Kita Die Arche – Über uns

Im ehemaligen Schifferkinderheim wurde am 01.08.1996 unsere Tageseinrichtung für Kinder eröffnet. Mittlerweile werden in unserer Kita 111 Kinder in 6 Gruppen betreut.


Generationsübergreifende Tagesstätte


Unsere Angebotspalette

  • Ganztagsbetreuung
  • tägliche Bewegungsangebote (auf dem Außengelände oder im Mehrzweckraum)
  • jahreszeitliche Feste & Gottesdienste
  • Integrative Betreuung von Kindern und Beratung von Eltern im Kitaalltag (durch qualifizierte Fachkräfte)
  • Beratungsangebote unterschiedlicher Kooperationspartner im Eltern-Cafe
  • Themenelternabende
  • Vater – Kind – Zelten (1x im Jahr)
  • Offenes Singen mit Familien (jeden Freitag um 11:00 Uhr)

Sprach-Kita

Alltagsintegrierte Sprachbildung als Hauptmerkmal

der Unterstützung einer individuellen Sprachentwicklung. In unseren Einrichtungen mit dem Zertifikat „Sprach-Kita“ pflegen wir die „Alltagsintegrierte Sprachbildung“

Alltagsintegrierte Sprachbildung prägt den pädagoischen Alltag

und erreicht alle Kinder der Einrichtung von Beginn an. Somit ist eine Alltagsintegrierte Sprachbildung auch immer eine inklusive Sprachbildung. Sie ist kein Konzept mit vorgegebenen Materialien und Zeiten. Vielmehr soll sie sich an den individuellen Interessen und Ressourcen der Kinder von 0-6 Jahren orientieren und sich in den alltäglichen Ablauf integrieren. Wir nutzen Alltagssituationen (zum Beispiel die gemeinsamen Mahlzeiten, Freispiel), um den Spracherwerb der Kinder intensiv zu begleiten.

Erkennen der individuellen Bedürfnisse jedes Kindes

Eine Sprachbildung, die im pädagogischen Alltag stattfindet, orientiert sich an individuellen Sprachentwicklungsverläufen. Wir unterstützen den Bildungsprozess eines jeden Kindes bereits in umfassender Weise. Wir greifen vielfältige Situationen im Alltag auf und stellen eine sprachanregende Umgebung bereit. Bei der Ausswahl von Themen und Angeboten orientieren wir uns an den Lebenswelten und den individuellen Interessen der Kinder. Wir sind sensibel für Sprachanlässe, die sich in den unterschiedlichen Situationen ergeben, z. B. bei musikalischen oder naturwissenschaftlichen Angeboten. Sprache gehört untrennbar zum pädagogischen Alltag, daher kommen alle hier Bildungsbereiche zum Tragen.

Tägliches Vorlesen, regelmäßige Büchereibesuche & andere Rituale

gehören zum festen Bestandteil unserer Spracharbeit. In unserer Kita sind „Schreibwerkstätten“ eingerichtet, in denen sich die Kinder über Zeichen, Symbole und Buchstaben den Kulturtechniken des Lesens und Schreibens annähern können.
Übungen zur Mundmotorik und Fingerspiele finden regelmäßig in den Morgenkreisen statt. Sie helfen den Kindern beim Erlernen der Laute und der Aussprache.
Wir bieten regelmäßig Liederkreise und Musiksprachspiele für die Kinder an, die auf diese Weise besonders gut ihren Wortschatz erweitern können.
Wir führen Angebote mit Kleingruppen oder einzelnen Kindern durch, bei denen die Sprache im Mittelpunkt steht. Zum Beispiel werden beim gemeinsamen Kochen die Zutaten, die Kochgeräte und die Tätigkeiten benannt.
Indem die Kinder handeln und ihr Tun sprachlich begleitet wird, können sie sich Worte und Sprachgebrauch leichter einprägen.
Zu den Aktivitäten gehören auch Ausflüge in das Lebensumfeld der Kinder. Gemeinsames Einkaufen, Spaziergänge im Wald, ein Besuch im botanischen Garten oder im Zoo… das alles lädt Kinder zum Erzählen ein und weckt Sprechfreude.

Wichtig sind uns Bewegungsangebote,

denn Bewegung und Spracherwerb sind eng miteinander verbunden. Körperlichkeit und Bewegung bieten einen guten Zugang zum Kind. Besonders Kinder, die zunächst Schwierigkeiten mit der verbalen Kommunikation haben, können von Situationen profitieren, in denen nonverbale Kompetenzen einen Zugang und eine Ausdrucksmöglichkeit bieten. Diese Kinder können auf ihren bestehenden sprachunabhängigen Kompetenzen aufbauen und dadurch einen leichteren Zugang zur Sprache gewinnen.

Wir schätzen die Familiensprachen der Kinder wert.

Beim Projekt „Mama liest“ können Eltern am Morgenkreis teilnehmen und Geschichten in ihrer Muttersprache vorlesen und erzählen.
Kinder, die mit einer anderen Erstsprache oder auch mehrsprachig aufwachsen, können einen zusätzlichen Sprachförderbedarf aufweisen. Ihre sprachliche Entwicklung bedarf oftmals eine intensivere Unterstützung. Auch diese erfolgt im Rahmen der alltagsintegrierten Sprachbildung und nicht mehr, wie früher, in separaten Arbeitsgruppen.
Werden andere Erstsprachen in der Einrichtung wertgeschätzt, ist dies für alle Kinder eindrucksvoll und anregend. Insbesondere die mehrsprachig aufwachsenden Kinder erleben sich dabei kompetent und selbstwirksam.

Im Rahmen der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

beziehen wir die Eltern in die sprachliche Bildung ihrer Kinder ein.
Zu unseren Aktionen in Partnerschaft mit den Eltern gehören das „Buch der Woche“, Hausbesuche, Bücher und Spiele zum Entleih und mehrsprachige Bücher.

Intensive Qualifizierung zur Sicherung der Nachhaltigkeit

Die Alltagsintegrierte Sprachbildung sowie die entwicklungs- und prozessbegleitende Beobachtung von Sprachkompetenzen stellen besondere Anforderungen an unser Team.
Eine alltagsintegrierte Sprachbildung muss vom gesamten Team getragen werden und nicht nur von den speziell ausgebildeten Sprachförderkräften. Jedes Teammitglied muss in der Lage sein, sprachanregende Interaktionen für eine positive Sprachentwicklung der Kinder zu gestalten.
Die Qualifizierung und Weiterbildung jeder Fachkraft für Sprachbildung und Sprachgbeobachtung ist also von hoher Bedeutung für eine gelungene und nachhaltige Umsetzung in der Kita.
Ein aus mehreren Erzieherinnen und einer als Sprachexpertin ausgebildeten pädagogischen Fachkraft bestehender Qualitätszirkel unterstützt Kinder, Team und Eltern bei der systematischen Sprachförderung. Das sogenannte „Sprachteam“ wird ständig weiterqualifiziert. Seine Teilnehmer stehen den Eltern jederzeit als Ansprechpartner bei sprachlichen Themen zur Verfügung.
Einmal monatlich findet eine Sprachsprechstunde statt, in der die pädagogische Fachkraft Fragen rund um das Thema Sprache beantwortet.

Für diese spezielle Aufgabe und Verantwortung

werden SprachKitas vom Land Nordrhein-Westfalen fünf Jahre lang für zusätzliches Fachpersonal finanziell gefördert.

Sensible Eingewöhnung

Aller Anfang ist schwer…

Um den Kindern den Übergang aus der behüteten Familie hinein in das lebendige Kita-Leben zu erleichtern, arbeiten wir in Anlehnung an das „Berliner Eingewöhnungsmodel“.

Jeder in seinem eigenen Tempo

Die Eingewöhnungszeit ist ein sehr wichtiger Abschnitt in der Erfahrungswelt Ihres Kindes. Sie bildet die Basis des künftigen Vertrauensverhältnisses zu den ErzieherInnen für die kommenden Jahre in unserer Kita.
Daher gestalten wir diese sensible Zeit immer individuell auf die besonderen Bedürfnisse ihres Kindes ausgerichtet.

Das Berliner Modell bietet einen konzeptionellen Rahmen

für die aufregende und manchmal schwierige Zeit der Eingewöhnung. Es darf dabei niemals aus den Augen verloren werden, dass jedes Kind das Tempo seiner Eingewöhnungszeit selbst bestimmt. Je nach Temperament, bisherigen Bindungserfahrungen und individuellem kindlichem Verhalten dauert eine Eingewöhnung unterschiedlich lang. Generell stellt der neue aufregende Schritt in die Kindertagesbetreuung und die Trennung des Kindes von seinen Eltern eine Belastung dar, die durch eine langsame und sensible Eingewöhnung deutlich gemindert wird.

Das grundlegende Ziel der Eingewöhnung besteht darin,

während der Anwesenheit der Bezugsperson eine tragfähige Beziehung zwischen Fachkraft und Kind aufzubauen. Diese Beziehung soll bindungsähnliche Eigenschaften haben und dem Kind Sicherheit bieten. Das Gefühl der Sicherheit durch eine gute Beziehung zur Fachkraft ist die Grundlage für gelingende Bildungsprozesse in der Kita und einen gesunden Start des Kindes in seinen neuen Lebensabschnitt. Darüber hinaus soll das Kind selbstverständlich die Einrichtung mit all ihren Abläufen, Regeln, Ritualen aber auch ihren Menschen und Räumen in aller Ruhe kennen lernen. Für die Eltern bietet die Eingewöhnungszeit eine besondere Form des Einblicks in die Kita, der eine gute Grundlage für die folgende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft legt.

Der Eingewöhnungsprozess

wird in mehrere Phasen unterteilt, beginnend mit der 3-tägigen Grundphase, der Trennungs- und Stabilisierungsphase bis hin zur Abschlussphase. Dabei hängt die Dauer der Eingewöhnung ganz individuell vom Kind ab und beträgt in der Regel eine bis zu drei Wochen.

Für eine gelungene Eingewöhnung

bitten wir alle neuen KiTa-Eltern, sich eng mit den Fachkräften auszutauschen und auch die nötige Zeit hierfür einzuplanen – wertvolle Zeit, die sich für Sie und Ihre Kinder auszahlt!

U3 – die unter Dreijährigen

Um dem wachsendem Bedarf von Familien gerecht zu werden

gehört zu unserem Angebot auch die Betreuung der unter Dreijährigen. Seit Sommer 2009 ist eine Gruppe mit Kindern im Alter von 1 – 3 Jahren (Gruppentyp II) vorhanden.

Nach unserem Umbau 2012/2013 sind die „Kleinen“ in die obere Etage gezogen und genießen dort ein großzügiges Raumangebot. Hier sind die Räumlichkeiten auf die speziellen Bedürfnisse dieser Altersgruppe abgestimmt in Bezug auf Spielmaterial, Hygiene- und Schlafbereich. Auch die einzelnen Angebote im Tagesablauf orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder.

In „ihrer“ Gruppe erleben und entdecken die Kleinen

erste Spiele und Kontakte in einer Tageseinrichtung. Von hier aus haben sie die Möglichkeit, die gesamte Einrichtung zu erforschen.

Durch unsere offene Pädagogik können ebenso die Kinder aus den anderen Gruppen diesen Spielbereich aufzusuchen und mit unseren „Kleinen“ spielen.

Team

  • ca. 22 pädagogische Fachkräfte
  • 1 Fachkraft für gemeinsame Erziehung
  • 1 Hauswirtschaftskraft
  • 1 Hausmeister

Zukunft gelingt gemeinsam