleeren einer unter Wasser vollgelaufenen Tauchermaske oder das Wiedererlangen eines verlorenen Atemreglers geübt. Zunächst im seichten Wasser auf einer Übungsplattform, später ging es dafür auch auf den Grund des Beckens, immerhin ganze zehn Meter tief. Den Abschluss bildeten die ersten Freiwassertauchgänge im Widdauen See in Leverkusen. Dort mussten die Jungen und Mädchen zeigen, dass sie die zuvor im Hallenbad eingeübten Fertigkeiten auch im Freiwasser sicher beherrschten. „Das war ganz schön kalt im See, 10 Grad steht auf meinem Tauchcomputer“, kommentierte Lukas, als er freudestrahlend seinen Tauchschein überreicht bekommt, „aber auch cool. Ich habe sogar zwei Fische gesehen.“
„Aus kleinen Einzelkämpfern, die mit sich und ihren eigenen Baustellen im Alltag mehr als genug beschäftigt sind, wuchs schnell eine Gruppe, die beim Tauchen abschalten konnte“, erklärt Sozialpädagoge Wolfgang Schulz die Ziele des Projektes.
„Die Kinder und Jugendlichen konnten sich auf etwas Neues einlassen, waren bereit, eigene Grenzen zu überwinden, boten sich dabei gegenseitig Unterstützung an und konnten Hilfe dankbar annehmen.“ Für Lukas und seine Tauchbuddys steht indes längst fest: Das waren sicherlich nicht die letzten Tauchgänge.
Möglich wurde diese Freizeit durch eine Förderung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen eines Förderprogrammes: „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Programm ist Teil des Aktionsprogramms Aufholen nach Corona der Bundesregierung.
Grenzen überschreiten und Teamgeist entwickeln beim Tauchgang
Sängerin Alies (@aliesofficial) hatte zusammen mit ihrem Mann Kerim über Instagram zur Spende aufgerufen. Schon in 2021 hatte Alies Gelder gesammelt für unsere Mädchenwohngruppe in Ibbenbüren. Dieses Mal gingen 180 Spenden über Influencer und andere Instagramer ein.
Pädagogische Leitung Nicole Adämmer hat eine Blick in die Spendenliste geworfen: „Ich war unglaublich gerührt. Beträge von 1 EUR bis 500(!) EUR sind geflossen. Auch eine ehemalige Bewohnerin der Mädchenwohngruppe Ibbenbüren scheint gespendet zu haben, weil sie selbst von der letzten Aktion profitieren durfte und etwas zurückgeben wollte.“
Wie wird das Geld angelegt? Die acht Bewohner der „JWG Neue Mitte“ im Alter von 11 bis 19 haben Wunschlisten erstellt. Gutscheine, Boxspringbetten, Handys und Spielekonsole, viele Wünsche können jetzt wahr werden.
Die Gruppenbewohner konnten sich mit einem Präsentkorb persönlich bei Alies und Kerim bedanken. Die beiden kamen für einen Abend zu Besuch. Es wurde Pizza bestellt, viel geredet und natürlich Musik von Alies gehört.
Ein unvergesslicher Abend für alle dank einer Sängerin, die ihre Reichweite über Instagram für einen guten Zweck genutzt hat.
