#offen geht – unter diesem Motto finden vom 14.09. bis 09.10. die Interkulturellen Wochen 2022 in Steinfurt statt. Barbara Schonschor vom Jugendmigrationsdienst Steinfurt freut sich, dass in diesem Jahr wieder ein kunterbuntes Programm für Menschen jeden Alters erarbeitet werden konnte.
Wir wünschen dem Orga-Team viele interessierte Besucher*innen!

UPDATE! Der Name ist inzwischen gefunden: Toni. Alles zum Hintergrund und warum Toni jetzt das Maskottchen des Teams „FamZ“ ist, gibt es hier.
Nach einer aufregenden Woche in der Verwaltung mit einem gefundenen Rucksack und verstreuten Kekskrümeln, ist das Rätsel gelüftet: Es gibt einen neuen, noch etwas schüchternen Mitarbeiter, der das Team in den familienanalogen Projekten unterstützen wird.
Die ganze Story in unserem Instagram-Kanal: ejhmuensterland!
Im Moment ist der Kollege noch namenslos, darum haben wir einen Aufruf gestartet: Liebes Team, liebe Instagram-Follower, schickt uns Namensvorschläge! Nächste Woche folgt die Abstimmung.
Die Kinder in unseren Kitas und im Offenen Ganztag hatten in dieser Woche ihren Spaß mit unseren Ausmalbildern. Wir haben sooooo viele Einsendungen bekommen und sind ganz stolz, hier alle Bilder präsentieren zu können.
Als Danke-Schön wird das nette Kerlchen in der gelben Latzhose bestimmt mal in den Einrichtungen vorbeischauen!

Unter dem Motto „Leben und Arbeiten vor 100 und mehr Jahren“ hatten die Ferienkinder der OGS St.-Ludgerus-Schule Hörstel einige spannende Erlebnisse.
Durch engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter der Heimatvereine in Riesenbeck und Bevergern (vielen Dank nochmal an dieser Stelle!) konnten die Kinder hautnah erleben, wie mühsam und zeitaufwändig die Gewinnung von Lebensmitteln (Honig, Salz) und die Herstellung von Materialien wie z.B. Wolle, Tücher und Seile damals war.
Der Besuch beim Imker war interessant, aber auch aufregend. So nah kommt man einem Bienenstock sonst nicht. Da brauchte es starke Nerven, um ruhig zu bleiben. Gut, dass der Imker alles genau erklärte.
Ebenso begeistert waren die Ferienkids beim Ausflug zur Saline „Gottesgabe“ in Rheine, wo sie Schritt für Schritt selbst Salz gewinnen durften.
Gewissenhaft überprüfen Tim und Leonie gegenseitig ihre Ausrüstung – unter Tauchern „Buddy-Check“ genannt. Sind alle Instrumente an ihrem angedachten Platz? Sind alle Schnallen geschlossen, ist die Pressluftflasche geöffnet? Stimmt der Faschendruck und – das wichtigste – funktionieren die Atemregler? Alles passt: Okay-Zeichen und los! Das erste Mal den Kopf unter die Meeresoberfläche stecken, sich direkt in Mitten eines Fischschwarmes wiederfinden. Große, staunende Augen verbargen sich hinter den Tauchermasken.
Acht Kinder und Jugendliche, die in verschiedenen Projekten der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland betreut werden, erlebten in den Sommerferien ihren ersten Tauchurlaub auf der Insel Krk in Kroatien. Bereits in den Vorjahren konnten die Kinder und Jugendlichen einen Tauchkurs absolvieren und träumten seitdem davon, endlich mal im Meer abtauchen zu können.
Die Gelegenheit erhielten sie nun gleich mehrfach und entdeckten bei ihren ersten Salzwassertauchgängen die Hausriffe „Secret Beach“ und „Silent Beach“ bei Vrbnik auf Krk gemeinsam mit den begleitenden Pädagogen. Ein besonderes Highlight war sicherlich auch der Bootsausflug mit zwei Tauchgängen vom Tauchboot. Der erste Tauchspot führte die Nachwuchstaucher zum Prvic-Tunnel, einen etwa 35 Meter langen Unterwasser-Tunnel. Zwar wurde dieser nicht durchtaucht – dennoch war es ein eindrückliches Erlebnis, an dessen Eingang vorbei zu tauchen und einen kurzen Blick hinein zu riskieren. Der zweite Tauchspot war eine abfallende Uferwand mit wunderschönen Korallen bewachsen. Und auch sonst gab es genug zu entdecken unter Wasser. Seepferdchen, riesige Quallen, Seesterne und im Sonnenlicht glitzernde Fischschwärme sorgten dafür, dass niemandem langweilig wurde. Ein echter Erfolg, beim Mittagessen auf dem Boot bedankte sich Tim bei den Pädagogen: „Ich find es geil, als Gruppe zu tauchen. Das macht übelst Spaß. Jeder hilft jedem. Danke!“
„Ich war noch nie so weit weg von zu Hause. Das ist wirklich aufregend.“ – Kim, 12 Jahre
„So etwas habe ich noch nie gesehen. Ich bin so dankbar, dass ich das miterleben darf.“ – Eileen,15 Jahre
Und so wurden die Tauchgänge stolz in den Logbüchern vermerkt, die Beobachtungen notiert und mit unzähligen Eindrücken im Gepäck machten wir uns nach einer Woche wieder auf den Heimweg. Erschöpft – aber überglücklich.
Möglich wurde diese Freizeit durch eine Förderung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen eines Förderprogrammes: „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Programm ist Teil des Aktionsprogramms Aufholen nach Corona der Bundesregierung.
Unterstützung bei dieser Freizeit erhielten wir zudem durch die Kreissparkasse Steinfurt, den Schnorchel Tauchshop Münster & Rheine und durch aqua med aus Bremen, die uns für den Zeitraum der Freizeit mit einer Tauch- und Auslandskrankenversicherung absicherten und unsere Freizeit somit sehr unterstützten. Vielen Dank!
Die Mädchenwohngruppe am Tiggelsee fuhr nach Bremerhaven und brachte nachhaltige Ideen mit nach Steinfurt.
Corona hat alle Menschen vor große Entbehrungen und Herausforderungen gestellt. Besonders betroffen davon sind Kinder und Jugendliche, die in stationären Einrichtungen leben und sowieso schon mit starken Belastungen in ihrem Alltag konfrontiert werden.
Die Mädchen, die in den letzten zwei Jahren in die Mädchenwohngruppe am Tiggelsee gezogen sind, konnten die Pädagoginnen monatelang nur mit Maske kennenlernen. Ein unbeschwertes Einleben, Vertrauen fassen und Teil der Gruppe werden, wurden dadurch stark erschwert.
Gemeinsame Aktivitäten konnten größtenteils nur draußen in der Natur stattfinden. In dieser Zeit ist den Mädchen die Natur und die Nähe zu Tieren besonders ans Herz gewachsen. Aus diesem Grund wurde das Thema Nachhaltigkeit zu unserer Herzensangelegenheit. Thematisch haben wir gemeinsam mit den Mädchen erarbeitet, was jeder von uns ganz spezifisch tun kann, um Müll zu vermeiden und die Umwelt zu schützen. Es entstand der Wunsch, mit der Gruppe ins Klimahaus nach Bremerhaven zu fahren, um das Umweltbewusstsein noch weiter zu stärken und unsere Erde mit allen Sinnen zu erleben.

Hier kam die Lotterie Glücksspirale ins Spiel, die unseren Gruppenausflug mit ihrer Förderung erst möglich gemacht hat! Das Abenteuer, das die Mädchen bei der zweitägigen Reise mit Übernachtung in einem Hostel erleben durften, war unbeschreiblich! Endlich unbeschwerte Gruppendynamik, Spaß und eine verdiente Auszeit vom Alltag!
Neben dem Klimahaus besuchten wir auch den Zoo am Meer und natürlich den Weser-Strand!

Nachdem wir wieder Zuhause waren, waren wir bemüht, so viele nachhaltige Ideen wir möglich in unserem Alltag umzusetzen.
Das alles wurde von der Glücksspirale ermöglicht und finanziert und wir sagen:
Beate Schürmann, Pädagogische Leitung, hatte eine besondere Idee, als ihr von der Firma Ghepetto aus Bremen ein Holzschaf als Geschenk überreicht wurde. Über eine interne Ausschreibung bat sie alle Kitas der Ev. Jugenhilfe, eine kreative Idee zum Thema Schaf umzusetzen. Als Gewinn winkte das kleine Holzschaf.
Die Entscheidung fiel der Pädagogin dann doch recht schwer, aber schlussendlich überzeugte die Geschichte „Wolle ohne Wolle“ der Kita Steppkes im Kreishaus. Die Geschichte ist als PDF weiter unten zu finden.
Die U3-Kinder der Steppkes-Kita im Kreishaus Steinfurt waren bei der Übergabe ganz aus dem Häuschen. Herzlichen Glückwunsch an die kreativen Köpfe, die die schöne Geschichte gemeinsam mit den Kindern umgesetzt haben.
