Sprechblase mit Klimaschutzinformation

Entenrennen 2022 in Rheine – Spende angekommen

Zwei Jahre lang saßen die kleinen Quietsche-Entchen auf dem Trockenen und durften nur digital ihr Rennen bestreiten. Nach dieser unfreiwilligen Corona-Pause sind in 2022 die kleinen Enten in ihr natürliches Habitat zurückgekehrt: auf die Ems.


Seit 12 Jahren Rheinenser Tradition

Eine feste Tradition in Rheine: einmal im Jahr treten viele kleine Quietsche-Entchen zum Entenrennen auf der Ems an. Veranstaltet wird das Familienevent vom Round Table 200 und dem Ladies Circle 2 Rheine. Wer mit einem Entchen dabei sein möchte, zahlt eine Startgebühr und darf auf einen der vielen Gewinne hoffen.

Bei bestem Wetter setzte sich nach dem Startschuss eine gelbe Wolke aus allen teilnehmenden Plastikentchen auf der Ems in Bewegung. Endlich wieder live und in Farbe und mit vielen, vielen Besucher*innen, die das Rennen mit Spannung verfolgten.


Spendenrekord!

Satte 15.000 EURO!!! wurden an diesem Enten-Spektakel eingenommen, die wie in jedem Jahr, in verschiedene Hilfs-Projekte flossen. 5.000 EURO durfte die Kinder- und Jugendschutzstelle Hörstel entgegennehmen.

Vielen Dank an das Veranstalterteam und an alle, die eine Ente ins Rennen geschickt haben und damit an der enormen Spendensumme beteiligt sind!



Pädagigische Leitungen Nicolé Adämmer (Mitte) und Sylvia Egelkamp (2. v. re.) freuen sich über 5.000 EUR für das Projekt


OGS St. Josef Schule – Partner auf dem Weg zur Kinderrechteschule



Schule & OGS- gemeinsamer Weg zur Kinderrechteschule

Als die Ev. Jugendhilfe 2017 die Trägerschaft für den Offenen Ganztag an der Josefschule in Greven übernahm traf das OGS Team auf eine Schule, die sich bereits auf den Weg zur Kinderrechteschule befand.


Andrea Kestermann, OGS-Projektleitung und Fachkoordinatorin im Bereich Schule blickt zurück:

Gemeinsam beteiligten wir uns im Schuljahr 2018/2019 am bundesweiten Demokratieprojekt OPENION – Bildung für eine starke Demokratie. Als eine der bundesweit wenigen teilnehmenden Grundschulen in über 200 Projektverbünden erprobten wir mit der Entwicklung eines Kinderrechtevertrages unser Praxisprojekt der Demokratiebildung.

Durch die Entwicklung des Kinderrechtevertrages fühlen sich Schüler*innen ernst genommen, der Umgang aller Beteiligten miteinander ist spürbar angenehmer, Schüler*innen gehen ernsthafter mit sich selbst und ihrem Gegenüber um.

Sie haben bei der Enthüllung des Kinderrechtevertrages bekundet, dass sich alle an den Vertrag halten, denn Kinderrechte sollten für alle in der Schule selbstverständlich sein. Die Kinder haben sich zum Ziel gesetzt, die Kinderrechte an der St. Josef Grundschule bekannt zu machen. Alle wollen darauf achten – auch die Erwachsenen –, dass die Kinderrechte eingehalten werden. Daran soll der Vertrag erinnern.

Der Kinderrechtevertrag ist neben vielen anderen Methoden wie z.B.

  • die Kindersprechtage
  • das Schülerparlament und
  • die Gruppenstunden

nur ein Element der demokratischen Entwicklung an der Josefschule.


UNICEF – der Film

In diesem stetig andauernden Prozess wurde die Josefschule Greven eng von UNICEF begleitet, die auch mit einem Kamerateam vor Ort waren und in einem Film die demokratische Entwicklung dokumentiert haben. Passend zum alljährlichen Kinderrechte-Projekttag an der Schule konnte der tolle Film fertig gestellt werden.


Für weitere Infos


Resilienz im Ganztag (RiGa) – Fortbildung durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Resilienz im Ganztag – was verbirgt sich dahinter?

Mit Resilienz bezeichnet man die psychische Widerstandskraft von Menschen. Krisen und belastende Ereignisse können besser von Kindern und Erwachsenen gemeistert werden, wenn diese Widerstandskraft gut ausgebildet ist. Die Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen des gewohnten Alltags hat viele Familien vor große Herausforderungen gestellt: Belastungen durch Schulschließungen, Wegfall von Freizeitangeboten und zunehmende soziale Isolation.


Jetzt soll dem verstärkt entgegengewirkt werden. Das RiGa Projekt ist eine Maßnahme, Kinder während und nach einer Krisensituation zu stärken und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen.


Insgesamt haben sich acht Offene Ganztage der EJHM aus Emsdetten, Greven, Ladbergen, Saerbeck und Steinfurt auf den Weg gemacht, um zunächst die Möglichkeiten der Resilienzförderung zu evaluieren. Im zweiten Schritt wurden dann neue Methoden und Techniken ausgetauscht und kennengelernt, um diese in den Offenen Ganztag zu integrieren. Das Projekt ist sehr nachhaltig, da die Teilnehmenden zu Multiplikatoren ausgebildet wurden, die das Thema in ihren Teams weiterentwickeln sollen. Weiterhin ist durch die Vernetzung der Standorte ein reger Austausch der Multiplikatoren und Fachkräfte gegeben.

Eigens eingerichtet wurde eine interne Internetseite, auf der alle teilnehmenden Offenen Ganztage ihre konkreten Anregungen den anderen Schulen zur Verfügung stellen können. Zu finden sind hier verschiedene Ideen zur Resilienzförderung der Kinder, wie z.B. Achtsamkeitsübungen, kindgerechte Anleitungen zur Entspannung oder zum Thema Gefühle.

Professionell begleitet und gecoacht wurde das RiGa-Team in diesem Prozess durch Iklime Düx aus Münster. Gefördert wurde die Qualifizierungsmaßnahme durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung.


von links nach rechts:
Martina Wallner, Sabrina Baston, Iklime Düx, Frank Naber, Anne Matheke, Inga Dolscheid

von links nach rechts:
Mareike Schröer, Irena Kaspar, Kathrin Hundt

6. Steinfurter Geschichtstag: Torwand am Rathaus eröffnet

Der für das kommende Jahr als Sport-Geschichtstag geplante inzwischen 6. Steinfurter Geschichtstag wirft seine Schatten voraus: Zum Auftakt und anlässlich der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft hat die Jugendwerkstatt der Evangelischen Jugendhilfe mit Schülern und Schülerinnen verschiedener Steinfurter Schulen eine besondere Torwand gebaut.

Zum einen wurden sozusagen als Kehrseite der Medaille im Inneren und an den Außenseiten zahlreiche auf die Problematik der Menschenrechte im Gastgeberland Katar aufmerksam machende Infotafeln angebracht. Zum anderen kann die inzwischen auf dem Vorplatz des Steinfurter Rathauses aufgestellte Torwand bis Mitte Januar nach dem bekannten Motto „Drei unten, drei oben“ auch ganz normal bespielt sprich beschossen werden. Interessierte müssen natürlich ihren eigenen Ball mitbringen.


„Team Torwand“ – Team Jugendwerkstatt

Anstoß auf dem Rathausplatz

Die Geschichtstags-Gruppe um Tobias Tomaszik, Patrick Klinge, Sabine Wiesner und Thomas Schmit (alle Ev. Jugendhilfe), Dr. Peter Gramberg (Heimatverein Burgsteinfurt), Ingrid Kemper (Heimatverein Borghorst), Steinfurts Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und Geschichtstage-Leiter Dr. Peter Krevert (KulturForumSteinfurt) lädt alle Fußballfreunde bis Mitte Januar zur Nutzung der Torwand auf dem Borghorster Rathaus-Vorplatz ein.

(Text und Fotos: Peter Krevert)

Geschäftsbericht 2022 mit tollen Beiträgen aus den Teams

Ganz frisch gedruckt ist er soeben eingetroffen: der aktuelle Geschäftsbericht des Diakonieverbund Schweicheln e.V. Wie immer mit vielen interessanten Beiträgen aus den verschiedenen Einrichtungen und Gesellschaften des Verbunds:


„Warum wir tun, was wir tun“

„Warum wir tun, was wir tun“Titel des diesjährigen Geschäftsbericht ist „Warum wir tun, was wir tun“, deshalb beginnen viele Beiträge mit den Worten „Mich/uns treibt an, …“ Eine spannende Frage, denn oft ist der Alltag anstrengend, manchmal auch frustrierend. Umso wichtiger, sich zu besinnen: Wie bin ich eigentlich zu meinem Beruf gekommen, was treibt mich heute an, mich weiterhin für die Belange von Kindern und Jugendlichen einzusetzen, die auf meine/unsere Hilfe angewiesen sind.

Die teils sehr persönlichen Antworten findet man unter anderem in den Artikeln aus „Team Münsterland“:


Kinder sind Zukunft

Mich treibt an, dass Kinder Chancen brauchen, sich zu Persönlichkeiten zu entwickeln, welche selbstbestimmt und wirksam unsere Gesellschaft mitgestalten.


Was motiviert mich? Was ist meine Leidenschaft?

Mich treibt an, dass ich jeden Tag die Vielfalt der Menschen erleben darf.

Sandra Puszcz-Küpers – Motopädin und Inklusionsfachkraft Kita Sterntaler Vreden


Als Quereinsteigerin in der OGS

Mich treibt an, dass es mich erfüllt, Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen.


„Im Gesehen-werden fängt für mich Wertschätzung und Unterstützung an“

Mich treibt an, Wege zu erkunden, die zunächst unmöglich erscheinen. Ich habe Lust auf unkonventionelle Nischen.

Voktoria vom Hagen – Projektleitung JuMeGa Nord


Krisen sind Chancen, Chancen auf Veränderung

Uns treibt an, dass wir durch unsere Arbeit maßgeblich an der Gestaltung der Lebenswege von Kindern, Jugendlichen und Familien beteiligt sein können.

Christine Hüppe – Inobhutnahme Nord, Kristina Feuersträter – Psychologischer Dienst, Lena Leewe – Leitung Therapeutische Mädchenwohngruppe Ibbenbüren


Vielen Dank für die Mitarbeit und die persönlichen Einsichten, die wir erhalten!


Lesen Sie selbst

Den Geschäftsbericht 2022 können Sie hier als PDF downloaden.


10 Jahre „ÜMI“ St. Bonifatius Grundschule

Viel Lob für das Team um Leitung Sabine Ungruh

Viele Gratulant*innen ließen es sich nicht nehmen, herzliche und dankbare Worte an die Leiterin der Übermittagsbetreuung der St. Bonifatius Grundschule in Birgte, Sabine Ungruh, und ihr Team zu richten für das hervorragende, sehr zuverlässige und beständige Engagement, mit dem das Team eine seit Jahren stetig steigende Zahl von Kindern nach dem Schulunterricht betreut.

Mit einer immer positiven und sehr kreativ vorausschauenden Haltung agiere das Betreuungsteam um Sabine Ungruh angesichts der hohen Anmeldezahlen bei der manches Mal doch angespannten Raumsituation, beschrieb Georg Friedrich Becker, Pädagogische Leitung, die hervorragende Arbeit, die seit 10 Jahren in Trägerschaft der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland pädagogisch begleitet wird. 

Pädagogische Leitung Georg Friedrich Becker beglückwünscht zum 10-Jährigen.

Gute Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe

Im Jubiläumsjahr konnten die Kinder mit ihren Betreuerinnen zu Beginn dieses Schuljahres endlich aus den Containern raus und in die ehemaligen Räume des Kindergartens einziehen. Hervorgehoben wurde auch – und dies zugleich in der anschließenden Rede des Schulleiters Georg Rohlmann bestätigt – die vorbildliche Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe, ohne die manches akute Problem (z.B. Raumnot bei schlechtem Wetter, plötzlicher Personalengpass durch Krankheit in der ÜMI einerseits oder ein nicht abgeholtes Kind aus der Schule andererseits…etc.) nicht so reibungslos gelöst werden konnte.


Karl-Josef Laufmann, ein echtes Birgter Kind

Liebevoll „ÜMI“ (ÜberMittagBetreuung) nennen die Birgter die beliebte Einrichtung und deren Mitarbeiterinnen an der Schule, die für jede noch so kleine oder größere Herausforderung eine Lösung suchen und zumeist auch finden, was sich in den wertschätzenden Glückwünschen und Geschenken sowohl der Lokalpolitiker, hier insbesondere Bürgermeister David Ostholthof und Minister Karl-Josef Laumann, sowie der zahlreich erschienenen Eltern und Kinder ausdrückte. Karl-Josef Laumann betonte in seiner persönlichen Ansprache, dass es ihm als Birgter Kind ein Herzenswunsch sei, der Einladung zu diesem Jubiläum nicht als Minister, sondern als ehemaliger Schüler zu folgen.

Einstudierte Aufführungen der Kinder, ein sehenswerter Basar, der mit großer Unterstützung vieler Familien zustande kam, ein ansprechendes Angebot für das leibliche Wohl sowie zahlreiche Aktionen für die Kinder sorgten für kurzweilige Stunden auf dem Schulgelände.


Zukunft gelingt gemeinsam