Sprechblase mit Klimaschutzinformation

Gastfamilien gesucht für unbegleitete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine

Noch bis zum 05.05. verfügbar!

In der Mediathek der WDR Lokalzeit Münsterland finden Sie den Bericht „Gastfamilie für Sajad“ und das Studiogespräch mit Rosali Witthake vom KompetenzZentrum Pflegefamilie.
Rosali Witthake erklärt, worauf es bei potentiellen Gasteltern ankommt und wie die Evangelische Jugendhilfe auf Dauer begleitet.


Hier die Links zur Mediathek


Sofort informieren

Um schnell zu handeln, rufen Sie uns an unter

02551 9343-46


„Strohwoche“ im MoKi Vergissmeinnicht

Eine Strohwoche? Silvia Langer, Kita-Leitung des MoKi (Montessori Kinderhaus) in Vreden erzählt, was es damit auf sich hat.


Anfang April durften die U3-Kinder vom MoKi eine besondere Woche erleben. Ihr Bewegungsraum wurde umfunktioniert und ein neues Material nahm Einzug: Drei Ballen Stroh. Dieses Naturmaterial konnten die Kinder nun in vollen Zügen erleben.

Die Ballen wurden förmlich auseinander gerissen und das ganze Stroh in dem Raum verteilt. Nun lud es ein zum Klettern, Springen, Werfen usw..
Auch Kartons wurden fleißig befüllt und wieder entleert. Besonders gemütlich war es im Karton, wenn man sich hineingesetzt hat und von einem anderen Kind mit Stroh zugedeckt wurde. Einige Kinder waren vorsichtiger und haben erst einzelne Halme in die Hand genommen und sich nach und nach in das Getümmel getraut.

Die MoKi-Kids veranstalteten wilde Stroh-Schlachten und der angenehme Geruch vom Stroh wurde noch mehr im Raum verströmt. Diese Eindrücke machten die Kinder dann etwas müde. Gut, dass das Stroh auch gemütlich ist und man sich zwischendurch in Ruhe auf einen Ballen legen konnte. So war es nicht ganz so anstrengend und neue Kraft konnte getankt werden.

Es schien allen eine Freude bereitet zu haben und wir sind froh, dass wir dank dieser Stroh-Spende, den Kindern eine solche Erfahrung ermöglichen konnten.


Da wäre man gern dabei gewesen: Toben im Stroh!


Pädagogische Leitung Brigitte Lysk ist im Ruhestand

Sie hat einen markanten pädagogischen Fußabdruck bei der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland hinterlassen: Brigitte Lysk ist Anfang April in den Ruhestand gegangen. 12 Jahre lang war sie als Pädagogische Leitung eine hochgeschätzte Kollegin, wie man den vielen Lobreden, musikalischen Ständchen und dem Berg von Präsenten während der offiziellen Verabschiedungsfeier entnehmen konnte. Viele Kolleginnen und Kollegen, langjährige Wegbegleiter, der Vorstand und die Familie nahmen Abschied.

Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin und anschließendem Studium der Sozialpädagogik hatte Lysk zunächst einige Jahre im Jugend- und Sozialamt der Stadt Hannover gewirkt. Anfang der 90er wechselte sie zum Diakonischen Werk in Hannover und sammelte dort erste Erfahrungen auf Leitungsebene. Nach einigen Jahren als Regionalleiterin beim Hannoveraner Stephansstift trat die Pädagogin 2010 in den Dienst der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland.
Hier engagierte sie sich mit viel Herzblut für die Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen, z.B. durch die Mitarbeit in den Gremien der Berufsfachschulen für die Erzieherausbildung und die Leitung des Arbeitskreises Praktikanten.

„Du hast dich in besonderer Weise für die Menschen eingesetzt, für die du verantwortlich warst“, betonte Karin Beckmann, Geschäftsführerin der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland, in ihrer Laudatio, „dafür hast du gekämpft und deine Meinung gesagt, auch wenn es unbequem war.“

Lysk überzeugte durch ihre klare Haltung, mit der sie viele Hürden nahm, und durch ihre Menschlichkeit, die ihr besonders im Team viele Sympathien brachte.


Herzlich in den Ruhestand verabschiedet: Brigitte Lysk (Mitte) mit der Geschäftsleitung Karin Beckmann und Egbert Große Ahlert

Die Hühner sind los in der Kita Sonnenschein

Emmi, Berta, Henriette und Sternschnüppchen stolzieren gackernd durch ihr schönes Hühnergehege in der Kita Sonnenschein in Saerbeck. Die vier Hühnerdamen sind vor ein paar Wochen eingezogen und fühlen sich sichtlich wohl. Dank dem Förderprojekt „von klein auf“ der Gelsenwasser Stiftung konnten die Hennen samt allem, was das Federvieh zum Glücklichsein braucht, finanziert werden.

Bei der Einzäunung und dem Bau des Hühnerstalls haben Kita-Eltern mit angepackt. „Ohne die Mithilfe der Eltern wäre das Projekt nicht möglich gewesen,“ betont Sonnenschein-Leitung Heidi Pollmeier, „vor allem, weil am Wochenende einige Familien die Tiere versorgen. Alle sind ganz vernarrt in die Hühner.“

In der Woche kümmern sich die Kinder, die Hühnerdienst haben, um Futter, frisches Wasser und Sauberkeit. „Jede Kindergruppe hat ihr eigenes Huhn und natürlich wurden den Tieren gleich Namen gegeben“, erzählt Pollmeier. Gut, dass die Brahma-Hühner unterschiedliche Farben haben; damit ist eine Verwechslung ausgeschlossen. Ganz unkompliziert sei die Pflege, so Pollmeier. Mit Rat und Tat steht außerdem ein Geflügelzüchter aus Emsdetten zur Seite, von dem die Hühner stammen.

Für Aufregung haben die Hennen schon in der ersten Woche gesorgt, als sie in einem unbeobachteten Moment ausbüxen konnten und schon Richtung Wald unterwegs waren. Beherzte Mitarbeiterinnen fingen die Ausreißerinnen wieder ein, sehr zur Belustigung der Kinder und einiger Bewohner*innen des Seniorenheims gegenüber.

Inzwischen ist der Stall ausbruchsicher und Emmi und ihre Kolleginnen verbringen ihren Tag mit Scharren, Gackern und Picken und als Dankeschön für die gute Pflege gibts jetzt täglich leckere frische Eier.


Einzug im Karton: die schönen Hennen sind schon neugierig auf ihr neues Domizil.

Die Kinder kümmern sich liebevoll, auch wenn um die Reinigung des Hühner-Klos geht.


Taschengeld gespendet für Geflüchtete aus der Ukraine

Auch die Kinder und Jugendlichen in unseren Wohngruppen werden seit Wochen mit vielen Berichten aus dem Kriegsgebiet Ukraine konfrontiert. Das kann betroffen und traurig machen oder sogar Ängste schüren. Für die pädagogischen Kräfte heißt das, in ihren Gruppen Gespräche zu suchen, um über das Thema altersgerecht zu informieren.

In der Wohngruppe Neutor in Coesfeld saß Projektleiter Ingo Melzer mit dem Team und den acht betreuten Jungen und Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren zusammen, um über die Geschehnisse in der Ukraine zu sprechen. Neben der Beantwortung von allerlei Fragen kam bald der Wunsch auf, den geflüchteten Menschen, darunter viele Minderjährige, irgendwie zu helfen.

„Ich spende einen Teil von meinem Taschengeld“, kam der Vorschlag eines Wohngruppenbewohners. Die anderen Jugendlichen waren sofort mit im Boot, alle gaben so viel sie gerade erübrigen konnten. In kürzester Zeit lagen sage und schreibe 100 EUR auf dem Tisch. Spontan beschlossen die Pädagoginnen und Pädagogen der Gruppe, den Betrag aus eigener Tasche zu verdoppeln. 200 EUR gingen jetzt als Spende für die Ukraine zur Aktion Lichtblicke e.V.
Helfen hilft einem auch selbst. Den Jugendlichen hat es gut getan, nicht nur tatenlos zuzusehen, sondern selbst einen Beitrag zu leisten, um Menschen in Not etwas Gutes zu tun.


Zwei dicke Scheine für die Ukraine-Hilfe. Die selbst gebastelten blau-gelben Sterne schmücken jetzt die Fenster der Wohngruppe in Coesfeld.

Premiere: Verkaufsoffener Samstag in der Möbelbörse am 2.4.

Damit auch Berufstätige mal in Ruhe stöbern können, öffnet die Möbelbörse in Steinfurt jetzt erstmalig an einem Samstag.

Von 09:00 bis 15.00 Uhr hat die Kundschaft Zeit, sich das ein oder andere Schätzchen zu sichern. Zum Verkauf stehen Möbel, Haushaltswaren, Bücher, Kleidung, Spielzeug und natürlich „Trödel“.

Zusätzlich gibt es einen Preisnachlass von 20%. Und: wer in Steinfurt wohnt, kann sich die Waren sogar gratis nach Hause liefern lassen.



Mit den Einnahmen der Möbelbörse werden unter anderem Projekte in der Jugendwerkstatt refinanziert, wie der dortige Projektleiter Tobias Tomaszik der Presse mitteilte. Hier geht es zu dem ausführlichen Bericht.


Nachhaltig, nostalgisch und noch gut in Schuss: das bunte Angebot der Möbelbörse.


Zukunft gelingt gemeinsam