Sprechblase mit Klimaschutzinformation

Im Wald, da sind die… Kids der Kita Lummerland

Waldtage in der Kita Lummerland in Rheine-Mesum. Ganze zehn Tage spielte sich das Kita-Leben bis zum Mittag im Wald ab. Jeden Morgen wurde dort gemeinsam gefrühstückt und danach ging es gut gestärkt auf Entdeckungstour. Dabei wurde einiges gefunden und erforscht, kleinere Experimente durchgeführt und auch Insekten und Krabbeltiere gesammelt.
Viele Fotos wurden dabei ganz professionell mit dem Tablet aufgenommen. Tiere und Gegenstände konnten mit Hilfe einer Lupe am Tablet vergrößert und bestaunt werden. Später haben die Kinder selber „Bilderrahmen“ gebastelt, in die alle Fundstücke eingearbeitet wurden.

Highlight war der Besuch der kleinen Schnecke und der Waldhexe. Die hatten viel Zeit, um sich mit den Kindern zu unterhalten und ihnen beim Experimentieren zu helfen. Zum Abschluss der Waldtage gab es ein Familienfest, damit auch Eltern und Geschwister die Schatzrahmen, Fotos und Fundstücke bewundern konnten.


8 Kinder tauchen ab – und „das war ganz schön kalt“

Einfach abtauchen, den Kopf frei kriegen, die Schwerelosigkeit genießen, sich treiben lassen… Was es bedeutet, tauchen zu gehen, lernten jetzt acht Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Projekten der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland kennen. In den Osterferien absolvierten sie einen Tauchkurs zum „Open Water Diver“ im Indoortauchzentrum Monte Mare in Rheinbach und kehrten stolz mit ihrem Tauchschein in den Händen zurück.

Möglich wurde diese Freizeit durch eine Förderung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen eines Förderprogrammes. Auch die Kreissparkasse Steinfurt unterstützte tatkräftig mit einer Spende und stattete die acht Kinder und Jugendlichen allesamt mit einer eigenen Schnorchelausrüstung aus.

Gemeinsam mit zwei Sozialpädagogen und sieben anderen Kindern und Jugendlichen hat sich Lukas für den Tauchkurs in den Osterferien angemeldet. Bereits in Hörstel hat er sich an einem Wochenende mit dem Theorieunterricht befasst. Im Tauchbecken des Indoor-Tauchcenters wurden Fertigkeiten, wie das entleeren einer unter Wasser vollgelaufenen Tauchermaske oder das Wiedererlangen eines verlorenen Atemreglers geübt. Zunächst im seichten Wasser auf einer Übungsplattform, später ging es dafür auch auf den Grund des Beckens, immerhin ganze zehn Meter tief. Den Abschluss bildeten die ersten Freiwassertauchgänge im Widdauen See in Leverkusen. Dort mussten die Jungen und Mädchen zeigen, dass sie die zuvor im Hallenbad eingeübten Fertigkeiten auch im Freiwasser sicher beherrschten. „Das war ganz schön kalt im See, 10 Grad steht auf meinem Tauchcomputer“, kommentierte Lukas, als er freudestrahlend seinen Tauchschein überreicht bekommt, „aber auch cool. Ich habe sogar zwei Fische gesehen.“

„Aus kleinen Einzelkämpfern, die mit sich und ihren eigenen Baustellen im Alltag mehr als genug beschäftigt sind, wuchs schnell eine Gruppe, die beim Tauchen abschalten konnte“, erklärt Sozialpädagoge Wolfgang Schulz die Ziele des Projektes.

„Die Kinder und Jugendlichen konnten sich auf etwas Neues einlassen, waren bereit, eigene Grenzen zu überwinden, boten sich dabei gegenseitig Unterstützung an und konnten Hilfe dankbar annehmen.“ Für Lukas und seine Tauchbuddys steht indes längst fest: Das waren sicherlich nicht die letzten Tauchgänge.

Möglich wurde diese Freizeit durch eine Förderung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen eines Förderprogrammes: „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Programm ist Teil des Aktionsprogramms Aufholen nach Corona der Bundesregierung.


Grenzen überschreiten und Teamgeist entwickeln beim Tauchgang


#spendeüberinstagram

4800 EUR für die Jungenwohngruppe „Neue Mitte“ in Recke!

Sängerin Alies (@aliesofficial) hatte zusammen mit ihrem Mann Kerim über Instagram zur Spende aufgerufen. Schon in 2021 hatte Alies Gelder gesammelt für unsere Mädchenwohngruppe in Ibbenbüren. Dieses Mal gingen 180 Spenden über Influencer und andere Instagramer ein.

DANKE AN ALLE, DIE MITGEMACHT HABEN!


Pädagogische Leitung Nicole Adämmer hat eine Blick in die Spendenliste geworfen: „Ich war unglaublich gerührt. Beträge von 1 EUR bis 500(!) EUR sind geflossen. Auch eine ehemalige Bewohnerin der Mädchenwohngruppe Ibbenbüren scheint gespendet zu haben, weil sie selbst von der letzten Aktion profitieren durfte und etwas zurückgeben wollte.“


Wie wird das Geld angelegt? Die acht Bewohner der „JWG Neue Mitte“ im Alter von 11 bis 19 haben Wunschlisten erstellt. Gutscheine, Boxspringbetten, Handys und Spielekonsole, viele Wünsche können jetzt wahr werden.

Die Gruppenbewohner konnten sich mit einem Präsentkorb persönlich bei Alies und Kerim bedanken. Die beiden kamen für einen Abend zu Besuch. Es wurde Pizza bestellt, viel geredet und natürlich Musik von Alies gehört.

Ein unvergesslicher Abend für alle dank einer Sängerin, die ihre Reichweite über Instagram für einen guten Zweck genutzt hat.


Rapperin Alies und ihr Mann Kerim freuen sich über Präsentkorb und Danke-Schön-Karte

Gastfamilien gesucht für unbegleitete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine

Noch bis zum 05.05. verfügbar!

In der Mediathek der WDR Lokalzeit Münsterland finden Sie den Bericht „Gastfamilie für Sajad“ und das Studiogespräch mit Rosali Witthake vom KompetenzZentrum Pflegefamilie.
Rosali Witthake erklärt, worauf es bei potentiellen Gasteltern ankommt und wie die Evangelische Jugendhilfe auf Dauer begleitet.


Hier die Links zur Mediathek


Sofort informieren

Um schnell zu handeln, rufen Sie uns an unter

02551 9343-46


„Strohwoche“ im MoKi Vergissmeinnicht

Eine Strohwoche? Silvia Langer, Kita-Leitung des MoKi (Montessori Kinderhaus) in Vreden erzählt, was es damit auf sich hat.


Anfang April durften die U3-Kinder vom MoKi eine besondere Woche erleben. Ihr Bewegungsraum wurde umfunktioniert und ein neues Material nahm Einzug: Drei Ballen Stroh. Dieses Naturmaterial konnten die Kinder nun in vollen Zügen erleben.

Die Ballen wurden förmlich auseinander gerissen und das ganze Stroh in dem Raum verteilt. Nun lud es ein zum Klettern, Springen, Werfen usw..
Auch Kartons wurden fleißig befüllt und wieder entleert. Besonders gemütlich war es im Karton, wenn man sich hineingesetzt hat und von einem anderen Kind mit Stroh zugedeckt wurde. Einige Kinder waren vorsichtiger und haben erst einzelne Halme in die Hand genommen und sich nach und nach in das Getümmel getraut.

Die MoKi-Kids veranstalteten wilde Stroh-Schlachten und der angenehme Geruch vom Stroh wurde noch mehr im Raum verströmt. Diese Eindrücke machten die Kinder dann etwas müde. Gut, dass das Stroh auch gemütlich ist und man sich zwischendurch in Ruhe auf einen Ballen legen konnte. So war es nicht ganz so anstrengend und neue Kraft konnte getankt werden.

Es schien allen eine Freude bereitet zu haben und wir sind froh, dass wir dank dieser Stroh-Spende, den Kindern eine solche Erfahrung ermöglichen konnten.


Da wäre man gern dabei gewesen: Toben im Stroh!


Pädagogische Leitung Brigitte Lysk ist im Ruhestand

Sie hat einen markanten pädagogischen Fußabdruck bei der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland hinterlassen: Brigitte Lysk ist Anfang April in den Ruhestand gegangen. 12 Jahre lang war sie als Pädagogische Leitung eine hochgeschätzte Kollegin, wie man den vielen Lobreden, musikalischen Ständchen und dem Berg von Präsenten während der offiziellen Verabschiedungsfeier entnehmen konnte. Viele Kolleginnen und Kollegen, langjährige Wegbegleiter, der Vorstand und die Familie nahmen Abschied.

Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin und anschließendem Studium der Sozialpädagogik hatte Lysk zunächst einige Jahre im Jugend- und Sozialamt der Stadt Hannover gewirkt. Anfang der 90er wechselte sie zum Diakonischen Werk in Hannover und sammelte dort erste Erfahrungen auf Leitungsebene. Nach einigen Jahren als Regionalleiterin beim Hannoveraner Stephansstift trat die Pädagogin 2010 in den Dienst der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland.
Hier engagierte sie sich mit viel Herzblut für die Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen, z.B. durch die Mitarbeit in den Gremien der Berufsfachschulen für die Erzieherausbildung und die Leitung des Arbeitskreises Praktikanten.

„Du hast dich in besonderer Weise für die Menschen eingesetzt, für die du verantwortlich warst“, betonte Karin Beckmann, Geschäftsführerin der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland, in ihrer Laudatio, „dafür hast du gekämpft und deine Meinung gesagt, auch wenn es unbequem war.“

Lysk überzeugte durch ihre klare Haltung, mit der sie viele Hürden nahm, und durch ihre Menschlichkeit, die ihr besonders im Team viele Sympathien brachte.


Herzlich in den Ruhestand verabschiedet: Brigitte Lysk (Mitte) mit der Geschäftsleitung Karin Beckmann und Egbert Große Ahlert

Zukunft gelingt gemeinsam